Richtig lecker erst am Nachmittag
Ein sehr deutlicher UFF-TAG! Nachdem ich den gestrigen sonnigen Sonntag als Leiter des Wahlbüros Giesensdorf verbracht hatte – grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr – war natürlich Fotojunk am folgenden Montag angesagt. Perfekt lag da natürlich die Prignitz, weil ja eh noch ein paar Tage bei Kristina anstanden.
Die Sonntagabendplanungen (5 Uhr los, EK ab Perleberg verfolgen etc.) waren nach einer extrem schlechten Nacht mit wenig Schlaf Makkulatur. Also um 5 Nachricht gen Plau, dass ich erst um 7 starte. Antwort: Komplett bewölkter Himmel. Na, nichts falsch gemacht. Wettervorhersage? UFF!

Touchdown Liebenthal kurz vor neun, doch was war das? Lok ohne Zug. Und Mannschaft ebenfalls nicht da. Gebracht wurde wohl nur ein Wagen. UFF! Los sollte es erst nach 10 Uhr gehen, also Abbruch, was den Güterzug angeht.
Plan B: Dann zur BElog nach Falkenhagen. Doch dort: Kreisch! Lok mitten im Zug eingebaut. UFF!
Plan C: Dann was rund um Pritzwalk und 14 Uhr der leere Biodieselzug nach Falkenhagen.

Nach einem versemmelten LVT/S gen Pritzwalk -UFF! – gab es dann LINT mit Bahnhof. Leider taugte das Rapsfeld links null. Seltsam weiter Abstand der Pflanzen und schon so gut wie verblüht. UFF.
Und LINT mit Silo und Abzweig gen Norden.

Und der LVT/S gen Meyenburg gleich hinterher.
Langeweile setzte ein. 4 h hier rumschimmeln für den Biodieselzug. Meine Lust schwand.
Plan D? Was macht eigentlich das Trainlab bei Krakow? Jemand ganz Nettes horchte nach. Es fährt! Ich -> Plan D!

Auf der Fahrt gen Norden noch den HANS mitgenommen bei Birkenfelde.

Nahe am Wolkenschaden ein paar Meter weiter…
Kurzer Werkstattguck in Meyenburg.
In Karow niemand, also weiter. Touchdown Krakow kurz nach 13 Uhr. Ha! Da isser! Die weit angereiste Mannschaft startete heute heute erst nach dem Mittag. Na also! In 15 Minuten sollte es losgehen. Nicht mehr ganz ideal für DAS Motiv, da Licht achsig, aber hehehehhee. Nun kam ich in Fahrt.

Und im Kasten. Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich Freude!

Blick hinterher. Ich auch los.
Kurz vor Karow wendete der Triebwagen. Als ich ankam ging es grade wieder los. AUMANN. UFF!
Paar Telefonate und 45 Minuten später kam er wieder an. Dieses Mal war ich schneller mit Pics!




Haaaaaaaaaaaaaaaa! Erst mal eine Verspätung in Plau vorgemeldet und noch mal zur Panzerverladerampe im Wald. Dort schob ein braun gebruzzelter SiPo Dienst und wie plauschten etwas, bis die Vormeldung zur nächsten Fahrt eintraf.

Zack! Im Kasten, die Wurst!
Mh, die Rückfahrt könnte ich eigentlich auch. Lange Warterei, nichts tat sich. Nach 40 Minuten breche ich ab.
Karow passierend sehe ich im Rückspiegel, wie die Schranken runter gehen. KREISCH. Es stellte sich raus: Die hatten wirklich bis hier vorgezogen, um den Zug an einem Hydranten aufzuballastieren, ich werd‘ verrückt.
Erst mal Verspätungsmeldung gen Plau, dann ab in den Schotter bzw. in die Luft:



Mittlerweile war es dann doch etwas arg spät, so dass ich auf weitere Streckenfotos auf der Rückfahrt nach Krakow zu Gunsten von Rasenmähen, Grillen und Bier verzichtete. Kompromiss für mehr Glücklichkeit!
Plan D hat sich gelohnt
@Matthias
Definitiv! ;-)
Aber Schade um Plan A, die 221 wäre es gewesen, aber auch der Alltagsbetrieb und besonders der 605 ist absolut sehenswert. Danke fürs Zeigen.
Dr. Tobias Fischer Leiter Technik TecLab bei DB schreibt dazu auf https://www.linkedin.com/posts/dr-tobias-fischer-196328112_advancedtrainlab-regioinfra-shift2rail-activity-6931179488558899200-lupb/?utm_source=linkedin_share&utm_medium=ios_app : „Drei Wochen war das #advancedTrainLab der Deutsche Bahn gemeinsam mit Knorr-Bremse und der DB Systemtechnik auf Bahnstrecken der #RegioInfra im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs. Der Fokus lag auf Tests von Systemen und Bremskomponenten zum sogenannten Kraftschlussmanagement – der optimierten Übertragung von Bremskraft zwischen Rad und Schiene unter höchst anspruchsvollen und künstlich herbeigeführten Bedingungen. Dabei wurde die Strecke vor jedem Test präpariert, um dann das Fahrzeug unter ungünstigsten Kraftschlussbedingungen aus Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h zum Stillstand zu bringen. Über 300 Bremsungen dieser Art sind es geworden. Bremsdruck, Sandungssysteme, Gleitschutz und Magnetschienenbremsen des advanced TrainLabs wurden hierfür temporär angepasst und mit Messsystemen ausgerüstet. Ziel der Erprobungen sind sogenannte „Reproduzierbare Bremswege“, eine Innovation für den Bahnverkehr: Diese braucht es u.a. für einen zukünftigen automatisierten Zugbetrieb (ATO). Dafür ist ein noch genaueres Zusammenspiel aller zum Bremsen erforderlichen Komponenten erforderlich. Ein wegweisendes Projekt mit einer Förderung von #Shift2Rail.“