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Ey, Matze, ey, wosn das Koks?

Eigentlich sollte das Fotowochenende am Samstag beginnen, hatte mir der Nord-Holger ein Fahrkärtle für die DGEG-Tour auf Strecken der WEBA und SK zukommen lassen. Aber wettertechnisch war dies eher „NO WAY“. Also muss der Sonntag langen. Um 11 die Sachen gepackt sollte der Tag dem omnipräsenten Sonntags-DHL-Zug sowie einem Abstecher nach Düsseldorf zwecks „Dr. NE@NE“ (*kicher*) gewidmet werden…


Wie sich es für einen Sonntag gehört wurde zunächst der Friedhof der evangelischen Gemeinde in Wuppertal-Sonnborn gequert, um an das geliebte Motiv zu gelangen. Wie immer war man nicht alleine, sorgten ein wuppertaler sowie ein gevelsberger Bub für Unterhaltung. Leider nicht bei schönem Sonnenschein, aber durchaus winterlicher Ausleuchtung passierte 140 079 mit IKL 50501 Wuppertal-Langerfeld – Karlsruhe sehr genau zur Planzeit den Haltepunkt Wuppertal-Zoologischer Garten und das Sonnborner Viadukt.


Schnell die Sachen gepackt und ab nach Düsseldorf. Im dortigen Hafen wurden die vergangenen Tage mehrere Züge mit Importkoks beladen und und von der Spitzke-Logistik GmbH nach Passau abgefahren. Leider scheint an Sonntagen auf der Hafenbahn nichts zu laufen, es konnten alle Loks abgestellt angetroffen werden. Vier Loks aus MaK-Fertigung ließen das Herz des Knipsers aber höher schlagen.


Die Neusser Eisenbahn (NE) hat trotz der Fusion der beiden Häfen von Neuss und Düsseldorf ihren Status behalten, gleichzeitig aber den Aktionsradius ausdehnen können. Im Hammer Übergabebahnhof konnten an diesem Sonntag neben den Loks NE V und VIII auch die Lok 1 der Rhenus angetroffen werden.


Ein Hauch von Nostalgie: Die gegossenen Lokschilder.


Lok VIII gehört zu den Vorserienmaschinen des Typs G 1700 und verfügt über kleine „Spoilerchen“ an den Kanten des Motorvorbaus.


Eine der gefürchteten Richterschen Detailaufnahmen…


Der Weichenbereich des Hafenbahnhofes wird größtenteils von einem recht seltsam aussehenden zusammengestückelten Stellwerk aus mit Drahtseilzügen bedient. G 1206-SP-022 und 021 müssen sich noch rund 24 Stunden gedulden, ehe es mit einem beladenen Zug wieder Richtung Süden geht…


Nein, es war keine Schublok, die die schweren Züge über den Spessart brachte, sondern ein besonderes Kraftstoffadditiv ;-)).


Was liegt an so einem Tag noch näher, als einen kleinen Schlenker auf das andere Rheinufer zu vollbringen, um sich wieder ein Mal der imposanten Hammer Rheinbrücke zu widmen…


„Zum Glück fahrn wir nicht mit Diesel“ haben sich wahrscheinlich diese beiden ET 423 angesichts steigender Mineralölpreise gedacht, als sie den Düsseldorfer Hafen mit seinem kleinen Tanklager passierten.


Der kleinste regelmäßige Brückenbenützer: Ein zweiteiliger Talent der REGIO-BAHN brummt nach Aufnahme einer jungen Dame weiter Richtung Düsseldorf. Und ich brumme nach Hause – der Kuchen wartet schon *schmatz*.

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