Rumänien 2026 – Cracker bis Mitternacht
Alles klappt gut nach kurzem Schlaf am frühen Morgen, aber das Licht, ääääääääärgs! Dicke Wolke vor der Sonne. Um kurz nach 7 Uhr hat sich das vereumelt und der Talent brettert wie gewünscht sunnyglowin‘ an uns vorbei. Im Endbahnhof müssen wir noch etwas warten bis die Schatten weg sind, aber auch Cracker!
Für das Warten auf Züge setzen wir uns in Tepes Voda an das „Ziegenmotiv“ (benannt nach den Besuchern in meinem Kofferraum 2018) hin, weil in beide Richtungen nutzbar. Während wir die Frühstücksjoghos schlundieren wandern zig Kühe gen Weide. Einfach heile Welt hier. Irgendwann hören wir das bekannte Maybachknattern. CHECK! Passt! Ich gehe noch zum Kreuzungsbahnhof. Dort steht ein Südfahrer! Ha! Irgendwas ist mit der Maybach, denn mit ordentlich hin und her wird die Lok getauscht. Also Blau nach Süden, Grün nach Norden. Correcto [nach]!
Wir fahren nach Norden, ich lade den Werning in Pietrosita aus, da meine Vermutung: Dort im Kreuzer steht der nächste Südfahrer. Correcto again. Mein Wunsch ist die Brückebrücke von Normal- und Schmalspur nebeneinander. Statt „nur Brücke“ wähle ich „ganzer Zug“ und bemerke erst zu spät die Möglichkeit mit der Kirche. Und so lahm wie der war hätte man Pietrosita UND Brückebrücke schaffen können. Egal.
Zum Abschluss erträumen wir uns noch einen Nordfahrer, aber im Werk ist gäääääääääähn. Wir brechen ab, gönnen uns noch Mampfung und Tankung, passieren den zuglosen Bahnhof Targoviste und erreichen wie geplant die Waschbox. 45 Minuten Schrubdischrubdi (bei 32 Grad – uuuuuuuuäääää) und alles glänzt. Denn sonst droht uns 30 EUR Reinigungsgebühr. Ich kenne ja nun das Game. Billige Mieten, 1000 Stolperfallen. Nicht mit mir. :-)
Abgabe dann ohne Beanstandung / Zusatzkosten. Correcto again. Kilometerstand 118.297, also 1.280 gefahren. Malte shuttled gen Otopeni, mich holt ein Uber gen Baneasa ab. Zum Bruchteil der Vorwochenkosten. Grmph. Parallel trifft die Meldung ein dass sich der Abflug um 45 Minuten verzögert. Wird dann 1 h später bis wir im Flieger sind. Dann geht es nicht los, weil ein Sensor streikt und parallel ein übles Unwetter in Höhe SK den Flugverkehr lahmlegt. Letzendlich sind es dann 1,5 h und auch Malte ist verspätet unterwegs, bekommt aber zum Glück seinen Anschluss in München. Ich verpasse meinen Zug und komme erst ermattet 23:45 Uhr daheim an. Im Postfach einen 30 EUR Gutschein der Autovermietung sowie eine „10 Jahre Wizz Air Rumänien, spare 25 %“-Mail. Somit sind die nächsten Schritte klar!
La revedere!




























