Berg und Tal-Schnauf
*klingeling* Au maaaaaaaaan, halb 8… DAS soll Urlaub sein? Mühsamm bekomme ich mich unter die Dusche und verlasse wie geplant um 8 die Bude und bröbbere nach Norden. What sucks me there? Hatte mich vorher über die Englandkontakte wegen Fahrtzeiten der „Bauxitzüge“ der ECR schlau gemacht. Samstags sollten zwei Züge fahren, einer gegen 9 ab Miramas, ein zweiter kurz vor 10 ab Fos. Hah! DOUBLE-Strike geplant!
Über eine ganz fantastische Internetseite habe ich mich vorher schon mal schlau gemacht. Übelst pünklich schlage ich vor Ort auf, nur einen kurzen Zwischenstopp hatte ich in Port-de-Bouc eingelegt zwecks Ersteigerung von zwei heftigst kalorienreichen „Pain a Nutella“. Die werden gleich vor Ort eingefahren und schawabbern schön im Bauch bei den vielen „roundabouts“ der „Fahrt a grande vitesse“.

Vossicht! Fotograf steht unter Spannung!
So, her mit der Garnitur! *trippel*. Mahaaaaaaaaaaaaaan! Eine Gruppe Radrennfahrer macht bei mir Stopp und findet mein Hobby „très komisch“. Dito… morgens ab 7 mit zwei Gummiringen und Stahlrohre durch die gegen sausen, schwitzen wie Sau und das noch geil finden????

Ah, geilo, nich der gewünschte Zug, aber immmerhin…
Warte noch einen Personenzug ab, dann mache ich mich auf. 45 nach Plan schon… grrrrrrrrrrrrrr [DAS wäre es übrigens gewesen]
Es geht gleich den kompletten Weg wieder retoure an DAS Brückli des Tages.

Fotopunkt finde ich gleich. Sicherheitshalber schon mal eine Personenbahn mitnehmen.
Ich warte fast 2 Stunden. Niks. DAS darf doch nicht… Ääääääääääääääääääääääääääätz!!!!
Ich schaue mir per Rundfahrt die krasse Raffinerielandschaft in der Umgebung an, auf der Rückfahrt warte ich noch auf einen TER im Bahnhof.

Links die Verladeanlage. Ah, steht da nicht ne Prima?
Ah, fährt grade an, als ich am Bahnhof anhalte, um ein Bild zu machen. Waaaaaaaaaaaaaaaaa

Brückenseitenschuss klappt dann doch noch! Hah!
Tja. Ging ja schon mal völlig shizzel los… Was nu? Ich beschließe, kurzfristig das Programm komplett umzustellen und will zum Hafen Fos-sur-Mer raus, mal die Lage sondieren.

Auf der Fahrt dorthin mache ich am alten Bahnhof Fos Halt und gehe noch etwas die Strecke nach Norden entlang. Phuh, ganz schön heiss nun mit 28 Grad… Leider ist der Étang trotz Kletterei nicht mit so richtig ins Bild zu bekommen, egal!
Der Hafen Fos ist eine riesige Sache und im arg fragmentierten Monsterding verfahre ich mich trotz Plan einige Male. Niks so richtig los, käcki… Na, Lage sondieren.
Ah, wasn das hier? [Bitte, Carsten, nein, keine Diskussionen]

Leider nur ein Halbzug. Ins Terminal kommt man irgendwie nicht, auch Versuche, es „romanian style“ mit Warnweste an und seriösem Blick einfach an der Wache vorbeifahrend zu betreten scheitern.
Egal! ich mache mich weiter nach Miramas, dem großen Knotenpunkt. Da wird doch sicher…

Im Bw ist Einiges angesagt, Einlass ist auch kein Problem.

Aber keine Privatloks… Bei RDT im nördlichen Industriegebiet auch niks, in der Wagenwerkstatt am Rangierbahnhof kein Einlass… grrrrrrrrrrrr
Bei der Rückfahrt sehe ich dann doch noch eine EPF-Lok mit Gefco-Wagen. Kehrt!

Jo, passt!
Da es sich zuzieht beschließe ich den restlichen Tag an der Cote bleu ne runde zu chillen und wandern -> La Redonne steht an. Oha, voll gesperrt der Ortszugang – nur für Anwohner heute / am Wochenende. Also die Karre ewig weit oben abgestellt und runtergelatscht. Ich weiss auch nicht, wie ich dann auf die Idee kam, vom Wasser wieder ganz hoch zur Bahn zu schnaufen. Aber irgendwie mach ichs dann doch.

Muss auch, auf dem Tunnelportal im Schatten sitzend, nicht lange warten, bis einer der „Hybridis“ kommt.
Mhhhhhhhhhh, noch ein bisserl weiter? Okay

Auch hier wär ich heute mit der Karre nicht hingekommen.
Mittlerweile ist die Wasserflasche (1 l!!!) leer und gut 5 km Weg hinter mir. Der nächste Bahnhof kann doch eigentlich nicht mehr so weit sein, oder? Eine wahnsinnige Kraxelei ist dieser kaum befestigte Küstenpfad. Tolle Ausblicke auf ein wunderschönes Meer. Aber halt 30 Höhenmeter rauf, 20 runter, 10 hoch, 30 runter etc… au mann…

Einer geht noch (mit Marseille im Hintergrund). Ey, aber der nächste Bahnhof kann doch nicht so weit mehr??? Nach gut 3 Stunden Fussmarsch erreiche ich endlich Méjean und wie durch ein Wunder kommt gut 5 Minuten später ein Zug. „Einszwanzisch“ sind zu zahlen, 6 Minuten (nur!!!) Rückfahrt, zurück zur Karre und nur noch weg. Au mann… Das war echt ne Nummer zu Krass! Muss doch Kräfte schonen für das Rehlein!!!

Kurzer Halt vor dem Schlafziel – schööööööööööööön.
Tipp: Alle Bahnbilder des Urlaubes
Ganz phantastische Aufnahmen! Klasse!
Schöne Bilder, falsches Land!
Schön da!
Das ist dort wirklich eine sehr schöne Landschaft. Ein Güterzug auf Bild 3 wäre der Hammer.
Tja, hat leider nicht geklappt. Muss folglich noch mal hin – hihihihi.
Und eine schöne Lok ist auch dabei!