Missing Hodoš
Der Wecker geht irgendwie zu früh. Punkt 7 schäle ich mich aus dem Federn des doch etwas harten ÖBB-Betterls. Kurzer Fenstercheck: Regen. Urgs! Pünktlich um halb 8 kommt mein Frühstück, Hamburg wird gegen 8 mit leichter Verspätung erreicht.
Da mir so früh am Morgen nicht nach Hektik ist lasse ich den RE nach Lübeck sausen und beschließe, via Büchen nach Razziburg zu fahren. Ankunft da: 2 Minuten später.
Der ausgesuchte EC fährt nach Budapest. Ah, das wäre auch was. Bin gespannt auf die Ungarnwagen – ich suche mir den Großraumwagen aus. Der hat sogar nachträglich eingebaute Steckdosen nun – MUSS eigentlich mal demnächst mal auf der Langstrecke getestet werden :-)

Interessant, wie sich im Innenraum die Geschmäcker unterscheiden. 1980er Oststyle mit Wohnzimmerfeeling mit Vorhängen – DAS gefällt mir!
Beim Aussteigen bemerke ich: Witzig, dass auf der im Wagen hängenden Ungarnkarte die jüngst besichtigte und erst in den 1990er Jahren wieder aufgebaute Strecke via Hodoš fehlt – hähähä.
Umstieg in Büchen bei fettem Regenschauer klappt, um halb 10 halte ich das Rehlein endlich wieder in den Armen. Doch immer wieder toll, zu Hause zu sein :-) Juiiiiiiiiii, und der Herbst ist mit bunten Blättern auch hier angekommen.
Der Rhythmus ist wegen der Nachtzugfahrt aber irgendwie aus dem Lot. Penne natürlich mittags länger ein, folglich beginnt die darauf folgende Nacht seeeeeeeeehr spät :-/
Vermutlich wurde der Wagen letztmalig verändert, als die Strecke wirklich noch nicht wieder da war.
Ich mag den längst vergangenen Charme der 50er bis 80er Jahe auch, egal ob Ost oder West. Dagegen ist heutiges Design einfallslos.