Home > Ungarn > Der Ofen ist aus

Der Ofen ist aus

Großeinsatz ist heute angesagt. Zwar startet der erste Termin um die verträgliche Uhrzeit 11 Uhr, doch ich will mich vorab mit unsrem Korrespondenten am Budapest-Keleti pu treffen.


Großbaustelle im Rahmen der neuen Metrolinie 4.

Es bedarf einiger Telefonate, bis wir uns finden. Und nun ist es auch schon so spät, dass wir gleich losmüssen. Also keine Bahnhofsfotos. Grrrrrrrrrrrrrrr. István hat zudem irgendwie eine andere (alte) Firmenadresse notiert, also muss komplett umgeplant werden. Via Metro geht es in den Norden der Stadt.

Der Termin in einem sehr kleinen Büro, das zudem EXTREM zu warm ist (leider schlägt sich das NICHT in knapper Begleidung der Assistentinnen nieder) verläuft bestens. Beim Verlassen des Spots entdecke ich, dass wir gar nicht weit vom Bahnhof Budapest-Angyalföld sind. Ah, da haben wir doch letzten Sommer in einem Bistro diniert. Nehmen wir also wieder mit.


Beim Weg zum Bahnhof gehen die Schranken runter und ich mache mich auf einen Schwellenstapel.


Wenig später kommt auch der Gegenzug. Der Bahnhof ist sogar noch besetzt und hat ganze elf Gleise – von denen genau eines benötigt wird!!! Güterverkehr – Fehlanzeige.


Dienstunterricht war wohl MÁV angesagt heute.

So, jetzt aber Hunger. Doch was ist das??? Das kokette Bistro hat zu!!! Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa Was nun? Offlinemaps entdeckt eine nahe Tramstrecke, also da hin. Flucht an den nächsten Ofen!


Wir nehmen die 14 bis zur Endhaltestelle Lehel tér, wo wir uns dann in einem „Ungarischen Schnellrestaurant“ stärken. Das ist mehr eine Metzgerei mit Küche. Allerlei seltsame Speisen kann man da auswählen. Mit Kraut gefüllte Paprika und so. István muss Dolmetschen. Ich ende bei Frikadelle mit Pommes sowie Gurkensalat, er nimmt Kartoffeln in einer Art dickflüssiger Suppe. Kostet zusammen mit einer Cola 7 EUR. Check!


Beim Weg zur nächsten Tramstation dann dieses Schilderding. Suzuki Pest – hahaha. Erinnert mich an unsere „Toyota Pest“ in Rumänien – hahaha. Anstehende SEV auf der Tramlinie bringt uns Umstieg auf wunderbar verkeimte Ikarus-Busse (jajajaja, Bilder folgen!) und eine saftige Verspätung beim Termin. Zwei Stunden später trennen sich unsere Wege wieder. Morgen um 9 geht es weiter. Komm gut heim, István!

Wegstrecke heute – wegen U-Bahn-Benutzung am Anfang wenig hilfreich ;-)

Größere Kartenansicht

  1. 30. Oktober 2012, 21:15 | #1

    Wegen roter Desiros hättest Du aber nicht sooo weit nach Osten fahren müssen ;) Ansonsten: Schön da; kenne Budapest selbst nur von der Durchreise.

  2. 30. Oktober 2012, 21:23 | #2

    Was für ein Chaos…

    Georg schrieb: Wegen roter Desiros hättest Du aber nicht sooo weit nach Osten fahren müssen
    Das dachte ich auch gerade.

    „Suzuki Pest“ is ja klasse ;-)

  3. 31. Oktober 2012, 04:57 | #3

    Also wirklich, das rote Triebwagengeraffel hättest Du hier auch haben können. Budapest ist wirklich schön, war vor vielen Jahren mal dort.

  4. 31. Oktober 2012, 11:13 | #4

    Für rote 642 fliegst Du nach Budapest? ;-)

  5. 1. November 2012, 22:17 | #5

    Endlich mal gescheite Desiros ;-)

  1. Bisher keine Trackbacks
Du musst Dich anmelden um einen Kommentar zu schreiben