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Doch lieber Fontainenfotograf im nächsten Leben

Nach kurzer Nacht geht´s bereits wieder weiter. Ich bin mit Wolfgang Clössner verabredet, um den Reimport in Asbach zu begutachten. Zufällig am Rande erfahre ich, dass eine kleine Gruppe des vorherigen Abends eine geheime eigene Aktion (pfffffffffffffffffffffffffff ;-) geplant hat, zu der ich nun fast zufällig stoße. Egal!


Wir haben sowas von Glück! Die zuvor geschlossene Wolkendecke reisst immer wieder auf und ermöglicht tolle Bilder.


Unter viel „ahaa?“ und „ohoooooo“ wird Mister 6 Meter in Stellung gebracht. Mein TT ist super im Bild platziert :-)


Der Dampfer, leider war das bestellte Rauchgeneratorenzeugs nicht angekommen, also nur „kalt“.


Und noch mal hoch. Wolfgang leckt Blut. Er will seine Videocam in den Himmel gehieft bekommen. Gerne!


Prüfung des Bildausschnittes mit Teleobjektiv. Der Meister schreibt mir abends: „Die Szenen auf Deinem Mega-Stativ sind eisenhart! Irgendwann hat sich der Stab ausgependelt, der Film ist verwacklungsfrei; der Verwacklungsschutz war ohnehin aktiviert. Schön anzusehen ist, wie beide Loks mit der Sonne in das Bild fahren. Anschließend verschwinden sie wieder mit der Sonne. Genial.“ Na, das ist doch was – youtube-Link folgt.


Es wird noch weiter hin und her gefahren für die Fotomeute.


Naaaaaaaaaaaaaa, wann kommt die Sonne?


O&K meets TT.


Portrait der hübschen Kleinen.


Ab in den Schotter – das Bild zählt ;-)


Wolfgang. Sein Kommentar: „Ach Du Scheiße – so sehe ich von hinten aus?! Ein Sack Putzwolle.“


Noch mal ein Ensemble, dann muss ich los zum Vaddern. Der Einschätzung des noch zu absolvierenden „Lok nach hier, neben die, dann andersrum“ nach haben die Anderen noch sicher bis Sonnenuntergang da zugebracht ;-)

Auf dem Rückweg zum Abendprogramm in Köln will ich noch via Rhein fahren. Wetter aber gruselich. hector rail knapp verpasst, in Leutesdorf am angedachten Motiv Bauarbeiten :-(


Na, immerhin ein schönes Portrait des Balter-Baggers mit Inventarnummer 84471.


In Linz bleibt noch Zeit bis zur Fahrt des Schienenbusses, also ab an die Fontaine.

Kaum reckt sich das Stativ in den Himmel hab ich neue „Freunde“. Ein Pole samt 3 in typischer Ostblockmanier aufgedonnerten (hier würde man sagen „billig aussehenden“ oder sogar „nuttig“) Mädels und Muddi interessiert sich für mein Machwerk. Eisenbahnfotografie, das sei ja abgefahren. Der Nachwuchs, samt so ca 20 ff, kommt an. „Papa, was macht der Mann da?“ und „Ey, fotografierst Du Springbrunnen?“. „Nein, ich bin Eisenbahnfotograf“ „Ach, das ist ja schwul, oder hast Du trotzdem ne Freundin?“. Au mann :o( Als wäre Springbrunnenfotografie besser – pffffffffffff

Vadder entschuldigt sich für die Bemerkungen, denen müsste man noch beibringen, wie man mit Männern umgehen würde. Es stellt sich heraus, dass sie auch Fotografen seien. Auf dem iPhone („Ey, warum hast du nicht das Neue?“ „Ist das Diensttelefon“ „Ja, aber privat hast Du?“ „Nein, hab privat kein Handy“ „WTF?“ (Er revidiert jetzt sicher im Kopf die Einstellung, das ich einen „abgefahrenen Job“ hätte)) werden Bilder gezeigt. Ja, wie man erwartet: Hochzeiten mit fetten Prollkarren, billigen & kitschigen Aufmachungen und Motiven.

Es kommt aber einfach kein Zug, so dass ich endlich flüchten kann. Der Typ labert und labert, die Sonne verschwindet wieder. Die Weiber hauen ab. „So ein uncooler Fotografenjob, sie können wir nicht weiter empfehlen“. Hahaha. Der Typ bleibt. Ob er hier wohnt? Es hupt auf dem nahen Parkplatz. Er winkt. Es sei Sonntag, also kein Stress. Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuup. „Jajaaaaaaa“. Zu mir: Ob ich Kinder hätte, bloß keine Mädchen! Er drückt noch mehrfach die Anrufe der Töchter weg („mal zeigen, wer hier der Mann ist“).


Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich, der Zug (hab mal ein Bild der Mädels reinkopiert). Ich kann flüchten!

Mir ist nach Einsamkeit.

Aus der Erinnerung fahre ich gen Kasbacher Viadukt. Mhhhhh, wie war das dann zu Fuß. Grübel – zu lange her. Ich gehe einfach los. Nach 15 Minuten bin ich am Fuß des Viaduktes. WTF??? Da will ich nicht hin. Okay, was nun? 15 Minuten Zeit noch. Panik. Dann der Ortsblick. Kann mich null erinnern, wo das ging. Ich irre herum. DAS wird eng. Den Rundwanderweg hochkeuch. Was nun? Ah, einfach durch den Wald. Kratzer, Pieker. Schwitz! Ah, DA!


Kamera auspacken, Knips!

Bei nun fast schwülen 18 Grad wieder runter kraxeln und ab Viadukt auf der anderen Seite wieder hoch. Zapperlot, vor 10 Jahren war da doch ein Wanderweg???


Vöööööööööööööölligst zugewachsen – ächz.

Abstieg mißlingt voll. Immer wieder ende ich in Sackgassen und muss mich durch Büsche drängen. AU MANN!


Unten gucke ich beim Seyfert noch auf den Hof – Schrottsammlung!

Bin eh schon viel zu spät dran. Abendessen, dann eiiiiiiiiiigentlich Nachtaufnahmen von einer Lichtinstallation im Rahmen der Cityleaks – es fängt aber an zu regnen :-(

  1. 16. September 2013, 11:26 | #1

    Goil! Die Miezies sind ja abgefahren – was so#n langen zu haben doch ausmacht, schon kommen die Mädels in Scharen….

  2. 16. September 2013, 11:36 | #2

    Die kleine Rote is ja ganz niedlich, aber die Sonne hätte mir beim SCHOM besser gefallen.

    Hättest die kleinen, bunten Vögel ja an den armen JUN vermitteln können…
    Jetzt, wo du doch fast sein Nachbar bist… ;-)

  3. 16. September 2013, 16:53 | #3

    Asbach war echt klasse – auch wenn ich das von meiner Gestalt auf einem der Bilder nicht gerade sagen kann …

    Und zur Fontaine: Es ist schon unglaublich, was man sich so anhören muß!

  4. 16. September 2013, 18:34 | #4

    Bist Du ja fast bei mir zu Haus` vorbeigekommen…
    …bis zur „kleinen Roten“ habe ich es bislang leider noch nicht geschafft; aber das wird noch.

    Erstaunlich wie leer die B42 sonntags bei schlechtem Wetter ist; wochentags ist rund um den Brunnen insbesondere durch den Anleger der Autofähre kräftig was los.

    Musste leider auch schon feststellen, dass der Güterzugverkehr sonntags an der rechten Rheinstrecke im Vergleich zu früheren Zeiten derzeit recht mau ist.

  5. 16. September 2013, 19:55 | #5

    @Carsten
    Neeeeeeeee, die waren dann doch zu hübsch und edel für den JUN ;-)

  6. 16. September 2013, 20:45 | #6

    „Was, du hast kein i-Pad V? Dann kannst du mir auch nicht den erwünschten Lebenstil ermöglichen!“ So is das nu mal in manchen Kulturkreisen … ;-)

  7. 16. September 2013, 21:34 | #7

    Schöne Bilder von den beiden roten Loks. Aber das Brunnenbild mit den drei Mädels ist auch schön (Wegen der Szenerie im Ganzen)

  8. 16. September 2013, 22:02 | #8

    Hatte dich keiner eingeweiht? Sorry! Aber es hat ja auch so geklappt. (Bei näherem Nachdenken: Ja, das kam am Abend erst zur Sprache, als du schon über alle Berge warst…)

    Aber Asbach war der Hammer. Danach haben wir die Sonne nicht mehr gesehen. Dafür haben wir den Hector in Beuel gesehen, mit coolem Tf, erst Achtungpfiff, dann Lichthupe, dann lässiger Gruß aus dem Fenster und am Ende noch einmal den Tieftöner…

  9. 16. September 2013, 22:42 | #10

    Der Clößi… da isser wieder! Ich muss da auch mal unbedingt hin.

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