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Seit 2000 Jahren…

Die erste Dienstreise nach der Elternzeit – hui, ich bin schon etwas aufgeregt! Um 6 Uhr geht der Wecker, um 7 starte ich gen Koberg, wo ich Jan auflesen werde. Der Borcherssche Fotokram wird beigeladen und es geht gen Autobahn mit Frühstücksaufnahme beim Bäcker (Brötchen für Arne) bzw. an der Tanke (Cola für Jan). Ziel des heutigen Tages ist Salzgitter, wohin die AKN zur Besichtigung der Arbeiten an den neuen Alstom LINT 54 geladen hat.


Wir sind gut 45 Minuten vor „Einlass“ vor Ort und machen uns zunächst noch zur VPS. Dort rangiert Lok 1502, aber das Wetter kommt noch recht üsselig daher.


Viele Loks zu sehen, keine kommt mit Zug in unsre Richtung. Viel Warterei – wir streichen die Segel.


Ich muss ja zugeben, noch nie dagewesen zu sein. Hat sich irgendwie nicht ergeben – nun ist eine der letzten Lücken „fabrikseitig“ geschlossen. Kollege Müller ist schon vor Ort und tippelt aufgeregt am Newsletter. Sosooooooo ;-) Der Bus mit den Fuzzis aus dem AKN-Land hat Verspätung…

Es folgt das obligatorische „Also guten Tag in Salzgitter, mein Name ist…“ samt der üblichen Hinweise, was Fotografieren etc angeht. Für Amüsement bei Jürgen Lorenz (der war ja natürlich auch da) sorgten so einige Tippfehler in der gehaltenen Präsentation. U.a. wird der LINT „seit 2000 Jahren“ gebaut und nicht erst „seit dem Jahr 2000“. Tja, also konnte auch Jesus schon den Fahrkomfort als Salzgitter genießen oder wie?

Derbe reichhaltig ist das Mittagessen, Kugelblitz Jürgen und ich belegen sicherlich die ersten Plätze, was Mengen angeht ;-) *rölp*


Das volle Programm: Warnweste, Sicherheitsschuhe, Helm, Brille, Ohrstöppel. Jan hat auch extra seinen Pullover mit Warnstreifen angelegt und bekommt deswegen einen Sonderpreis überreicht ;-)


Hier war die Lehrlingswerkstatt mal kreativ.

Wir beginnen den Rundgang im Stahlbau. Wurde noch zunächst darauf hingewiesen, dass NICHTS fotografiert werden dürfe außer AKN-Fahrzeugen baut der NDR frech seine Kamera auf und metert los. Es folgt überraschend die generelle Freigabe, aber „vor Veröffentlichung“ solle man fragen.

Folglich bleiben die nachfolgenden, ausgewählten Fotos bitte auch auf Eurem Rechner!


Neue Fahrzeuge, die Jan dann fahren darf.


Coradia Continental für Skandinavien (links) und Mittelsachsen (rechts).


So sehen die Mittelsachsen mit mehr Lack aus.


DB-LINT für das Dieselnetz Südwest mit frischem Lack.


Köppe.


So sieht das ohne Sitze aus.


Und die Gegenrichtung.


Drei für die AKN.


Und ein DB-Fahrzeug schon recht fertig.


Und ein Blick mit drei Schnauzen.


Was ich auch nicht wußte ist, dass der Rohbau in Katowice stattfindet – viel „hohohohoho“ erzeugte das Abschleppen einer Rohkarosse mit Stapler.


Paribus-DIF für die Marschbahn links und DB rechts.


Continentals wieder für Skandinavien und die Mittelsachsen.


Und ein zukünftiger Hamburger.


Extra (stark!!!) noch mal aus der Halle gefahren wurde ein 54er für die AKN.


Fuzziauflauf.


In der Abnahmehalle standen zwei für die AKN bereit, die dann auch innen besichtigt werden konnten.


Zukunft LINT!


Beim Rausgehen noch schnell zwei Zweiwegegurken auf den Boppes geknipst.


MOG!!!

Es folgt eine Restevertilgung und bei Bedarf ein Museumsrundgang.


Während sich die Meute auf die Schienenkisten stürzt schaue ich mir nur den Raupenschlepper „Robot“ an, der Rest („alter Krempel“ ;-) interessiert mich nicht so ;-)

Große Verabschiedung – das war wirklich alles bestens organisiert und entgegen den Befürchtungen auch fototechnisch ein Hammer! Wir schmeißen den Müller am Haltepunkt raus und machen uns noch mal zur VPS. Eigentlich war ja auch das knapp eine Fahrstunde entfernte Dedensen-Gümmer angedacht, letztendlich sind wir aber am Stahlwerk klebengeblieben, was glaube ich die richtige Entscheidung war.


Zurück bei der VPS scheint die Sonne und es steht auch ein Kohlezug bereit.


Zufällig entdecken wir nach Fehlabbiegung zum Asylantenheim eine Einfahrt, an deren Ende man ins Werksgelände fotografieren kann. Und da ist auch Einiges geboten.


Hobelhobel.


Mal alleine.


Und die Schrottreihe mit den alten LHBs.


Die 1501 kommt mit „Fotogüterzug“ längs. DAS mal mit Hochstativ demnächst, Hammer!


Und die ganze Szenerie.


Und noch mal die Schrottreihe.


Ausgemustert trifft Nachfolger.


Und noch eine Begegnung.


Die ersten Kisten hat es ja zu Reuschling und Fuorimuro in Genua verschlagen. Bin gespannt, wo die fragmentierte Flotte so abbleibt.

Wir machen uns zum Gleisdreieck in Beddingen und absolvieren erst mal eine Parallelfahrt mit einem Tiger…


Spuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuurt und wir schaffen doch noch ein Foto.


Zurück am Gleisdreieck gibt es fantastisches Wetter. Wir beginnen mit der 1502 und einem „Sammler“.


Das Hochstativ wird montiert und bringt bald ein schönes Bild eines schier nicht enden wollenden Coils-Leerzuges hervor.


Hier mal ein Blick in die Gegenrichtung, wo „randaliert“ wird.


Leider stockt es zugtechnisch dann ziemlich – es gibt nur eine Lz.


Das Motiv hätte ich mir noch mit Zug gewünscht.

Wir bauen nach knapp anderthalb Stunden im Dreieck ab, denn eine fette Wolke hat sich in die Szenerie geschoben. Ich hoffe ja immer noch, dass wir noch mal kurz Sonne & einen Zug bekommen.


Eigentlich wollte ich nur mal das Motiv mit den Hühnern checken, aber es klappt unglaublicherweise mit Licht & Zug. Dieses Bild findet, wie ich später erfahre, auch Eingang in die Präsentation des VPS-Geschäftsführers vor dem Aufsichtsrat – DAS sind doch mal gute Voraussetzungen für eine Fotogenehmigung im Werk demnächst – hrhrhr ;-)


Nun ist der schon im Auto sitzende Jan aufgeschreckt und ich kann ihn für den kurz darauf folgenden Zug noch vorwarnen. Lichttechnisch klappt es nicht mehr so richtig, das war es dann auch. Es folgt zwar noch eine Lz, aber auch ohne Licht.


Ein letzter Blick auf die bunten Hühner von Beddingen und los…

Tankstopp mit Essensversorgung (die obligatorischen Würstchen) und es geht los. Blöderweise stehen wir noch im Stau wegen einer Verjüngung von drei auf eine Spur für Fahrbahnmarkierungsarbeiten. Regen gibt es auch, erst 22:20 sind wir in Koberg. Nachdem Jans Navi mit aufwendiger Frickelage wieder aus Sonnies Golf entfernt ist geht es dann auch für mich zur Familie. Huiiiiiiiii, aufregend war das!

  1. 13. September 2015, 12:37 | #1

    Eigentlich war ja auch das knapp eine Fahrstunde entfernte Dedensen-Gümmer angedacht, letztendlich sind wir aber am Stahlwerk klebengeblieben, was glaube ich die richtige Entscheidung war.
    Oh ja. Danke für die Fotos; deutlich seltener als Dedensen-Gümmer.

    (Grüne Warnwesten? Huh?)

  2. 13. September 2015, 12:48 | #2

    ja, uuuuuurgs… Noch nicht mal reflektierend – fett „Besucher“ hinten drauf. Sollte wohl eher die Belegschaft warnen ;-)

  3. 18. September 2015, 21:28 | #3

    Interessante Einblicke in das Alstom-Werk. Danke für die Bilder.
    Die Triebwagen für Mittelsachsen sehen ja irgendwie grauselig aus. Da gefällt mir das Modell für Skandinavien doch deutlich besser.

  4. 21. September 2015, 21:58 | #4

    Jo, mit Fotogenhemigungen stellen die sich da ja sonst auch unheimlich an. Aber den Mog durfte ich auch knipsen.

    Der Kastenverschub mit Benzel sieht etwas sehr abenteuerlich aus.

    Und die VPS-Bilder erinnern daran, dass man das mal ausführlicher bearbeiten müsste…

  5. 22. September 2015, 12:31 | #5

    Noch ein paar „get’s fuzzed“-Aufnahmen von Jan und Frau Lage-Kress von der AKN

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