{"id":4192,"date":"2012-02-09T13:34:04","date_gmt":"2012-02-09T12:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/?page_id=4192"},"modified":"2012-05-28T22:09:05","modified_gmt":"2012-05-28T21:09:05","slug":"eurorail","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/zugprojekte\/eurorail","title":{"rendered":"EuroRail"},"content":{"rendered":"<p><em>Einen schnellen Niedergang legte die 2000 gegr\u00fcndete EuroRail hin: Nur rund 1 \u00bd Jahre bestand die Gesellschaft, die im Herbst 2001 in einem kaum durchsichtigen Nebel aus Fehlkalkulation und Zank wieder von der Bildfl\u00e4che verschwand. Die meisten Beteiligten sind aber auch heute, wenn f\u00fcr andere Unternehmen, nach wie vor im Bahnsegment t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergr\u00fcnde der EuroRail-Gr\u00fcndung<\/strong><\/p>\n<p>Am 15.10.2001 hatte die EuroRail (Schweiz) AG als Muttergesellschaft der EuroRail (Deutschland) GmbH sowie der EuroRail (\u00d6sterreich) GmbH Konkurs anmelden m\u00fcssen. Damit hatte das Unternehmen nur gut ein Jahr Bestand: Gegr\u00fcndet wurde die Gesellschaft zun\u00e4chst als EuroRail (Schweiz) GmbH mit Sitz in Basel am 26.05.2000, die Eintragung in das dortige Handelsregister erfolgt zum 30.05.2000. Das Stammkapital betrug gem\u00e4\u00df schweizer Recht nur 25.000 CHF (Mindestkapital).<\/p>\n<p>Begr\u00fcnder der Idee EuroRail waren die beiden Unternehmer Gustav A. Schulze (48% der Stammanteile), u.a. ehemaliger Marketing-Leiter des KV-Operateurs Intercontainer-Interfrigo (ICF), und Eberhard Fischer (48 % der Stammanteile). Beide verf\u00fcgen \u00fcber langj\u00e4hrige Erfahrungen im Bereich des Eisenbahng\u00fcterverkehrs, zudem bindet beide eine langj\u00e4hrige Freundschaft. Johanna Nitsche-Neugebauer (4% der Stammanteile), die Witwe des fr\u00fcheren kommerziellen Direktors der ICF, erm\u00f6glichte es aufgrund ihres Wohnsitzes im schweizerischen Basel, die Unternehmung in der fiskalisch g\u00fcnstigen Schweiz anzusiedeln. Gem\u00e4\u00df schweizer Gesellschaftsrecht muss mindestens ein Gesellschafter einer GmbH im Lande wohnhaft sein.<\/p>\n<p>\u00dcber den im Mineral\u00f6ltransport erfahrenen Wolfgang Ladich entstand der Kontakt zur in Wien ans\u00e4ssigen Gamma Mineral\u00f6lhandels Ges.m.b.H. und dessen Eigent\u00fcmer G\u00fcnter Kloodt. Ladich war bis 31.12.2000 Mitarbeiter der Eisenbahnspedition Chemfreight \u2013 einer 50 %igen \u00d6BB-Tochter in Wien gewesen und brachte umfassende Branchenkenntnisse in die EuroRail ein. Durch seine vorherige Stellung und langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit f\u00fcr die \u00d6BB kannten sich Ladich und Kloodt sen. schon lange Jahre. Im dortigen Kreis, zu dem auch die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der damaligen Gamma Mineral\u00f6lhandels Ges.m.b.H., Helene Moser, geh\u00f6rte, entstand die Idee der Verbindung von Mineral\u00f6lhandel und dem dazugeh\u00f6rigen Transport. Folglich wurde die Gr\u00fcndung einer eigenen Eisenbahngesellschaft beschlossen, die man auch als Traktion\u00e4r der Mineral\u00f6ltransporte der Gamma anstatt der bisher genutzten Staatsbahnen \u00d6BB und DB Cargo nutzen wollte. Die zun\u00e4chst angedachte Strategie, zwecks schnellerem Markteintritt ein bereits bestehendes EVU zu erwerben \u2013 umfangreiche Verhandlungen bez\u00fcglich einem norddeutschen Eisenbahnunternehmen hatten bereits stattgefunden \u2013 wurden jedoch unter der neuen Gesch\u00e4ftsleitung verworfen.<\/p>\n<p>Um die Expansionspl\u00e4ne umsetzen zu k\u00f6nnen erfolgt per Umwandlungsbilanz vom 20.09.2000 eine Wandlung der GmbH nach vorher erfolgter Erh\u00f6hung des Kapitals von CHF 25.000 auf CHF 100.000 in eine AG mit Sitz im steuerlich g\u00fcnstigen Zug statt. Gesch\u00e4ftsinhalt waren An- und Verkauf sowie Organisation von nationalen und internationalen Transportdienstleistungen. Als Gesellschafter fungierten neben der ebenfalls in Zug ans\u00e4ssigen damaligen M.L.K. Holding AG (75%) der sp\u00e4tere Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der deutschen Tochterunternehmung Gustav A. Schulze (12,5%) sowie die Transportorganisation und \u2013planung Fischer GbR (12,5%). Frau Nitsche-Neugebauer schied im Rahmen der Umgestaltungen als Gesellschafter aus. Als weiterer Geldgeber trat mit G\u00fcnter Kloodt der Eigent\u00fcmer der \u00f6sterreichischen Gamma Mineral\u00f6lhandels Ges.m.b.H. auf, der im Rahmen eines Darlehens eine sogenannte Betriebseinlage von weiteren 375.000 CHF einbrachte.<\/p>\n<p>Die treuh\u00e4nderische Verwaltung des Kapitals (500.000 CHF) der erst am 12.09.2000 gegr\u00fcndeten M.L.K. Holding AG \u00fcbernahm dabei der langj\u00e4hrige Freund Kloodts, der in Zug wohnhafte Deutsche J\u00fcrgen Kl\u00fcsmann. Dieser war bereits von 09.11.1983 bis 01.09.1995 (Aufl\u00f6sung der Gesellschaft) Pr\u00e4sident der schweizer Gamma-Tochter Gamma-Oil AG in Zug (Aegeristra\u00dfe 52) gewesen. Interessanterweise wurde zum 21.04.2001 mit der Gamma Oil&amp;Trade AG erneut eine Gamma-Tochter in der Schweiz gegr\u00fcndet, deren Pr\u00e4sident wiederum Kl\u00fcsmann war (Aufl\u00f6sung der AG am 10.12.2003 beschlossen). Die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume befanden sich wie die der EuroRail (Schweiz) in der Bahnhofstra\u00dfe 28 in Zug. Da bei einer in der Schweiz angesiedelten AG bei den Mitgliedern des Vorstandes die Mehrheit durch schweizer Staatsb\u00fcrger besetzt werden muss, wurde Kl\u00fcsmann im Vorstand der M.L.K. Holding durch Francesco Castellazzi (Vizepr\u00e4sident) und Andrea Semadeni (Sekret\u00e4rin &#8211; im Sinne des Aktienrechts) erg\u00e4nzt. Castellazzi ist als Unternehmensberater t\u00e4tig und zugleich Pr\u00e4sident der Quadris Partner AG, einem Tochterunternehmen der Quadris AG. Bei der Muttergesellschaft, einer Unternehmensberatung, ist Frau Semadeni als Prokuristin bestellt. Die M.L.K. residiert ebenfalls in Zug im gleichen Geb\u00e4ude wie die Quadris Partner.<\/p>\n<p>Da der designierte Pr\u00e4sident der EuroRail (Schweiz) AG Wolfgang Ladich noch keine Arbeitsgenehmigung in der Schweiz besa\u00df, \u00fcbernahm J\u00fcrgen Kl\u00fcsmann zun\u00e4chst den Aufbau des Unternehmens als Interimspr\u00e4sident. Als Mitglieder des Vorstandes wurden weiterhin der Vizepr\u00e4sident der M.L.K., Francesco Castellazzi, sowie Dr. Urs Erne, ein schweizer Rechtsanwalt, berufen. Ladich wurde am 28.02.2001 als Pr\u00e4sident der EuroRail (Schweiz) AG statt J\u00fcrgen Kl\u00fcsmann in das Handelsregister eingetragen.<\/p>\n<p><strong>Erste Transporte und neue Tochter EuroRail (Deutschland)<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/Users\/richter\/Documents\/bahnportrait_backup_2012-02-02\/eurorail\/eurorail_2xneg-heide.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Aufgrund des Gesellschafterhintergrundes konnten bestehende Kontakte im Mineral\u00f6lgesch\u00e4ft genutzt werden, der erste Zug in Deutschland verkehrte am 12.12.2000 mit Schwer\u00f6l von Ingolstadt nach Dortmund, nachdem die Leerwagen am 09.12. von Dortmund zugef\u00fchrt worden waren. Die eingesetzten Lokomotiven vom Typ NoHAB My und das Zugpersonal wurden zun\u00e4chst \u00fcber Vermittlung von Eberhard Fischer, der auch eine EuroRail-Repr\u00e4sentanz in W\u00fcrzburg betrieb, bei der Norddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft mbH (NEG) angemietet, als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) bediente man sich zun\u00e4chst mangels eigener Konzession des Zweckverbandes Kandertalbahn, einer Museumsbahn in kommunalem Besitz, deren Oberster Betriebsleiter seit August 2000 der EuroRail-Gesellschafter Schulze war. Neben dem raschen Ausbau der \u00d6lverkehre (zuvor gr\u00f6\u00dftenteils von DB Cargo abgewickelt) schaffte sich die EuroRail mit dem Transport von Windbruchholz (\u00fcberwiegend aus dem Schwarzwald) vor\u00fcbergehend ein zweites Standbein. Als Subunternehmer trat dabei bis Mai 2001 die Dresdner ITL Eisenbahn GmbH auf, welche die Z\u00fcge mit eigenen Loks und eigenem Personal bespannte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Traktion der deutschen Z\u00fcge wurde am 13.03.2001 die EuroRail (Deutschland) GmbH als 100-prozentige Tochter der EuroRail (Schweiz) AG in das Handelsregister eingetragen, Gustav A. Schulze ist dort alleiniger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Schnell konnte die EuroRail ihre Verkehre ausbauen, die Schweizer AG akquirierte und kalkulierte dabei die Angebote und Leistungen, die EuroRail (Deutschland) wurde vorrangig als Traktion\u00e4r genutzt. In das eigentliche Gesch\u00e4ft wie auch die Kalkulation war die GmbH nach Aussage des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers nie involviert.<\/p>\n<p>Aufgrund der schnell wachsenden Transportmengen im Mineral\u00f6l- und Holzverkehr reichten die gemieteten Loks schon bald nicht mehr aus. Neben vielen wechselnden Transportrelationen und meist als kurzfristiges Spot-Gesch\u00e4ft wurden v.a. Ganzz\u00fcge von Passau nach Neuss Hafen, Dortmund und Emmerich (weiter nach Amsterdam Westhafen) sowie zwischen Neustadt (Donau) und Regensburg-\u00d6lhafen bespannt. Zur wichtigsten Hauptrelation entwickelte sich ab April 2001 der Schwer\u00f6l-Transport von der Slowakei sowie \u00d6sterreich \u00fcber Passau (\u00dcbernahme von der \u00d6BB) und Emmerich (\u00dcbergabe an die niederl\u00e4ndische Privatbahn ACTS Nederland (heute: HTRS Nederland) nach Amsterdam im Auftrag der Gamma. Von den Niederlanden nach Regensburg wurden Ganzz\u00fcge mit Dieselkraftstoff neu f\u00fcr die Schiene gewonnen. Neben den Z\u00fcgen f\u00fcr Gamma wurden auch Z\u00fcge f\u00fcr BP und Mabanaft gefahren.<\/p>\n<p><strong>Weitere Loks f\u00fcr die EuroRail<\/strong><\/p>\n<p>Neben mehreren NoHAB-Loks von Eurotrac\/NEG mietete man ab Ende Mai 2001 auch Maschinen der Bauart V200 (M62) durch die EuroRail (Deutschland) aus dem Bombardier-Pool f\u00fcr die Bespannung der Z\u00fcge an. Ende April konnte die EuroRail (Deutschland) zudem als zus\u00e4tzliche Traktionsmittel die beiden Loks W232.01 sowie .04 der Ernst Schauffele Schienenverkehrsgesellschaft mbH &amp; Co. KG (ESS) anmieten, am 18. Mai kam es zur Unterzeichnung eines Kaufvertrages, der aber im September 2001 wieder aufgel\u00f6st wurde. Aufgrund eines Ende Januar 2002 noch laufenden Rechtsstreits bez\u00fcglich der beiden ESS-232 wollte das Unternehmen Schauffele zu den weiteren Gegebenheiten in diesem Zusammenhang derzeit keine Aussagen treffen. Zwischenzeitlich waren beide Loks nach einer Instandsetzung wieder bei ESS im Einsatz. Nach der R\u00fcckgabe der W232.01 und 04 an die ESS kamen ab 31.07.2001 vor\u00fcbergehend auch Doppeltraktionen aus den modernisierten V100.4 \u201eGrasshopper\u201c und \u201eWeiser Beer\u201c des Bombardier-Pools vor den Z\u00fcgen zum Einsatz. Aus dem Bombardier-Lokpool verst\u00e4rkte au\u00dferdem die frisch hauptuntersuchte W232.05 \u201eHelene\u201c \u2013 benannt nach der Gamma-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Helene Moser \u2013 (ex DB 231 015) bereits ab Mai den EuroRail-Lokomotivpark, im Juni 2001 kam die V180.001 (ex-DB 228 168) des Bombardier-Pools hinzu.<\/p>\n<p>Vom 19.07. bis 14.09.2001 \u00fcbernahm die EuroRail (Deutschland) zudem die Zuf\u00fchrungsfahrten von Heimboldshausen nach Gerstungen f\u00fcr rail4chem, da diese im Hauptlauf nach Ludwigshafen von Diesel- auf E-Traktion umgestellt hatte.<\/p>\n<p>Als W232.05 schon nach wenigen Monaten im September (R\u00fcckgabe am 22.09.2001) wegen verschiedener Sch\u00e4den ebenfalls nicht mehr dem Betriebsdienst zur Verf\u00fcgung stand, wurden als Aushilfe kurzfristig eine 145-CL sowie eine W232 von rail4chem angemietet. Doch weitere Defekte an den Loks h\u00e4uften sich: W232.01 erlitt Anfang Juni 2001 Tatzlagersch\u00e4den, V200.006 am 04.06. einen Motorbrand im Bahnhof Altena (Westf.), V170 1147 blieb am 30.06. nahe Bielefeld mit Motorschaden auf der Strecke, V200.010 musste am 20.07. mit \u00d6laustritt im W\u00fcrzburger Hbf (der \u00fcber einem Trinkwasserschutzgebiet liegt) gestoppt werden.<\/p>\n<p>Neben der nach Wassereinbruch schadhaften V200.008 musste die vom 12-14.09. angemietete \u201eBlue Cat\u201c (V100.4) auch mit einem Schaden in Aschaffenburg abgestellt werden. Wie fast bei allen Lokmietungen trat dabei die deutsche GmbH als Mieter auf, die Kosten wurden an die schweizer AG fakturiert.<\/p>\n<p><strong>Mangelnde Betriebssicherheit?<\/strong><\/p>\n<p>Vielfach kam es zu Vorw\u00fcrfen der mangelhaften Wartung von Lokomotiven durch die EuroRail (Deutschland) sowie des schlechten Zustandes der eingesetzten Kesselwagen. Ein Mitarbeiter einer NE-Bahn berichtete dem BAHN-REPORT zudem \u00fcber einen \u201eauffallend schlechten\u201c Unterhaltungszustand der Mietkesselwagen. Am 03.05.01 gegen 15.30 Uhr setzte eine feste Bremse am EuroRail-DFG 80376 Passau &#8211; Dortmund bei Neustadt\/Aisch rund 14 km Bahnb\u00f6schung partiell in Brand und besch\u00e4digte das in Gleismitte liegende LZB-Kabel. Die Strecke musste vor\u00fcbergehend voll gesperrt werden, das Eisenbahn-Bundesamt stellte den schadhaften Kesselwagen sicher und nahm Ermittlungen auf, die Ende August ergebnislos verliefen: Die genaue Ursache war trotz durchgef\u00fchrten Untersuchungen nicht feststellbar. Als Mieter der Kesselwagen fungierten in den meisten F\u00e4llen die Auftraggeber der Transporte, damit f\u00e4llt die laufende Unterhaltung nicht in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Eisenbahnunternehmens. Lediglich von Juli bis Ende August 2001 mietete die EuroRail (Schweiz) f\u00fcr Mabanaft-Transporte Niederlande \u2013 F\u00fcrth\/Regensburg ca. 40 Wagen an.<\/p>\n<p>Auch seitens der Lokvermieter h\u00e4uften sich die Klagen: Die damalige Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT), welche die NoHAB-Loks zwischenzeitlich vom Schwesterunternehmen EuroTrac \u00fcbernommen hatte, zog nach eigener Aussage angesichts ausbleibender Mietzahlungen und mangelhafter Ausf\u00fchrung der Fristarbeiten die Notbremse und lie\u00df die Loks am 06.08. vor\u00fcbergehend betrieblich durch die DB Netz AG stilllegen (d.h. die Loks durften den Bahnhof, an dem sie sich befanden, nicht mehr verlassen). Trotz dieser Anweisung verkehrten die Maschinen V170 1131 und 1138 nach Aussage des Vermieters weiterhin vor Z\u00fcgen. Die Verhandlungen nach Stilllegung der Maschinen f\u00fchrten letztlich mit Datum 30.08.2001 zum Verkauf der f\u00fcnf NoHABs V170 1127, 1138, 1149, 1151 sowie 1155 an die EuroRail (Schweiz), die Wartung erfolgt aber weiterhin durch den Werkstattst\u00fctzpunkt Haldensleben der EuroTrac. Noch am selben Tag wurden alle Lokomotiven an die Wiener Gamma weiterver\u00e4u\u00dfert, da die EuroRail (Schweiz) nicht \u00fcber die n\u00f6tigen Finanzmittel zum Kauf der Maschinen verf\u00fcgte.<\/p>\n<p><strong>Weitere Tochter &amp; Streit \u00fcber Trassenentgelte<\/strong><\/p>\n<p>Als weitere 100%-Tochter der EuroRail (Schweiz) wurde im Juni 2001 die EuroRail (\u00d6sterreich) GmbH gegr\u00fcndet, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerald Retscher, vormals Marktbereichsleiter Mineral\u00f6l\/Chemie bei der Generaldirektion der \u00d6BB in Wien war. Die EuroRail (\u00d6sterreich), deren Stammkapital 40.000 EUR betrug, trat jedoch nicht in Erscheinung. Nachdem f\u00fcr die EuroRail-Verkehre in Deutschland bisher weiterhin die Kandertalbahn als EVU genutzt und die Rechnungen an die schweizer EuroRail AG weitergereicht wurden, folgte Anfang September 2001 die Zulassung der EuroRail (Deutschland) als EVU. Da die EuroRail (Schweiz) aufgrund des verschobenen Starts des neuen Trassenpreissystems (TPS) der DB Netz AG nicht bereit war, die aufgrund der sp\u00e4teren Realisierung (01.04. statt 01.01.2001) entstandenen zus\u00e4tzlichen Kosten zu tragen, wurden im ersten Halbjahr 2001 einige Rechnungen der DB Netz AG an den ZV Kandertalbahn durch die EuroRail (Deutschland) nicht beglichen. Die durch die sp\u00e4tere Einf\u00fchrung des neuen TPS entstandenen Kosten bezifferte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der EuroRail (Deutschland) mit rund 175.000 DM. Seitens der EuroRail (Schweiz) wollte man den Ausgang des angeblich durch ein deutsches Eisenbahnunternehmen angeschobenen Verhandlung abwarten. Als Folge wurde nach Aussage des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der EuroRail (Deutschland) als bisher auftretendem Traktion\u00e4r die Trassenvergabe verweigert. Im Folgenden nutzte man die bestehenden Kontakte zur Neckar-Schwarzwald-Alb Eisenbahnbetriebsgesellschaft mbH (NeSA), mit der man in Kooperation Bauzugdienste abwickelte und die Trassenbestellungen f\u00fcr EuroRail-Bauz\u00fcge \u00fcbernahm.<\/p>\n<p><strong>Das Ende nach nur einem Jahr<\/strong><\/p>\n<p>Die bereits seit April 2001 andauernden Differenzen zwischen dem Vorstand der EuroRail (Schweiz) und dem Aktion\u00e4r Fischer f\u00fchrten im August 2001 zum Ausscheiden des W\u00fcrzburger Unternehmers. Die Anteile der EuroRail-Muttergesellschaft entfielen nun auf M.L.K. (85,7 %) sowie Gustav A. Schulze (14,3 %).<\/p>\n<p>Bereits Mitte September zeichnete sich eine Wende im Aufw\u00e4rtstrend der EuroRail ab. Nach Auskunft des ehemaligen Pr\u00e4sidenten der EuroRail (Schweiz) f\u00fchrte die unklare finanzielle Lage, v.a. in Bezug auf die deutsche Tochter, zu einer Verlagerung des Gro\u00dfteils der umfangreichen Transporte f\u00fcr Gamma auf DB Cargo, bzw. die damalige Railion Benelux (in den Niederlanden). Laut Auskunft der Gamma-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Moser waren jedoch die durch EuroRail nicht in der vereinbarten Qualit\u00e4t erbrachten Dienstleistungen Hauptgrund f\u00fcr den Abzug der Transporte. Dem h\u00e4lt die EuroRail (Deutschland) entgegen, dass nach Konkurs der Zuger AG mehrere Kunden eine Fortf\u00fchrung der Transporte wegen der hohen Qualit\u00e4t durch die EuroRail (Deutschland) w\u00fcnschten. Von diesem Zeitpunkt an wurden die seitens der EuroRail (Deutschland) f\u00fcr die Traktionsleistungen in Rechnung gestellten Betr\u00e4ge durch das Schweizer Mutterunternehmen nach Aussage des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der GmbH nicht mehr beglichen.<\/p>\n<p>Nachdem die durch den Pr\u00e4sidenten der EuroRail (Schweiz) prognostizierten hohen Gewinne angesichts der Entwicklungen nicht mehr glaubw\u00fcrdig erschienen, wurde die bisherige Einzelunterschrift Ladichs per 02.10.2001 zun\u00e4chst in eine Kollektivunterschrift zu zweien umgewandelt. Da sich die vorgefundene Finanzlage nur sehr unklar darstellte und den bestehenden Rechnungsschulden nun kaum mehr Einnahmen gegen\u00fcberstanden, wurde auf der Gesellschafterversammlung am 12.10.2001 ein Konkursantrag beschlossen. Das Konkursamt Zug er\u00f6ffnete daraufhin am 15.10.2001 das Konkursverfahren. \u00dcber den Grund des Konkurses war nur wenig zu erfahren, die fehlerhaften Kalkulationen, die mangelhafte Buchf\u00fchrung sowie das zu schnelle Unternehmenswachstum d\u00fcrften aber nach Aussage mehrerer Beteiligter als Hauptgr\u00fcnde angesehen werden.<\/p>\n<p>Das Konkursverfahren der EuroRail (Schweiz) wurde am 08.07.2003 abgeschlossen. Dabei konnten die Gl\u00e4ubiger mit privilegierten Forderungen (1. und 2. Klasse) voll ausbezahlt werden. Die \u00fcbrigen Gl\u00e4ubiger (3. Klasse) erhielten eine Dividende von 10,59 Prozent und erlitten einen Verlust von rund 3,20 Mio. CHF.<\/p>\n<p><strong>Das Ende der EuroRail-T\u00f6chter<\/strong><\/p>\n<p>Das vorl\u00e4ufige Aus der schweizer EuroRail hatte zun\u00e4chst kaum Einfluss auf die Gesch\u00e4ftsf\u00e4higkeit der deutschen Tochter. Weiterhin verf\u00fcgte diese noch \u00fcber die Mietlokomotiven V170 1127, 1149, 1151 und 1155, die wochenweise durch den neuen Eigent\u00fcmer Gamma vermietet wurden. Die aus dem Bombardier-Pool stammenden V180.001 und V200.010 wurden am 13.11. bzw. 07.12.2001 zur\u00fcckgegeben. Die beiden V100 \u201eWeiser Beer\u201c und \u201eGrasshopper\u201c beendeten am 24.09. bzw. 20.12. ihre Mieteins\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die EuroRail (Deutschland) setzte Ihre noch vorhandenes Personal sowie gemietete Loks ausschlie\u00dflich im Bauzugdienst in Kooperation mit der NeSA, Eisenbahn-Logistik-Pirna GbR (ELP) sowie Logistik und Transport (LUT, Rahmenvertrag von Juni bis Dezember 2001) ein.<\/p>\n<p>V170 1138 der Gamma, bereits Mitte September nach einem K\u00fchlerschaden in Neuss abgestellt, wurde am 19.11. nach Dortmund zur Reparatur geschleppt. Aufgrund von Fristabl\u00e4ufen trafen am 27.12. auch die Loks 1151 und 1155 in Haldensleben (EuroTrac) ein, Ende Januar waren dort mit V170 1125 und 1149 alle weiteren Gamma-Loks abgestellt.<\/p>\n<p>Nachdem Lokomotivvermieter vehement noch ausstehende Mietschulden einforderten, sah sich die deutsche EuroRail gezwungen, ein Insolvenzverfahren zu er\u00f6ffnen. Bei den an die GmbH als EVU, Lokomotivmieter und Auftraggeber von Werkstattleistungen herangetragenen Forderungen handelt es sich nach Auskunft des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers u.a. um die noch ausstehenden Mietforderungen der Firmen Bombardier bzw. Schauffele in H\u00f6he von rund 300.000 EUR. Der ZV Kandertalbahn verlangte zudem von der EuroRail (Schweiz) die Erstattung von ca. 600.000 EUR f\u00fcr bestellte Zugtrassen.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich hatte der ZV zudem festgestellt, dass der ehemalige oberste Betriebsleiter (Schulze hatte sein Amt im November 2001 niedergelegt) und gleichzeitige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der deutschen EuroRail ohne Vollmacht des Zweckverbandes Kandertalbahn Trassenbestellungen abgeschlossen hatte. Die Auseinandersetzung konnte jedoch g\u00fctlich beendet werden. Grundlage f\u00fcr den Abschluss des Vergleiches war die Zusage der Haftpflichtversicherung auf Kosten\u00fcbernahme in H\u00f6he des Vergleichsbetrages. Mit diesem Ergebnis konnte nach langwierigen Verhandlungen mit Erfolg Schaden vom Zweckverband und der Stadt Kandern abgewendet werden. Die au\u00dfergerichtliche Einigung sah folgende Regelung vor:<br \/>\n1. Zur Abgeltung der streitigen Forderung werden an die DB Netz AG 245.420 Euro bezahlt, dies entspricht ca. 40% der Forderungen.<br \/>\n2. Die Zahlung hat bis zum 01.06.2002 (Zahlungseingang) zu erfolgen.<br \/>\n3. Nach Zahlung des Vergleichsbetrages wird die K\u00fcndigung des Trassennutzungsvertrages zur\u00fcckgenommen bzw. der Vertrag neu geschlossen.<br \/>\n4. Jede Partei beh\u00e4lt die bei ihr entstandenen Rechtsanwaltskosten auf sich.<\/p>\n<p>Die Anfang Februar 2002 noch bei EuroRail (Deutschland) besch\u00e4ftigten elf Lokf\u00fchrer und ein Lokf\u00fchrer\/Wagenmeister wurden weiterhin f\u00fcr \u00dcberf\u00fchrungsfahrten von Bombardier genutzt sowie an die Firmen ELP und NeSA verliehen. Pikanterweise stammt ein Teil der EuroRail-Lokf\u00fchrer aus dem Bestand der im April 2001 Konkurs gegangenen EBGO aus Dresden. Deren direkte Nachfolgegesellschaft ist die ebenfalls in Pirna angesiedelte ELP, die sich wie auch schon die EBGO im Besitz des Ehepaares Vogel befindet.<\/p>\n<p>Die EuroRail (\u00d6sterreich) GmbH befand sich ebenfalls Ende Januar 2002 in der Aufl\u00f6sung, nachdem Verkaufsversuche ohne Ergebnisse verlaufen waren.<\/p>\n<p>Die EVU-Zulassung der Eurorail (Deutschland) GmbH wurde am 01.12.2004 durch die Aufsichtsbeh\u00f6rde widerrufen. Der Antrag auf Er\u00f6ffnung des Insolvenzverfahrens \u00fcber das Verm\u00f6gen der Gesellschaft wurde am 02.04.2002 durch das Amtsgericht L\u00f6rrach mangels Masse abgewiesen. Die L\u00f6schung des Unternehmens wurde a 25.07.2005 in das Handelsregister eingetragen.<\/p>\n<p><strong>Was weiter geschah&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Am 06.02.03 gr\u00fcndete <strong>Gustav A. Schulze<\/strong> die <a href=\"http:\/\/www.aers-rail-services.de\/\" target=\"_blank\">AERS Rail Services Deutschland GmbH<\/a> mit Sitz in Eisenach (heute: L\u00f6rrach), dem seine Frau als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin vorsteht. Gegenstand: Planung, Einkauf, Organisation, Verkauf, Vermittlung, Durchf\u00fchrung und \u00dcberwachung von Transportleistungen jeder Art, vor allem auf den europ\u00e4ischen Bahnnetzen, G\u00fcterverkehr im Selbsteintritt ausgenommen, die Entwicklung und Implementierung logistischer Konzepte, die An- und Vermietung von Fahrzeugen, Ladenmitteln und -fl\u00e4chen sowie das Erbringen transporterg\u00e4nzender Dienstleistungen und \u00e4hnliche T\u00e4tigkeiten. Die Gesellschaft vermittelt u.a. auch Personal an die Unternehmen TX und rail4chem.<br \/>\nVom 08.08.2003 bis 17.08.2005 war Schulze zudem gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter (5% der Gesellschafteranteile) der TX Logistik GmbH, Basel als Tochter der Bad Honnefer <a href=\"http:\/\/www.european-rail-company.de\/\" target=\"_blank\">TX Logistik AG<\/a>. Ende 2004 geriet die schweizer Tochter wegen angeblicher Verst\u00f6\u00dfe gegen das Arbeitszeitgesetz in die Schlagzeilen, im Mai 2005 erhob das BAV sogar Anklage gegen die schweizer TX.<br \/>\nNebenberuflich ist Schulze zudem 1. Vorsitzender des Deutscher Tarifeur-Verein e.V..<\/p>\n<p><strong>Eberhardt Fischer<\/strong> engagiert sich weiterhin im Bahnbereich. Dies betrifft v.a. beratende T\u00e4tigkeiten im Bereich der holzverarbeitenden Industrie im s\u00fcdth\u00fcringischen Raum. Anfang 2005 war er als Vorstand der Initiative Hoellennetz im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><strong>Gerald Retscher<\/strong> wechselte zur AG der Wiener Lokalbahnen (WLB) und \u00fcbernahm dort erfolgreich den Aufbau eines Containerzugnetzes und sp\u00e4ter die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der ausgegr\u00fcndeten <a href=\"http:\/\/www.wlb-cargo.at\/\" target=\"_blank\">Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH<\/a> (WLC).<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Ladich<\/strong> konnte seit der Insolvenz der EuroRail(Schweiz) AG im Bahnbereich nicht mehr ausfindig gemacht worden.<\/p>\n<p>Die Generalversammlung der M.L.K. HOLDING AG vom 25.11.2002 hat die Liquidation des Unternehmens beschlossen. Gem\u00e4\u00df Tagebuch Nr. 1441 vom 09.02.2004 wurde die Liquidation des Unternehmens abgeschlossen, die Firma ist erloschen.<\/p>\n<p>Die Familie <strong>Kloodt<\/strong>, von einem Beteiligten als \u201ebizarre Neureichenszene\u201c beschrieben, verkaufte die Gamma Mineral\u00f6lhandels GmbH Ende Januar 2003 an die deutsche Marquard &amp; Bahls. Gamma-Chefin Helene Moser wechselte als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin zum Mineral\u00f6l-Grossh\u00e4ndler Mabanaft (ebenfalls Tochter der M&amp;B) und \u00fcbernahm einige Jahre die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der in Mabanaft Austria umbenannten Gamma.<br \/>\nHeute (Dezember 2011) findet man die Kloodts weiterhin im \u00f6sterreichischen Handelsregister:<\/p>\n<p>GKW Verm\u00f6gensverwaltung GmbH<\/p>\n<ul>\n<li>Sitz: Frimmelgasse 4, A-1190 Wien<\/li>\n<li>Gesellschafter: G\u00fcnter Kloodt (100%)<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: G\u00fcnter Kloodt, Stefan Kloodt<\/li>\n<li>Kapital: EUR 35.000<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gamma-Trade-Import GmbH<\/p>\n<ul>\n<li>Sitz: Frimmelgasse 4, A-1190 Wien<\/li>\n<li>Gesellschafter: GKW Verm\u00f6gensverwaltung GmbH (100%)<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Dr. Elisabeth Kloodt, Stefan Kloodt<\/li>\n<li>Gr\u00fcndung: 27.08.1991<\/li>\n<li>Kapital: EUR 37.000<\/li>\n<li>Mitarbeiter: 3<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;PRONTO &#8211; OIL&#8220; Mineral\u00f6lhandels-Gesellschaft m.b.H.<\/p>\n<ul>\n<li>Sitz: Gerbergasse 32, A-9500 Villach<\/li>\n<li>Gr\u00fcndung: 04.12.1980<\/li>\n<li>Gro\u00df- und Einzelhandel mit Mineral\u00f6lprodukten Vergasertreibstoffe sowie Vermittlung von Handelsgesch\u00e4ften aller Art.<\/li>\n<li>Internet: <a href=\"http:\/\/www.pronto-oil.at\/\" target=\"_blank\">www.pronto-oil.at<\/a><\/li>\n<li>Gesellschafter fr\u00fcher: G\u00fcnter Kloodt (50%), Dietmar Lassnig (25%), Elda Lassnig (5%), Robert Lassnig (10%), Christine Ollinger (10%)<\/li>\n<li>Gesellschafter Dezember 2011: INTERCHEM Handelsgesellschaft m.b.H. (50 %, Gesellschaft zu 100 % im Eigentum Ing. Boris Kalcic), Michael Kloodt (25 %), Stefan Kloodt (25 %)<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Siegfried Florianz<\/li>\n<li>Kapital: EUR 36.400<\/li>\n<li>Mitarbeiter: 5<\/li>\n<\/ul>\n<p>MSKV Trade GmbH<\/p>\n<ul>\n<li>Sitz: Frimmelgasse 4, A-1190 Wien<\/li>\n<li>Internet: <a href=\"http:\/\/www.mskv.at\/\" target=\"_blank\">www.mskv.at<\/a><\/li>\n<li>Gro\u00dfhandel mit Mineral\u00f6lprodukten. Importe: fallweise Deutschland<\/li>\n<li>Gr\u00fcndung: 05.12.2005<\/li>\n<li>Mitarbeiter: 1<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Michael Kloodt<\/li>\n<li>Gesellschafter: Michael Kloodt (51 %), Stefan Kloodt (49 %)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Text basiert auf einem von mir verfassten und Bericht in Bahn-Report 2\/2002, der erweitert und aktualisiert wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen schnellen Niedergang legte die 2000 gegr\u00fcndete EuroRail hin: Nur rund 1 \u00bd Jahre bestand die Gesellschaft, die im Herbst 2001 in einem kaum durchsichtigen Nebel aus Fehlkalkulation und Zank wieder von der Bildfl\u00e4che verschwand. Die meisten Beteiligten sind aber auch heute, wenn f\u00fcr andere Unternehmen, nach wie vor im Bahnsegment t\u00e4tig. Hintergr\u00fcnde der EuroRail-Gr\u00fcndung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3987,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4192","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4192"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6042,"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4192\/revisions\/6042"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bilderbox.arne-richter.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}