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Kilometerfresser

Die Zeitung fertig, der Norwegenurlaub in greifbare Nähe gerückt. Eigentlich genau der richtige Zeitpunkt, mal wieder eine Runde mit der Bahn zu drehen. Einfach so mal wieder durch die Gegend gondeln, aus dem Zugfenster schauen und rumträumen… Laptop und Kamera gesattelt und schon kann es losgehen.


Erste Station ist Frankfurt, wo ein Namensvetter heute Dienst schiebt. Zuvor muss es aber erst via S-Bahn (& dem heiligen ET) bis Konsti und dann mit der U6 zum Ostbahnhof gehen. Was für ein Georgel für ein Bild…

Vor Ort angekommen sitzt die Mannschaft noch beim Edeka und wartet auf die Fertigstellung der Beladung. Kurzer Plausch, einsetzender Regen (grrrrrrrrrrrrrrrrrr) und ab geht´s zur Lok.


Ah, der rote Crossrailer auch vor Ort. Super an der Sprechstelle geparkt – da muss das Weitwinkel zum Einsatz kommen.


Und da isse auch schon. Huiiiiiiiiiiiiii, klasse schaut die aus! Nur derb Regen – kann der nicht mal wieder aufhörn?

Obwohl alles „fedsch“ ist müssen wir noch eine gute halbe Stunde mit der Abfahrt warten… Eisenbahn ist halt Warten…


Bevor wir Richtung Hafen loskönnen muss noch eine Schotterfahrt mit der D9 vorausfahren. Immerhin knallt dann auch die Sonne! :-)


Beim Warten (eine weitere halbe Stunde vergeht *gähn*) bleibt viel Zeit für diverse Knipsungen und das übliche Fachchinesisch.


Im Hafen wird dann entladen: Wagen kippen. Zurückdrücken. Wegbaggern. Vorfahren. Kippen usw… Gähn!


So, aus allen Perspektiven mitgenommen.

Oha, schon halb 4! Wollt ja noch weiter! Schnell die Sachen gepackt, Mailadressen ausgetauscht und ab zur U-Bahn gedackelt. Hinweg retoure und dann am Hbf in den RE nach Siegen gestiegen. Wei, der orgelt aber langsam herum… In Siegen haben wir +10 und der Anschluss Richtung Köln wartet zum Glück!

In Betzdorf erneuter Umstieg – wei, bin schon Ewigkeiten keinen GTW mehr gefahren! Wie vereinbart wartet in Herdorf der Mibaone schon mit dem Fuzzmobil. Ein Mal rund um den Bahnhof und ab zum Stellwerk. „Ja, kommt“. Um was es geht? Luppenkukken!

Na, dann erst mal ausführlich klönen. Die Hellertalbahn noch gelichtet und gute 10 Minuten später bereits erneut „srrrrrrrrrrrrrrrrks *klöng*“. Aja, wieder Fahrt?


Ouououououo, der war aber so eiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniges zu früh! Schuss stimmt, auch wenn grottiges Wetter vorherrscht. Jo, nu? Den Baiermän zieht es zum heimischen Nudelparadies, ich hab ja nun noch 40 Minuten bis zum Zug heim. Jo, erst mal telefonieren.


Zehn vor 8 kommt dann noch der vorletzte Zug nach Neunkirchen durch – joooooo, den nehmen wir auch noch!


Dicke Nebelschwaden ziehen am Bahnhof vorbei. Ein schönes Bild zum Ausklang…

Pünktlich um 20:10 kommt dann mein GTW eingeheult, der Umstieg in Betzdorf in den 110er bespannten Wendezug (komisch umgebauter N-Wagen, mit runden Abteilen bei den Eingängen???) klappt problemlos. In Hennef wagt ein Kollegen (nein, mit Sicherheit kein Künstler!) bei fast kompletter Dunkelheit den Schuss der 110 bei der Einfahrt… Wat dat nu wieder sollte. Als ich in Köln ankomme regnet es dort wie aus Kübeln… Will ich eigentlich gleich wieder umdrehen…

  1. Willem ihm sein Urenkel
    30. Juli 2010, 07:23 | #1

    Prima! :-)

  2. 30. Juli 2010, 11:00 | #2

    Scheeeene Loks ;-)

  3. Juergen
    31. Juli 2010, 09:33 | #3

    Nettes Bild in Herdorf zum Schluß. Wenn man bedenkt wie die roten Brummer da herfuhren und dazwischen noch V100 mit Güterzügen!Da gab es noch kein Graffity. Hab mir die Bilder von dort mal sehr lange angeschaut, sieht ja noch ganz gut aus im Vergleich zum „Kongo“! (Als „Kongo“ wird bei Eisenbahnern die Erftstrecke Horrem – Grevenbroich bezeichnet!)

  4. 2. August 2010, 22:20 | #4

    Kotzrail – welch passender Name für eine Klatsche ;-))

  5. 4. August 2010, 08:32 | #5

    Schön, dass die Maschine nun endlich in Frankfurt unterwegs ist. War ja leider ein arg steiniger Weg bis dahin…

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