Cola ohne Flasche
Endlich geht es mal wieder auf Reisen. Bereits seit einigen Wochen liegen die Zugtickets auf meinem Schreibtisch, Mietwagen und erste Hotels sind auch gebucht. Überraschenderweise hat sich noch ein dritter Mann eingeschmuggelt. Meine Graz-Berkanntschaft Hanspeter Reschinger wird sich zwei Tage anschließen. Klasse, das freut mich!
Der Wecker geht früh, um halb 6 schäle ich mich aus dem raschelnden Federbett und treffe unten auf der hungrige Maumau-Bären. Neeeeeeeeeeee, ich hab kein Essen mitgebracht. Kurzes Streicheln muss ausreichen, denn um Viertel nach 6 will ich den Boppes starten.
Letzte Packungen – Abschiedskuss, los.

Die RB um 6:27 ist megapünktlich, in Büchen steige ich in mein Abteil des EC 173 „Vindobona“, das mich bis Wien gute 11 Stunden beherbergen wird. Ja, denn ich ziehe die Verbindung mit nur 2 Umstiegen allen anderen vor.

Ratzfatz sind wir in Dresden, sooooooo schnell geht das? Super, muss ich in Kürze mal dienstlich nutzen! Das erste Manko im ÖBB-Wagen: Seife klappt, aber kein Wasser. Wääääääääää, also mit den verklebten Griffeln in das Nachbarwägli.
Vorbei am neuen ITL-Bw in Pirna geht es durch das nebelig-herbstliche Elbtal. Und dann sind wir schon in Prag – hui! Knapp 10 Minuten bei Ankunft, mit +5 geht es weiter. Ein älterer Herr steigt zu, bis Brno reden wir – er spricht gutes Englisch. Ein ehemaliger Profi-Handballer. Häuser werden gegenseitig gezeigt, über dies und das geplaudert. Klasse! Zwischendurch gibt´s Mittag. Pannini aus dem Speisewagen – leckor!

Kumpel Petr findet mich auch glatt auf der legendären Bahnwebcam in Chocen – DANKE!
Bald kommt auch schon Wien in Sicht. Witzigerweise halten wir in Simmering und Meidling, nicht aber im neuen Hauptbahnhof – was immer das auch soll.

Meinen Umstiegsbahnhof erreichen wir gut 15 Minuten VOR Plan. Da bleibt genug Zeit für ein Fotösken des Zuges. Als Abendessen gibt´s Döner vom Restaurant „Pasha“ – hahaha.
Der Anschluss-RailJet nach Graz steht ab 18:45 bereit. Wagen gesucht, WLAN eingerichtet und ab. Zwischendurch wird Ingo angemorst – Anreise klappt bei ihm auch gut. Super!
Die Fahrt nach Graz zieht sich trotz WLAN eeeeeeeeeeeeeewig. Um halb 9 siegt der Cola-Junk und das Bistro wird geentert. Zwei Ösis haben es wohl krachen lassen und pennen nun auf einem mit Biers gefülltem Tisch – hahaha. Ah, Cola haben Sie. „Haben Sie auch Cola in der Flasche zum mitnehmen?“ „Hä, Sie meinen?“ „Na, nicht im Glas!“ „Achso, hatte Cola ohne Flasche verstanden“. Macij, der Mann hinter der Theke, kommt aus Tschechien dem Akzent nach. Na, immerhin ein guter Blogtitel – hihi.
Zwischenzeitlich steigt das http beim WLAN aus – okay, also nur noch mailen. Grump!
Pünktlich erreichen wir Graz, das gebuchte Hotel kommt mir bekannt vor. Miniräumchen ohne Schreibtisch – Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!
Da bin ich ja gespannt, was ihr die nächsten Tage erlebt. Viel Erfolg und Spaß!
Die Gastronomie in Meidling profitiert durchaus vom Bau des Wiener Hauptbahnhofs ;) Bin da damals auch auf dem Rückweg aus Ostrava umgestiegen; gab Pizza aus einem Büdchen in der Unterführung.
Viel Spaß in Slowenien!
Huhu! Frohes Reisen :-)
Meine Anreise hat perfekt geklappt. Immer auf die Minute in den Umsteigebahnhöfen und den Zielbahnhof angekommen. Das Hotel in Ljubjana war gut. Keine 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof.