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Örrrrr-Dinger

So, die Nach war mal wieder zu kurz, um 7 geht der Wecker, die Nasszelle wird frequentiert und pünktlich um 8 Uhr packe ich meine Sachen.


Rehleinmobil vor dem Motelzimmer („20“).

Ich werfe den Schlüssel in den Briefkasten und mache mich auf nach Padborg. Ein paar Schilder und schwuuuuuuuuuups bin ich schon in Dänemark. Ich mache mich zum Bahnhof, knipsle ein paar DSB-Köfs und kann im CFL cargo-Bw schon class 66 & Nohab für den Zug nach Taulov wubbern hörn.

Ein bisserl Sucherei ist die Einfahrt, aber bald habe ich den Schuppen gefunden. Ne ex MJ-Nohab und eine Hector Rail stehen drinnen. Zwei Männlein sitzen herum, einer spricht Deutsch. „Neeeeeeeee, Zug noch nicht da, kommt erst Mittag“. Ah, kacke, Tagesplan im Arsch. Folge: Werde keinen mehr machen ;-) Ob ich die Loks knipsen darf? „klar“ Kurzes Meeting folgt noch, buch wird vorgestellt, Visitenkarten verteilt. Dienst absolviert :-)


Altes Gerüsel.


Das wartende Doppel.


Im Bahnhof lungern zwei Dänen-152 ;-) herum, nehme ich noch mit. Dann geht es in den lokalen Supermarkt einkaufen. Gar nicht mal so unhübsch ist dieses Padborg. Nur etwas verschlafen – niemand auf der Gasse :-o


Auf der Rückfahrt am Bww vorbei. railcare rangiert ja für TX ins Terminal und hat ein kleines „Bürohochhaus“ vor Ort platziert.


Ich suche mir eine Stelle an der Ausfahrt nach Deutschland, aber niks tut sich – nur eine Gumminase kommt reingeblöbbert.


Nach einer halben Stunde hab ich keinen Bock mehr und ich mache mich auf nach Norden. Beim TX-Terminal steht eine railcare-Nohab suboptimal abgestellt.


Und noch was für den Paulsen (Schattenwurf nicht von meiner Karre!)

Der weitere Weg führt mich nach Tonder. Das ehemalige Bw scheint jetzt ein privates „Museum“ (a la Hermeskeil-Schrott) zu sein, keine Loks zu sehen. Ganzer Bahnhof umgebaut, für morgens denkbar ungünstig umzusetzen. Zudem ist der morgendliche Sonnenschein einer Wolkendecke gewichen.


Ich schaue der Zugkreuzug im Bahnhof zu und fahre dann für ein eher schlechtes Bild etwas nach Süden.


Ich mache mich weiter Richtung Bramming und halte kurz für das Rehlein an :-)


Dummes Viehzeugs, eine Minute vorher standen noch alle schön im Bild… Grrrrrrrrrrr


Immerhin nur knapp KEIN Sonnenbild geworden :-/


Bisserl viel Buschwerk. Grrrrrrrrrrrrrrr (alle Züge mitnehmen, die mich kreuzen ;-)


Als ich in Bramming ankomme, geht mir nur knapp eine MR-Einheit durch die Lappen. Alte, abgestellte Personenwagen geben aber für die nächste Arriva-Kiste einen guten Standpunkt ab.

So, wat nu? Ich entschließe mich, die Strecke nach Grindstedt mitzunehmen, auch wenn der Benutzungszustand der Gleise vermuten lässt, dass KEIN Zug heute verkehrt ist [am Abend erfahre ich, dass das ganz eingestellt wurde :-(]


Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich erreiche ich auch irgendwann mein Etappenziel Varde. Ein Arriva-Lint wartet auf die Rückfahrt nach Esbjerg. Ich erkunde erst mal den Bahnhof…


Der „Klauen-Lynetter“ versteckt sich unter der Straßenbrücke. Sonst wohnt „Moses“ in der Garage – hahaha.


Und pünktlich rollt ein Kollege aus Uerdinger Fertigung ein. YEAH!!! Im hintergrund übrigens das Bw der Vestbanen – heute Arriva-Standort.


Im „Privatbahnbahnof“. Am 01.07. wird durchgebunden, die Lynetter haben ausgedient… Zwei neue LINT sind schon in Dienst.


The Orginal from Uerdingen, määääääääääääään!


Köbes? Kenn ich irgendwie aus anderem Zusammenhang…


Der Lokführer hat einen eigenen Minibahnsteig :-)


Unn weg is der Lint.


Brobberbrobber…


Joaaaaaaaaaa, was nun? Ich schaue mir eine Runde die Kleinstadt an (genug Lokale für das Abendessen – hhehhe) und mache mich weiter zum Vestbahnhof. Mossbettung haben die da übrichens ;-)


Schon lange nicht mehr in Betrieb – das alte Bw.


Symbolisch für den Zustand Arrivas ;-)?


Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, wer hat denn nach dem ganzen, bewölkten Tag GERADE JETZT Licht bestellt *grummel*?


Immerhin der Nachschuss ist im Licht…


Einen tollen alten Pflug haben die da!


Wohin soll’s gehen? Ich entscheide mich für eine Fahrt zum Kreuzungsbahnhof Oxbol. Wird ja eh kein Licxht sein, also ist die Tageszeit wuarschd.


Da kommt der Erste…


Und alle 4 auf einem Bild. Taktknoten!!! 2, 3 Umsteiger gibt es sogar…


Andere Seite. Alles mitnehmen, ist ja bald vorbei.


Und weiter geht´s. Meinem Winken folgt meist Gehupe – toll :o)


Ich gurke noch was rum, schaue nach Stellen für den Folgetag und gönne mir zwischen den Zügen immer schön Arbeit mit Laptop & Telefon. Buch & Zeitung müssen ja nebenbei laufen. Finde für den nächsten Zug eine ganz geeignete Stelle und es kommt sogar die Sonne raus :-o


Beim Schotterpistenfahren finde ich eine der Minihaltestellen. Bin gespannt, wie die das mit den LINTen dann machen wollen. Hihihi


Gehalten wird nur bei „Wunsch“. Drücke man ein Knöppchen, leuchten Lichter und der Män@the triebfahrzeug weiss, dass jemand zusteigen will. Einfach & gut!


Ich wandere noch etwas nach Norden und finde eine recht schöne Stelle. Der Wind bläst mittlerweiel ganz gut und die Kälte macht mir Rückenaua… Also: HEIM!

Das Hotel Varde im Industriegebiet wird schnell gefunden. Mr. Knubbelnase an der Rezeption spricht kein Deutsch oder Englisch, alles etwas frickelig. Essen gäbe es nur bis 8. Muss ich mich also schnell entscheiden. Mein Zimmer (Motelstyle) finde ich schnell. Übrigens: Himmel völlig aufgerissen, blau und tolle Sonne. Pffffffffffffff, JEZZ!!!

Essen vor Ort klingt nicht schlecht, also wieder zurück… ääääääääääääääääääääääh, Schlüssel lässt sich nicht drehen. Mehrfache Versuche. Klappt nit! Also wieder zum knubbel zurück. Ah, Griff HOCHZIEHEN (noch nie gesehen) und dann abschließen.

Also wieder ins Zimmer zurück, abschließen und ins Restaurant. Sitze 15 Minuten rum, niks tut sich. Nebenan wartet man wohl auf die Rechnung, hat viel übrig gelassen. Kurz überlegt -> Flucht! Der nahe „Netto“-Supermarkt ist furchtbar unsortiert, aber ich finde Pita, Wurst & Bier. Tagesausklang mit Fuppes gucken im Hotel, Skypen und Arbeiten bis 2 Uhr *ächz*.

  1. 12. Juni 2012, 21:39 | #1

    Ja, die Vestbane. Schade, dass das bald vorbei ist, aber immerhin war ich im letzten Jahr mal da und somit nicht zu spät…

  2. 12. Juni 2012, 21:48 | #2

    Uh, viele Triebwagen… Der kleine Bahnsteig ist ja nett. Da mit’m LINT zu halten, müssen die Lokführer wahrscheinlich auch erstmal üben ;)

  3. 12. Juni 2012, 21:54 | #3

    Fettes Programm – toller Bericht!

  4. 12. Juni 2012, 21:59 | #4

    Jooo, Vestbane habe ich ausnahmsweise auch ein bißchen machen können.

    In Varde habe ich im Oktober 2004 eine ganze Reihe Arriva Lints, die dort zur Inbetriebnahme aufgestellt waren, gesehen. Mittendrin ein paar Techniker von Alstom. Einen habe ich dann auf englisch angesprochen, ob ich Fotos machen dürfte. „Yes.“ Dann dreht er sich zu einem Kollegen um und spricht mit ostdeutschem Akzent … ;-) Mannnn!?!

    Hat das Rehlein ein Faible für Pferde? Ohoooh …

  5. 13. Juni 2012, 19:13 | #5

    Dänemark ist schön! Tolle Aufnahmen. Die „MT“ von Bild zwei hast Du aber wahrscheinlich nicht einzeln fotografiert, oder? Die haben wir auch bei rangierdiesel.de …

  6. JuLu
    13. Juni 2012, 19:18 | #6

    Oh Vestbane, die habe ich in schlechter Erinnerung => kurzer Stopp bei gruseligstem Gruselwetter anno 1993 in N. Nebel; aber immerhin noch mit ex SJ-Schienenbus:-))

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