Von Giesensdorf nach Giesensdorf
Das Wetter ist ja aktuell der Hammer. Mhhhhhhhhhhhh, ob ich den Donnerstag aufgrund der anstehenden Wochenendarbeit mal für einen kleinen Ausflug nutze? Zunächst denke ich an VGH oder BE, aber Holger kann/mag nicht, Carsten und Jan müssen bis mittags arbeiten. Mhhhhhhhhhhhhhh, OHE & Niedermarschacht is irgendwie nicht ergiebig genug. Eigentlich wollte ich ja erst wieder Anfang Mai in die Prignitz, aber das bei bahnbilder.de gezeigte Bild eines EGP-farbenen NE 81-VB lässt mich umplanen.
Kurz nach 7 verlasse ich Giesensdorf – mannomann, -3 Grad, grrrrrrrrrrrrrbrrrrrrrrrrrrrr. Noch etwas gewöhnen muss ich mich an den frühen Sonnenaufgang. Da hat man irgendwie inzwischen vor 9 den Eindruck massiv etwas zu verpassen. Ich habe keine Eile, angepeilt ist der Zug kurz vor 10 in Meyenburg.

Wir starten dort am Bahnhof, wo die Zeit im Spätsommer 2013 stehen geblieben ist.

Trotz modernisierten Elementen ist der Bahnhof noch immer urtümlich.

Fensterersatz aus PEG-Zeiten.
ich duddele schon mal zum Südstellwerk. Mhhhhhhhhhhh, Baumschatten mitten drauf – egal. Ich klingele am Stellwerk und setze mich für einen Plausch zur Stellwerkerin. Schön mollig warm hat sie´s. Leider keine Güterzüge bzgl. Falkenhagen heute, nur eine Lz.

Pünktlich & hupend verlässt der Doppelstockschienenbus das Bahnhofsgelände.
Jooooooo, nun mal eine Runde in die Werkstatt schauen. Wie die letzten Male irgendwie ein Problem, jemand zu finden. Ertappe die Buben beim Karten spielen im Aufenthaltsraum. Man gibt sich scheu, ich darf mich dann aber umschauen.

Schon Ewigkeiten wird am T12 (?) rumgewerkelt… Ob das noch mal was gibt?

Ebenfalls eingerostet ist dieser DDR-style Kran.

Einen bunten Arbeitsvorrat hat man da gestapelt.

Die Werklok aus Liebenthal…

… steht leider vor dem frisch lackierten VB :-(

So, Rätsel gelöst!

Nach Uerdingen nun WU bei Becken & Co.
Ich mache mich dann auf den Weg nach Pritzwalk, wo ich die Ausfahrt nach Meyenburg mitnehmen will. Paralleleinfahrt mit dem Güterzug aus Wittstock – aaaaaaaaaaaaaaaaaarg – 2 Stunden VOR Plan. Am Fotopunkt angekommen und nach (zugegebenermaßen) längerer Warterei stelle ich fest: Ah, fährt nur samstags. okay. Dann: Essen fassen! Frau Wein in der angesteuerten Bäckerfilia braucht Eeeeeeeeeeeeeeewigkeiten, bis sie meine beiden belegten Brötchen in der Kasse hat. Grrrrrrrrrrrrrrrr, Ostzone!

Der Güterzug hat einen blöden Schatten auf der Lokseite, also kommt nur der Dosto + Schwester im Hintergrund auf´s Bild.

Einfahrender GTW nach Berlin. Ist ja eigentlich gar nicht so weit.
Tja, EGP-seitig is ja jetzt erst mal GÄHN, also nehme ich die beiden nächsten GTW noch mit.

Ein Örtchen weiter hat´s eine nette Kirche – taugt!

Teleschuss mit dem pritzwalkschen Getreidelager.

Ahaaaaaaaa, MUSS mit – Fendt 820.

Und der Gegenzug am Stadtrand.
Bei Google Maps habe ich noch etwas entdeckt, das ich mir ansehen will.

Heute unterwegs: Von Giesensdorf nach Giesensdorf ;-)
Sooooooooo, nun aber sputen. Da das letzte Mal versemmelt ist Groß Pankow heute MUSS.

HILFE!!! Bauarbeiten!!! Drohender Formsignalverlust.

Einfahrender GTW mit Bauarbeitermeute.

Aaaaaaaaaaaaaaahaaaaaaa, DA isser!

Und der Gegenzug. neeeeeeeee, das geht echt null von hier. So ein fickifacki: Jahrelang völlig zugewuchert – nun freigeschnitten aber Signale bald weg. AU MAANN!

Ich postiere mich mit Mister 6 m am Esig – Jauuuuuuuuu, TOP!

Da die Kiste zwischendurch erneut kreuzen muss klappt eine Aufnahme in Perleberg dann ohne Probleme.
Tja, nuuuuuuuuuuuuuuuuuuu… Zurück an die Putlitzer Rennbahn. Auf der Umgehung nehme ich zwar das Schild für die Abfahrt „Kuhbier“ wahr, aber da endet die Ausbaustrecke doch eh. Okay, 2 km später (seltsam, die lange parallele Führung der beiden Straßen) lasse ich das Dorf mangels weiterer Ausfahrt und fertiggestellter Umgehung dann links liegen. Zapperlot!!!

Größere Umwege lassen dann weder Zeit für Hochstativ noch für große Motivwahl. Einfahrt Kuhbier dann halt. Grummel.

Nu is wieder Zeit. Über eine arg ausgedengelte Straße schaue ich mir mal die Umgebung an, wo sich mit Windkraftanlagen ein nettes Motiv ergibt.

Ich rattere zurück über den Feldweg und stoppe kurz in Kuhbier für das „Riesen-Osterei“, das dort aber wohl jahreszeitunabhängig installiert zu sein scheint.

Das Wunschmotiv klappt, der kräftigst reduzierte Verkehr auf der Landstraße gefällt!

Über sehr einsame Ortslagen mache ich mich nach Jacobsdorf, wo ich das Stativ auf einem Bauernhof postiere. Nett gefragt – bisserl über Trecker geplauscht, oh, da kommt der Zug!

Da isser, der Stativgenehmiger.

GOTT;so entspannt kann Kuhbier sein. KEIN Auto im Motiv, niks! I LIKE! Die Einwohner sicher auch. Was da früher durchrauschte war ja nicht normal…

Eigentlich wollte ich den Zug nach Kyritz woanders mitnehmen, aber ein Holzlaster bremste mich doch arg aus. So wird´s dann am Rande von Pritzwalk was.

Vorteil: Die Zwischenfahrt zum Schulzentrum kann noch mitgenommen werden.

Leger die Haxen hochgelegt – ich muss demnächst da unbedingt auch mal mitfahren!!!

Kurzer Wechsel an´s andere Stadtende. Graaaaaaaaade noch so hingehauen.

Dem VT aus Putlitz nachgelugt.

Und hier bei der letzten Fahrt nach Putlitz. „Eeeeeeeeeeyyyyyyyyyy, kein Zug?“. Jahaaaaaaaaaa *schäm* MISSGESCHICK DES TAGES. Als der VT genau auf Höhe ist klingelt das Telefon. Bis ich den Anrufer weggedrückt habe und meine Eos-Steuerung wieder zum Vorschein kommt ist der Zug schon vorbei. AU MAAAAAAAAAAAAAAAAAN!

Immerhin gelingt der obligatorische Tagesausklang am Endpunkt der Strecke.

Öttelöttelquietschquietsch.

Röööööööööööhr… blobbblobbblobb.

Kurze Wende.

Uuuuuuuuuuuuuuuuuuund ab in die Hütte!

Feierabend!

Ddat jibt niks mehr :-(

v 200.1-Frontschürzen-Rest.

PEG forever!
Ich packe meine Sachen, der EGP-driver sattelt seinen 7er-BMW „PR IL 77“. „Schönen Feierabend wünsche ich, Bilder schicke ich dem Chef“. „Danke, kommen Sie auch gut heim“.
Nette V200- und Schienenbus-Bilder :-)
Toller Bilderbogen und bestimmt die bessere Wahl als in / um Bremen.
Klasse! Hätteste mit den anderen Alternativen nicht toppen können.
Tolle Beute, und der Anrufer ist wohl nun im Killfile? Vielleicht Fernsteuerungs iPhone zulegen, das Telefon bei klingelt ja öfter mal. Und auch keinen Fotodienst bestellt diesmal? ;-) Favorit Kuhbier und Perleberg!
Tolle Aufnahmen, echt klasse. Da hat sich der Ausflug ja mehr als gelohnt!
Toller Beitrag, in die Prignitz fahre ich seid den 90ern auch immer wieder gerne.
So, nochmal in Ruhe alles gelesen. Frau Wein = bicolor, oder? Wir kennen doch die eingeborenen Bräute dort. ;-)
nett, nett. Für so viele Bilder vergeht hier mittlerweile ein halbes Jahr…
Schöne Ausbeute! Finde auch das „Notbild“ mit dem Bü-Überwacher in Kuhbier klasse.
Schöne Bilder. Besonders die V 200 und der Schienenbus.