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Archiv für die Kategorie ‘Rumänien’

Rumänien 2026 – Wir treffen Robert und Ludmilla

13. Juli 2026

Wir beginnen den Tag heute gemächlich. Der Blick aus dem Hotelzimmer offenbart gute Wetterlage (Trugschluss), also geh es erst mal zum nahen Starbucks zum Frühstück. Wir verlängern außerdem im Hotel um eine Nacht. Maltau will unbedingt noch zu den 614ern in Buzau – das ist von hier ganz gut zu erreichen.

Wir starten in Sfarleanca, wo zwar ein Talent kommt, aber das Wetter abkackt. Mecker gibt es vom nachfolgend die Szene betretenden Schäfer+Herde, der wohl nicht fotografiert werden will und die Drohne bemängelt. Nichts zu bemängeln gibt es unsererseits an der nahen Sasmmlung von Traktoren und der lustigen Ziegenherde während der Motivsuche.

Im Nachbartal tanken wir erst mal und schauen uns Slanic mit dem äääääääh „Werkstattstandort“ (=Grube, Bude und drei „Schrauber“) der nördlich von Ploiesti stationierten Flotte an. Wir treffen aber nur Wadloper an und fahren dem nächsten Zug für zwei Motive etwas entgegen. Mittlerweile machen die Bremsen der Karre vorne deutliche Kratzgeräusche – wohl die Beläge „game over“. Was ne Schrottkarre.

Einen hübschen Posten sowie einen vergessenen Ucs entdecken wir in Homoraciu, ehe es weiter zum südlich liegenden Kreuzungsbahnhof Teisani geht. Dort habe ich auf Google Maps Güterwagen und einen Anschluss entdeckt. Der dortige südliche Posten ist freundlich und so nehmen wir die Kreuzung dort mit. Ich frage via Google Translate nach Güterzügen. Klar, gegen 15 Uhr. Wä? Das ist in 30 Minuten! Wir fahren dem Zug noch etwas entgegen und ich setze Malte ab. Meine Motivwahl erweist sich als „niks“. Grrrrrrrrrrrrrrrr. In Valenii de Munte stehen Wagen, eine zum Bahnhof zurücklaufende Weichenstellerin lässt mich schließen „Zug verpasst“- parallel meldet Malte „Kommt“. Ich hänge nachfolgend hinter einem 30 km/h Elektro“auto“ und bleibe folglich ohne Bild.

Wie wir dann herausbekommen (dem netten Tf Robert sei Dank!) eine irre Sache: Das ist der Zug, den wir gestern in Ploiesti sahen. Der fährt bis Valenii und dann in drei Teilen nach Teisani. Dort kann er aber nicht direkt in das richtige Gleis. Also umsetzen, erneut vorfahren und in das richtige Gleis drücken. Dann Zugteilung und in zwei Chargen in den Anschluss zur Beladung mit Gips aus umliegenden Brüchen. Wen wundert dass die Beladung der wöchentlichen Leistung drei Tage (!!!) dauert. Zugziel ist Bicaz, wo ich ja letztes Jahr war. Versuche Bilder im Anschluss hinzubekommen scheitern. „Boss says no“. GOTT EY!!! Sicher strategic alles…

Mittlerweile ist das Wetter vollends abgekackt. Wir nutzen die Chance auf Kacka, Lidl und Tanken während der Regen gut prasselt und die Fahrbahn mangels Kanal vollends absäuft. Die Idee, die Anschlussbedienung per Drohne zu erfliegen wird verworfen.

In Blejoi schauen wir uns das Motiv am Bahnhof an und entdecken einen „interessanten“ Zebrastreifen ohne wirklichen Anschluss. Es kommt die Sonne raus und wir wollen uns die Brücke gönnen. Gibt natürlich Wolkenschaden, der Nordfahrer zeigt sich nicht. Meine Laune ist ruiniert. Wasn Käck. Und Wettervorhersage völlig daneben. MEGAGRUMMEL.

Im Nordbahnhof Ploiesti gibt es noch eine Unicom Tranzit-LDE125 mit Ea-Wagen-Zug. Mittlerweile ist es spät und das angedachte Pizzaessen fällt mangels Hunger und Lust aus.

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