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Rumänien 2026 – Los geht’s und gleich Planänderung

Zu kurz geschlafen! Um 7 Uhr klingelt der Wecker und der Mietwagen war ja für 8 Uhr bestellt.

Also zurück zum Flughafen und wie erwartet kam kein Shuttleservice. 20 Minuten vergehen. Anruf 1: Man bekäme einen Link um eine Abholung zu aktivieren. Ja, kam, aber dort nur ab Otopeni zu ordern. Also nächster Anruf. Okay, „tiiin minuds“. Naja… Immerhin schön warm.

Wettercheck und erste Planung. Ich möchte ja gern zur Schmalspurbahn in Fieni, ca 1,5 h ab Bukarest. okay, Wetter wenn jetzt über das Wochenende am Besten.

Abholung kommt dann wie angekündigt. Ein lustiger Typ, der mir gleich erst mal erzählt welche Regionen in RO richtig zigeunerverseucht seien etc. Die Vermietung (Klass Wagen) ist nach Internetrecherche wohl seriös, der Mietwagen kostet 0,06 EUR (!!!) pro Tag. Da leistet man sich gerne „maximum protection“ eines Drittanbieters für 90 die Woche dazu.

Der Vermietstandort ist eine garage mit einem Büroanbau. Da versucht der Abholer mir erst mal Zusatzkram zu verkaufen, ich würde ja hoffentlich kein risk und Zusatzkosten wollen. Naja, hab ich ein dickes Fell inzwischen. NÖ! Auch sein zahnbespangter Kollege scheitert beim Verkaufsgespräch.

Ich werde upgegraded und bekomme einen zwei Jahre alten VW Taigo mit über 50.000 km. Na, is doch okay. Dacia wäre mir natürlich lieber gewesen. Aha, Bilder und co muss man alles selbst machen, sicherlich auch ein guter Trick um später Kohle für angeblich neue Beschädigungen zu kassieren. Mir egal, ich knipse schön das Formular voll.

Letztenendlich starte ich dann um 10 Uhr und eiere mich über die Landstraße gen Fieni. Vorbei geht es auch an Doice?ti, wo das noch vor sieben Jahren fotografierte Kraftwerk inzwischen völlig dem Erdboden gleich gemacht ist.

Zwischenzeitlich kackt die Wettervorhersage massiv ab ich muss fast hoffen überhaupt noch Sonne zu sehen. Also besser den direkten Weg und Fotopunkter Bukarest dann eine Woche später…

Zwischenstop bei Lidl – die Selbstabwicklerkassen mit umstellbarer Sprache – TOP! Die Rumänen nutzen dann doch lieber die mir Personal besetzten Kassen und so bin ich schnell weiter.

Vor Ort angekommen rangiert die Faur-Diesellok mit einem Kokszug Leider kapiere ich nicht schnell genug was die genau macht, was mich ein paar Motive kostet. Im Bahnhof stehen je eine TE109 und 060DA der DB. Die rangieren dann später überraschend auch noch rum und hauen leider Lz ab.

Schon früh zieht es zu und so bleibt es bei etwas Streckenkunde und einem sonnenlosen Zugbild der Schmalpurbahn. Grrrrrrrrrr. Leider heute zudem nur alte Dieselloks mit Maybach-Motor im Einsatz, immerhin was für’s Ohr.

Auch der auf der parallel fahrenden Normalspurbahn eingesetzte Regiobahn-Talent geht zwei Mal ohne Sonne ab, auch während der langen Standzeit. Meine Stimmung folglich voll im Eimer.

Die Wettervorhersage verheißt morgen zumindest noch im Braunkohlegebiet Sonne vor einem verregeneten Montag. Also Planänderung und die knapp 3 h bis Craiova vorgezogen. Die Polen berichteten von „Betrieb 24/7“.

Da mich der Weg via Târgoviste routet hab ich dort noch etwas rumgestrolcht. Die Bahnhofsbrücke ist nun vergittert und unbrauchbar. Von unten kann ich einen Kutetr sowie die Rangierte Faur von Unicom Tranzit lichten, ehe es weiter geht.

In Slatina gucke ich noch beim Aluwerk vorbei, die beiden Kutter stehen leider unzugänglich. Im Bahnhof nichts los. Also versuche ich noch den Regiozug mit Abendlich auf der Brücke über den Olt. Eine irre Schlaglochpiste, die Zug hat leider +30 und somit wohl Licht aus. Ich breche vorher ab.

Mittlerweile hat sich auch der LTE- zu E-Empfang geändert. Gut dass ich meine geliebten Offlinekarten dabei habe. Das Hotel in Craiova (Hotel Melisse, 320 RON) finde ich erst nach mehrmaligem Umkreisen.

  1. 18. Juni 2026, 07:34 | #1

    Oh je, das Wetter….
    Aber es sind ja doch ein paar schöne Bilder entstanden.

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