Mr. 9 Volt
Ach herrje, ist schon der letzte Tag??? PANIK! Ich wollt doch eigentlich auch mal die nur saisonal fahrenden Nachtzüge lichten, aber irgendwie hab ich mich nicht um halb 6 aus dem Bett bekommen.
Heute bin ich hibbelig und wache kurz nach 6 auf. Für den ersten Nachtzug zu spät, der aus Ungarn fährt ja heute leider nicht. Wääääääääääää. 60341 hat jetzt schon saftige Verspätung. Wird also auch niks. Äääääääääääääääätz. Also bleibt der Perko-Pendel sowie der statt „Wackeldackel“ lokbespannte IC.
Ich erringe unter „Nie mehr Urlaub in Bahnnähe“-Gegrummel des Rehleins eine letzte Chance auf Bilder und tuckere nach Aufnahme eines Croissantpaketes der nahen Bäckerei los. NOCH ist es wolkenlos, aber wird wohl nicht lange halten.

Letzter Blick zur Labin-Stecknadel.

Ich schaue mich rund um den Bahnhof Labin-Dalmatinski um, wo ich v.a. das Einfahrtmotiv im Sinn habe. Mehrere andere Sachen gehen dann leider wegen zwischenzeitlichem Baumwuchs dann doch nicht mehr. Inzwischen hat der 60341 rund drei Stunden Verspätung – dann werden wir schon fast im Flieger sein…

Letztes Licht vor Schlonz. Grrrrrrrrrrrrrr – und das um 8 Uhr.

Für den nachfolgenden IC quäle, ich betone es noch mal – QUÄLE – ich mich durch vom Vortag noch nasses Gras und das vor drei Jahren abgefackelte Buschwerk von Stein zu Stein. Das Ergebnis fetzt dann doch nicht, aber ohne Bild geh ich dann doch nicht runter.
Kurzer Zwischenstopp am Hotel zur Reinigung – von den verkohlten Buschresten hab ich ganz schwarze Arme, dann noch bezahlen und los.

Fast vergessen: Bild des originalen „DA – gugge“-Mobil – hehehe. Wir verdödeln noch eine Stunde am Meer.

Aha, geil, Baggers zum Knipsen.

Klasse Vehikel – ein JCB 4CX Baggerlader.

Auch nicht schlecht ist diese Bomag-Walzenparade.

Und eine kleine Schwester – hihihi.

Liebherr 902 mit reichlich Schaufelvorrat.
Karre wird trotz Hinweis auf Beulen „ohne Mängel“ vermerkt. Aha, na, denn.
Action feht aber trotzdem an diesem Tag nicht: Beim Einchecken kommt der Koffer zurück. „You have a battery inside“. Okay, also am Counter vor versammelter Mannschaft ausgeleert. Ahaaaaaaa, Rehleins elektrischer Haareschneider – hehehe. DAS kostet was ;-) Und wieder in den Schlund. „No, sorry, still there“. Nanü? Wir werden zur Spezialbehandlung abtransportiert „Aha, you have a bomb inside?“ „Äh, wie?“ „Joke“. Mit viel Sucherei wird der Übeltäter gefunden: Die 9 Volt Blockbatterie in meinem externen Mikro. Au mann! Ist schon mehrfach mitgeflogen – hat niemand gemeckert bislang. Gut, dass ich das zudem nich gebraucht hab im Urlaub…
Der Rückflug ist eher unspektakulär. Wir haben Sitze in Reihe 10 am Notausgang, können also die Haxen lang machen. Irgendwie wurde zu wenig Essen angeliefert, also muss der Magen noch bis Hamburg Hbf knurren.
Touchdown Giesensdorf kurz vor 6 – Schon schön, wieder daheim zu sein :-)