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Archiv für die Kategorie ‘Pott und so’

aDEquater Zwischenstopp

10. September 2014

Auf das Wetter ist irgendwie null Verlass gerade. Eigentlich hatte ich die Woche für Sonnenfotos im Westerwald eingeplant, aber das Regenradar warnte nur zu deutlich vor so einem Unterfangen. Also maaaaaaaaaaaaaaaaaal wieder komplett umgeplant. Da ich Termine in Köln und Bonn hatte hab ich Böttgi mal angefunkt, der spontan für ne Tour am Donnerstag und Übernachtung zur Verfügung stand :-)

Nur was auf der Hintour machen? Mhhhhhhhh, in Dortmund wollte ich bei der Dortmunder Eisenbahn (DE) immer schon mal rumgucken. Da das Wetter auch am Mittwoch grauselig gemeldet war wurde die Hinfahrt auf Mittwoch vertagt, Mietwagen und Hotel kostenfrei storniert und das Programm in Absprache mit Captrain auf „Wir schauen mal in die Werkstatt“ reduziert.

Gegen 8:20 Uhr finde ich mich am Ratzeburger Bahnhof ein und tuckere über Büchen und Hamburg gen Dortmund. Dort angekommen gibt es ein kleines zweites Frühstück, ehe ich mit der eurobahn weiter nach Scharnhorst fahre. ist ja noch massig Zeit bis zur Verabredung.


Da ist nämlich der zentrale Knoten für das Scandfibre-Zellstoffnetzwerk, das ich mir immer schon mal ansehen wollte. Kurz nach dem Bild holgerte es gleich aus dem Stellwerk oben herunter. Denn das offizielle Bahnsteigende sei ca 50 Meter weiter hinten. Erklärungsversuche, was ich da täte, halfen nichts.

Okay, Rückmarsch, noch kurzt gewartet, ob ein Güterzug kommt. Niks. Also los, weiter. Als ich mit meinem Rollköfferchen auf dem Waldweg verschwinde kommt der „Nievenheimer“ längs. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaarg!


Ich wage noch einen Blick von der anderen Seite, ehe ich weiterbollere.

Über eine Brachfläche geht es telefonierenderweise weiter gen DE.


So stellt man sich eigentlich „ex Steeltown“ Dortmund vor, oder?


Dem Kredit sei Dank!

Bei der DE nach einer knappen Dreiviertelstunde eingetroffen – war dann doch weiter zu Fuß als gedacht *schnauf* – gibt es erst mal eine gemütliche Einführungsrunde. Witzigerweise kannte man sich schon, vor Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaahren mal bei Wagony ?widnica über den Weg gelaufen bei der Übergabe von ERR-Coilswagen.


Wir beginnen vor der Halle. Da stehen zwei der neuen, von der VPS gebraucht erworbenen G 6 herum. Check!


Nachdem eine G 1206 ausrückt ist auch noch dieses Foto möglich.


In der Halle selbst u.a. Güterwagen.


DE 401 wird die erste G 1206 in Captrain-Farben lackiert. Quieeeeck!


Nebenan erhalten DE 803 und so ne Diema-Gurke eine HU.


Links übrigens die letzte HU an einer Di6 – die Schwester rechts hat einen neuen Motor bekommen.


DAS Blöbberaggregat!!!


Somit heißt es für die dame hier: Ende Gelände – keine HU mehr.


Die 1600er sind leider auch auf dem absteigenden Ast.


Da bringt auch die neue Farbe niks.


Wobber-Di6-Teile.


Haubenparade – nur für mich ;-)


Frank, the tank ;-)


Die 322er steht sich auch schon länger die Radreifen platt.


Frisch umgebaut ist der komplette Einfahrtsbereich. Man kommt nun zu DE & Co auch hin, ohne TKSE-Gelände zu betreten. Das wurde ja leider schon des Öfteren bei DSO publiziert – die DE ist natürlich darüber gar nicht glücklich…

Ich dappele anschließend Richtung Süden, erledige einige Telefonate, verpasse leider mehrfach den Bus („Ah, noch 10 Minuten bis zur nächsten Abfahrt, da laufe ich zur nächsten Haltestelle…. Ah, mist, zu langsam gewesen, Bus überholt mich…“) und komme irgendwann auch am Hbf an. Per ICE geht es dann nach Düsseldorf, Wechsel in die S-Bahn, Böööööööttgimän holt mich in Dormagen ab. Besichtigung der veritablen Hütte („Maison le Portrait“ ;-) samt Innenleben sowie Tagesausklang im „Cevapcic-Himmel“ ;-)

Pott und so