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Bella, Italia und der Prolog

Der Anlass „Du, Arni, die Schnogi kommt am Wochenende zu Besuch – willste nicht die Chance nutzen und etwas wegfahren“. Naaaaaaaaaaaaaa, also wenn das mal keine Aufforderung ist! Und da es mir eher nach Reise als nach Saufgelage, Drei-Tage-access-all-areas-Pascha-Eintritt o.ä. steht mache ich mich gedanklich auf die Suche: Bosnien, Portugal und noch mal nach Italia stehen zur Auswahl. Ein Anruf bei Stefano ergibt: Ja, er hat Zeit. Klasse! Also wird schnell ein Flug geb… Halt! Nä, 189 Euro bezahl ich nicht! Eine Nachfrage ergibt: Dank meiner „schwarzen Mambo“ kostet mich die Zugfahrt – übrigens sehr erträgliche acht Stunden – nach Mailand 44 EUR. TOOOOOOOOOOOOOOP! Es kommen noch fünf Hotelübernachtungen, der Mietwagen (70 EUR für drei Tage!) und der Rückflug dazu. Tippitoppi ;-)


Um 11 verlege ich mein Büro schön in den Zug und sause durch das schneebepuderte Rheintal (kleines Bild) und die Schweiz nach Süden.


Umsteigen ist in Basel sowie Bellinzona (oben) angesagt.


Die knapp 40 Minuten Wartezeit nutze ich für ein paar Nachtaufnahmen (gut, dass ich das stativ eingepackt habe :-). Das grell erleuchtete Kirchlein schaut schon etwas spooky aus.


Noch schnell einen Tilo geknipst, kurz Essen gefasst und weiter geht es.

Mailand wird gegen 8 am Abend erreicht und erst mal der wirklich mächtige und pompöse Hauptbahnhof bestaunt. Klasse! Vier U-Bahn-Stationen weiter krieche ich nahe dem Bahnhof Lambrate wieder aus dem Untergrund und rollere Richtung Hotel.


Ein richtiger Knaller ist das Hotel. Zwar toll nahe dem Bahnhof Lambrate gelegen ist das echt das abgewrackteste, das ich je erlebt hatte. Stefano meinte zwar, das wäre OK, aber das kann ja nur die Bewertung nach italienischem Standard sein. 56 EUR je Nacht bei typischen Italien-Mickrigfrühstück war echt schon ein starkes Stück. Aber billiger gab´s wiederum auch niks zu haben. Scheint also an Mailand zu liegen.


Ganze 10 qm scheint das Zimmer groß zu sein… Immerhin gibt es ein Radio am Bett und einen 20 cm Bilddiagonale-Fernseher. Luxusstart nach Italo-Art ;-)


Unglaubliche Neuigkeiten an der Tür: Ganze 125 EUR kostet das Zimmer die Nacht. Ob das dann mit eigener Hostess ist? Geil auch das Bad: zwei Mal beim AA-machen das Knie am Siphon gestoßen und beim Duschen musste ich die Duschtür aufmachen. „Mr 140 Kilo“ vom Zimmer nebenan dürfte nicht geduscht haben schlussfolgere ich mal.

So, nun aber „Gute Nacht“.

  1. Bettina
    24. März 2010, 12:15 | #1

    hübsch, das bild mit der kirche. und wenn ich das an der stelle noch erwähnen darf: das mit dem wegfahren war ihre eigene idee und entscheidung… ;-P

  2. Willem ihm sein Urenkel
    24. März 2010, 18:19 | #2

    Naja, sooooo schlecht ist die Kammer aber nu auch nicht. Zumindest optisch. Barfuß laufen sollteste eh nirgendwo nich. Und TV-Fernbedienungen werden nur mit spitzen Fingern angefaßt. Egal wo.

  3. 24. März 2010, 20:29 | #3

    125 Euro für diiiese Absteige….. Die Italiener spinnen doch. Da war mein Hotelzimmer in Bratislava, Hauptstadt der Slowakai, deutlich besser und auch noch günstiger.

  4. 28. März 2010, 18:51 | #4

    Das ist ja wirklich ein Hardcore-Zimmer. Vor allem danke für die Klo-Nahaufnahme und die AA-Geschichte. Ich weiß nicht, ob ich die Bilder noch einmal aus dem Kopf bekomme….

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