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Odder-Frikandels

Heute ist schon der letzte Tag in Dänemark und bei trübem Wetter dappele ich in das Haupthaus rüber und nehme für mir für das sehr gute Frühstück ausgiebig Zeit. Letzter Check danach, ob mit der Zeitung alles okay ist und kurz vor 11 starte ich gen Århus.

Ich entscheide mich, gleich in den Hafen [Karte] zu fahren. Scheint aber keine Lokken da zu sein, also nur eine Runde zum kucken. Überschaubar, Der Ölhafen ist offensichtlich trotz noch vorhandenen Gleisfragmenten komplett „abgehängt“. Im Bereich des Bulkterminals stehen auf zwei Gleisen Wiebe-Bausachen, leider keine Maxima oder so.


Ich entdecke eine schöne Baulücke im Ölhafen und beschließe, einen frisch aufgehäuften Berg mit Bauschutt als Ausguck zu benutzen.


Leider währt das Glück nicht lange, ein Baggerfahrer sprinted heran und brüllt mich an. Ich: „Tysk“. Er: „Niks betreten“. Ich „okay“. Bilder eh in der Kiste.


Eine interessante Siedlung bauen die da!

Nächster Punkt, der angesichts der aufgebrochenen Wolkendecke schnellstens angegangen wird und den Tagesordnungspunkt „Arhus Stadt und Hauptbahnhof“ verdrängt: Odderbane.

Oha, ziemlich zugewachsen dort :-/ Kurz vor Malling geht mit der Nordfahrer durch die Lappen. Ich suche etwas herum, lande dann aber doch am dortigen Bahnhof und erledige ein paar Telefonate.


Und es wird dank hitziger Sonne heute auch warme Frikandeln geben (klappte wirklich).


Wei, der Bahnhof ist heute total verbaut und hat einen hässlichen Zaun drumherum… Ääääääääääääääätz.


Leider ziemliche Sucherei dann dank nicht mehr aktueller Daten im Navi. Ich lande erst am Bahnhof Assedrup, entscheide mich dann aber um und rassele über die Schotterstrecke zum Talblick südlich des Bahnhofes. Der Dreiteiler passt grade so.


Dank der nahen Zugkreuzung muss die Motivsuche schnell gehen. Ich wage mich an den sowieso zu benutzenden Bahnübergang. Mangels Leiter etc etwas tiefstehend, aber mir gefällt´s. Feldwaldwiesenbahn halt.


Kurz vor dem Endbahnhof finde ich endlich die nächste Chance auf ein Bild mit netter Fabrikkulisse.


Ich bleibe gleich dort, Essen die zweite Hälfte vom Mittagessen und telefoniere etwas.


Nächster Stopp: Endbahnhof. Sonne schon etwas weit rum…


NEIN, nicht alle Dänis sind Blondhasis! ;-)


Mangels besserem Motiv (niks gefunden, alles zugebaut/-wuchert) nochmals der „Fabrikeinschnitt“ – jetzt mit dem Dreiteiler. Mittlerweile hat mich nun von Süden kommend die „Sitsche“ erreicht. :-/


Es geht nun doch noch mal nach Assedrup, wo ich nach einiger Rumrennerei doch wieder am Bahnhof lande.


Mangels Sonne nun auch einigermaßen umsetzbar: Werkstatt! Ziemlich menschenleer da. Ob die um 3 alle schon „schulfrei“ haben???


Bahnhofsblick mit zwei Kisten.

Joooooooooooooooooooo, genug jetzt, Tank gefüllt und auf nach Süden. Zurück zum Rehlein!

Es wolkt total zu, ich streiche Taulov und Fredericia und mache mich gleich nach Kolding weiter. Zwei Baustellen lassen die eh schon schlecht fahrenden Dänen völlig überfordert im Chaos enden. Au mann!!!

In Kolding mache ich mich gleich zum Bahnhof, da müsste doch irgendwo die an RSEJ vermietete northrail-MK zu sehen sein. Ja! Hah! Dank auffälliger oranger Lackierung gleich ausgemacht. Eine Schleife rund um den Bahnhof – ich parke die Karre dann an einer eeeeeeeeeeeeeeetwas übel riechenden SmurfitKappa-Fabrik.


Keine 100 Meter vor der northrailerin gibt´s noch eine DB-MK. Beide nebeneinander, DAS hätte was!


Günstiger Schwellenstapel – hehehe.

Huch, was ist das da hinten? Eine Hector Rail-Lok? Ah, der Zug als Malmö ist noch da. Und da kommt auch schon eine BLDX-Nohab angebraust. Hah, wenn das nicht mal passt.


Zuvor: Huh? MZ mit Italiodauerdefektus im Schlepp… Ansaldo ist echt ein Drecksladen!


Überraschenderwiese bedient die MX nicht den Hafen wie vorher auf den Internetbildern gesichtet, sondern das Smurfit-Werk. Kommunikation mit dem Lokpersonal scheitert. Weder Deutsch noch Englisch :-/


Ääääääääääääh, ja, Loknummer is klar, oder?


Ausblick vom Schenker-Lökli auf die Nohabse.

Ich mache mich zur Karre und fahre dann mal zum Bahnhof vor.


Hector mit Kurzzug. Der Regen setzt ein. Grrrrrrrrrrrrrrrrrr.


Ich werde nass, der Rangierer wird nass, Nohabs, Wagen und Hector Rail werden nass. SUX!

Kein Bock mehr, bis zur Planabfahrt zu warten. Zwei Fuzzis am Bahnsteig harren weiterhin mit plastikplanenbedeckter Videokamera aus. Respekt. Was sollen das bloß für Aufnahmen werden???

Der weitere Rückweg bis Deutschland ist beschwerlich. Dauerregen lässt keine allzu große Flitzerei los. Kurzer Zwischenstopp bei „Netto“ für diverses Pölserzeugs.

In Hamburg wird der Tank, wie es sich gehört, wieder voll gemacht und nach einer guten halben Stunde Parkplatzsuche endlich ein Plätzli für das Rehleinmobil gefunden. Endlich wieder daheim!

Tagesdistanz: 400 km

  1. 18. Juni 2012, 17:05 | #1

    Fette Beute! Auch wenn das Wetter nachließ hat sich der Tag doch gelohnt!

  2. 18. Juni 2012, 20:00 | #2

    Issn alles gutt! Sähr gutt! Und die Siedlung sieht aus wie Papierfalttechnik für Fortgeschrittene.

  3. 18. Juni 2012, 20:30 | #3

    Und die letzte Bahn mit Lynetter, sehr schön. Die Motive dort sind tatsächlich nicht selbsterklärend und so manches habe ich nur mit vorherigem Studium von Google maps gefunden. der kleine Bü mit Leiter sieht dann so aus.

    Am 1.7. gibt es auch dort einen Fahrplanwechsel. Ob weiter die Lynetter fahren oder es nun doch zur Durchbindung mit den Desiro kommt?

    Der Hafen von Aarhus ist wirklich krass. riesige Anlagen und ein einsames und augenscheinlich kaum genutztes Gleis.

    Die MK von Schenker stand früher deutlich fotogener auf dem Gleis zwischen Aufenthaltsbude und Streckengleisen. Vermutlich war sie dort dem Wettbewerber im Weg und muss dewegen jetzt anders geparkt werden. Soll die northrail-Lok eigentlich länger dort bleiben? Muss ich mir mal merken…

  4. 18. Juni 2012, 21:05 | #4

    Gunnar :
    Soll die northrail-Lok eigentlich länger dort bleiben?

    Muss ich leider passen – sollich U.K. mal fragen oder rufst Du den an?

  5. 18. Juni 2012, 22:01 | #5

    Kann ich auch machen.

  6. 18. Juni 2012, 23:56 | #6

    Lynetter… ob sich da nicht doch noch mal jemand der Wracks in Meyenburg erbarmt?

  7. 19. Juni 2012, 17:18 | #7

    Die Mz gefällt mir ja auch gut. Noch schöner sieht die aber in der alten Lackierung aus.

  8. 2. Dezember 2012, 18:25 | #8

    Was ich dank Regen dann verpasste -> http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?30,5337316

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