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Ein letztes Mal auf 100 Meter

Die letzte Woche mit der Testdrohne wurde mir leider durch schlechtes Wetter vergrätzt. Insofern sind ein paar TO DOs hängen geblieben, die ich mir für den Spätsommer oder Herbst aufheben will. In der Hochlichtallesgrün-Phase spar ich mir einen weiteren Test der fliegenden Kamera und hoffe, dass es im Herbst vielleicht ein anderes, besser geeignetes Modell geben wird.

Am heutigen Nachmittag packe ich kurzfristig doch noch mal meine Sachen und tuckere gen Büchen.


Im RE-/ICE-„Einheitsbrei“ fiel dabei dieser hübsche „Chinazug“ mit BR 143 von Deltarail auf.


Vor Schwanheide gab’s es auch zahlreiche Personenzüge, die EGP 140er erlitt leider Wolkenschaden.


Im ehemaligen Grenzbahnhof blieb mir leider ein Güterzug verwehrt – also gibt es einen schönen roten RE stattdessen.


Noch ein Mal rauf auf 100 Meter, landen, Kiste aus. Einpacken. Heim.

Herrliches Getucker über Landstraßen im ehemaligen Grenzstreifen zum Abendessen auf der Terrasse mit Familie. Das schlägt eh jedes Bahnfoto.

  1. 12. Juni 2020, 19:19 | #1

    Noch mal in Kurzform ein Fazit zur DJI Mavic 2 Pro:

    Ein interessantes und für Filmer hoch entwickeltes Gerät, aber leider nicht brauchbar für Bahnfotografie finde ich. Zwar mit 2-3 Zusatzakkus gut zu betreiben verging mir der Spaß u. a. wegen:
    -> 29 mm Brennweite – Fotos müsssen immer stark nachbearbeitet werden
    -> Auslöseverzögerungen wie bei den Digiknipsen vor 20 Jahren
    -> Minibild auf dem Smartphon, keine Zoommöglichkeit – Wahl des Bildausschnitts oftmals schwierig

    Das sind mir einfach keine fast 2.000 EUR wert. V. a. ist abzusehen, dass es in naher Zukunft Besseres gibt. Zwar investieren die Hersteller hauptsächlich in Features für Filmer, aber eine Drohne mit tauschbarer Kamera im Preissegment bis 1.500-2.000 EUR fände ich interessant.

    Ich bleibe bei der fallweisen Miete. Den Preis von knapp 100 EUR/Monat habe ich auch dieses Mal schnell durch ein paar Bildverkäufe wieder drinnen gehabt.

  2. Matthias
    12. Juni 2020, 19:44 | #2

    Mir gefällt der Delta Trabi am besten, finde es auch schöner wenn die Bilder aus nicht ganz so großer Höhe sind.

    Mit dem Abendessen im Kreis der Familie hast Du natürlich Recht, trotzdem schön wenn man ei feines Bahnbild schon im Kasten hat ;-).

  3. 13. Juni 2020, 10:58 | #3

    So schön bzw. interessant und ungewohnt die Drohnenbilder auch sind, es sind „nur“ Landschaftsbilder mit Zug. Das soll jetzt überhaupt nicht negativ gemeint sein, aber „Eisenbahnbilder“ sind – aus meiner ganz persönlichen Sicht – was anderes. Ab und zu mal eins dabei ist gut. Aber ich stehe mit meiner Meinung wahrscheinlich ziemlich alleine da. Bin ja auch kein Fan von Hochstativen. Klar, ergeben die manchmal die einzige Möglichkeit ein bestimmtes Motiv umzusetzen, aber ich bevorzuge dann doch eher den „natürlichen“ Blickwinkel aus 1,50m Höhe…
    Es ist doch schön, dass jeder andere Vorlieben und Geschmäcker bei Bildern hat. Und das bleibt hoffentlich auch so.

  4. 13. Juni 2020, 21:06 | #4

    Hallo MiBa, dochdoch, sehe das wie Du. Meine Frau sagt immer: „Tolle Landschaft, nur der Zug stört“ ;-) Hab das nur so oft genutzt wegen der Miete. Ab jetzt gibt es wieder nur noch Bilder mit „Bodenkontakt“ ;-)

  5. 13. Juni 2020, 22:41 | #5

    Drohnenbilder finde ich schon schön, wenn sie nicht aus zu großer Höhe aufgenommen wurden.

  6. 14. Juni 2020, 13:04 | #6

    Na, da scheint die Meinung überall recht ähnlich zu sein. Ich der großen Höhe verliert sich der Zug zu schnell und oft sieht nur mehr das Dach, als die Seitenfläche des Zuges – dann ist es mir auch deutlich zu hoch. 50m scheint eine gute Höhe zu sein, oder eben noch tiefer.
    Interessant finde ich diese Art an Fotografie auf jeden Fall, aber die Auslöseverzögerung hält mich noch davon ab – sonst hätte ich sie mir diesen Sommer noch vor dem Urlaub zugelegt. Kommen wird sie bei mir, da bin ich mir mittlerweile sicher, aber mit deutlich weniger Auslöseverzögerung und deutlich weniger Weitwinkel / weniger Verzerrung.

    Der Trabi ist auch mein Favorit, wobei isch das mit dem Bach im Bild 2 auch gut find.

  7. 20. Juni 2020, 15:36 | #7

    Danke für die Bilder und Erfahrungen von dem Versuchseinsatz. Meine Einschätzung ist ähnlich, die Herausforderung bleibt, ein gutes Motiv zu finden und die Drohne nicht im Überfluss zu nutzen. Und bei der Drohne selber wäre etwas mehr Fotofreundlichkeit offensichtlich wünschenswert. Mehr Bildqualität, weniger Weitwinkel? Da könnte ich auch ins Grübeln kommn…

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