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Verwechselungsgefahr

Schon länger liegen mir zwei Privatbahnen in den Ohren: „Kommen Sie doch mal nach Budapest zu uns“. Nach meinem verregneten Tagesausflug im Juli 2011 möchte ich wirklich noch mal dort hin. Irgendwie entsteht im Sommer dann doch ein grober Zeitplan, das Rehlein ergattert Hin- und Rückflug für schlappe 180 EUR und dann beginnt wie immer das Chaos. Zusätzliche Feiertage in Ungarn, mehrfach sich verlegende Termine, Absagen, Zusagen. Ätz! Fest steht nur grob die Woche vor dem 01.11. – Urlaubstage sparen. In Ungarn ist aber auch der 02.11. frei, die Leute meist die ganze Woche im Urlaub deswegen.

Erst am Freitag vor Abreise komme ich dann wegen permanenter Umplanung (Mo-So, oder Di-Mo, oder Di-Di – au mann) zum Flug buchen. Kackpreise natürlich, das muss der Verlag ab. Direktflug bei der Hinreise bereits nikkes mehr zu haben, also mit Zwischenstopp in München. Wegen mir. Die letzten Termine sollten sich erst Montag klären, das Grobprogramm steht aber zum Glück bereits in der Woche davor.

Und warm einpacken ist angesagt, winterliche Temperaturen < 10 Grad sind gemeldet, also pickepacke voll der Koffer mit wärmendem Material. Am Sonntag Abend kläre ich hibbelig letzte Details. Was kostet der ÖPNV, wie komme ich vom Flughafen zum Hotel, download von Karten, Adressen, Wechselkursen etc.

Früh aufgestanden um 6e stehe ich pünktlich um 8 am Flughafen in Hamburg. Checkin am Automaten problemlos für die Gesamtstrecke, Koffer abgeben, wie immer Diskussion wegen meines großen Fotoapparatobjektivelaptop-Rucksack, aber klappt dann Alles. Frühstück mit Emailcheck und ab ans Gate.

Die (russischen?) Sitznachbarn sind ultrakrass! Ein Transi sowie ein Typ Marke „hochwiebreit“, bei dem nopch nicht mal mehr die Armlehnen runtergehen. Zum Glück habbich Gang. Die Stunde nach München (waaaaaaaaa, Schneeeeeeeeeee, Minusgrade) geht schnell vorbei und nach nur kurzer Wartung geht es zum Anschlussgate. Krass, in MUC wird schon selbst eingecheckt – barcode selber scannen, Schranke auf, durch. Krass! Dieses Mal sitze ich neben einem Omiopa-Amipärchen, dass ganz süß bei Start und Landung Händchen hält.

In Budapest gelandet wird erst mal Geld gezogen (nein, kein EC-Karten-Verlust dieses Mal ;-) und wie geplant eine ca 15 EUR teure Wochenkarte als günstigste Lösung im Postamt (längere Suche) gezogen. Mit dem 200E-Bus zur nächsten Metrostation, dann 7 Stationen in die Innenstadt, raus und ab ins Hotel. „Nein, haben keine Buchung vorliegen“. Hä? Ich krame Laptop und dann die Bestätigungsmail heraus. Ah, falsches Hotel. Das für die dienstlichen Tage (Mo-Mi; ibis Budapest Centrum) gebuchte Ibis ist UNGLEICH dem für die „Rehli-Days“ (Do-So; ibis Budapest City). Okaaaaaaaaaaay! Ach du jeh. Ähnlicher Name, aber halt nicht Gleicher. ARG. Also wieder zurück zur Strapazenbahn, eine Station, dann runter in die Metro (Oh, ist die toll! Bilder folgen) eingecheckt und in Zimmer 406 gemütlich gemacht.

WLAN funzt, also arbeitsfähig. Kaum ausgepackt der Anruf „geht´s auch heute?“. Ja, geht es. Also Sachen wieder gepackt und ans andere Ende der Stadt mit Tram und Metro. 2 Stunden beste Unterhaltung, dann via Zwischenstopp Hotel (kurz frisch machen) zum Abendessen mit Termin 2. Duna Park Restaurant – extremst zu empfehlen. Total leckeres Essen, angenehme Livemusik. Nach fast 3 Stunden dann wieder retoure, beim Türken um die Ecke Getränke gebunkert und bis 1 Uhr an den Artikels gebastelt. Bettbettbett!

  1. 30. Oktober 2012, 21:24 | #1

    Volles Programm!

  2. 31. Oktober 2012, 04:53 | #2

    Checkin am Automaten…. na toll.
    Nach Ungarn will ich auch mal. Die fahren ja auch noch mit M62er rum.

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