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Mambo Kings!

Eine unruhige Nacht im Zug, die noch zudem kurz ist. Egal, denn wir sind ja nicht zum Schlafen unterwegs!


Denn noch vor Sonnenaufgang wird geweckt und mühsam quälen wir uns durch die Morgentoilette inkl. zusammensteckbarer Zahnbürste.

Ljubljana wird recht pünktlich erreicht, nun haben wir noch zwei Stunden bis zur Mietwagenübergabe – ging nicht früher…


Während so langsam die Sonne über den Horizont klettert wird an unserem Nachtzug rumrangiert.


Wir verstauen die Koffer auf dem Bahnsteig und während Georg Wache hält knipse ich etwas  im frühen Morgenlicht umher.


Endlich wieder mal in Slowenien – das obligatorische standing-on-Kabelkanal-SZ-Logo-Bild.


Bald darauf geht´s für unseren Mini-Nachtzug dann als Tagesleistung weiter.


DER Wagen.


Wir nutzen den Aufenthalt noch etwas, um im leider sehr mastenversuchten Einfahrtbereich herumzuknipsen. U.a. kam diese Dieselzug in den alten Farben längs.


In SLO leider extrem verbreitet: Graffity.


Pöckpockpock – like a Boss einfach über die Gleise.


DANKE! Genau im Fotomotiv geparkt, die Gleisbaumenschen.


Dank Umrangierung des Transporters können wir noch diesen „Kibl“ im Brüggemann-Style aufnehmen.


Und noch einer – bunt Bekrakelt.

Soooooooooooooo, nun ist´s aber Zeit für Georgs Morgenkaffee während ich mich an einem der WLANs versuche. Auf unserem Fahrzeugvoucher ist vermerkt“ MEET & GREET MET AT AVANT CAR PHONE IN MAIN HALL OF RRS“. Oooooooooooooooookay? Was immer das auch ist… Ich interpretiere das mal so, dass die kein office hier haben und man abgeholt wird. Das „AVANT CAR PHONE IN MAIN HALL“ wird entdeckt *kicher*. Ein an der Wand montiertes Telefon neben dem Tresen der Kneipe. *wähl* „Good Morning…“ etc – wir sollen abgeholt werden. Gut!

Wenig später greift uns ein slowenischer Jüngling auf und fährt uns einige km aus dem Stadtzentrum heraus zum Office. Ein wie Dr. Evil aussender Jugo ist dort der Chief und befeuert eine ganze Schar an Studenten oder Schöööööölern. Zunächt muss noch ein weiterer Tourist abgefrühstückt werden, dann sind wir dran. Blöderweise hab ich den Vocher nicht ausgedruckt, also muss sich per stick beholfen werden.

Fahrzeugübergabe unproblematisch, wir wurden – yihaaaaa – upgegraded auf einen Kombi, also los.


Damit niks schiefläuft habe ich ein Navi inklusive SLO+IT-Karten auf dem iPad installiert, das aber zunächst ein paar Orientierungsschwierigkeiten hat – hehehe.

Nebenbei noch die Redaktionskonferenz abgefrühstückt sind wir schnell im nördlichen Teil des Dieselersatzverkehres. Wir haben uns zunächst den an einer Steigung liegenden Bahnhof Verd ausgeschaut, der schon schön im Licht sein sollte. Um dort bei längerer Wartezeit nicht zu verhungern werden nach Verlassen der Autobahn erst mal Vorräte beschafft!

Die Anfahrt wird gleich spannend: Neben dem weit abseits liegenden Bahnhof sorgt ein Schotterwerk für mächtig Verkehr, der sich über eine Serpentinenstraße quält. Egal, wir kommen an. Erst mal Frühstück und Lage checken.


Am Ladegleis blöbbert eine 644 herum. Zahlreicher Schrott zeugt noch immer vom Eisregen.


Na, wir wollen ja nicht jammern. Wetter ist jedenfalls bestens.

Mhhhhhhhh, aber zugmäßig tut sich nikkes. Wir beschließen nach Borovnica zu gurken, wo ja die Lokwechsel stattfinden.


Kaum angekommen setzt eine RCA-2016 zum Tanken um – sooooooooooo haben wir uns das vorgestellt. Check.


Frontenparade – mhhhhhhhhhhh, und was ist das für ein Brückenpfeiler???


Wir müssen nicht lange warten und ein Schrottzug mit rumänischen Wagen kommt hereingescheppert.


Und ne Blöbber davor – YEAH!


Beim Standortwechsel eben hatten wir ein nettes Viadukt gesehen, das aber leider aktuell kein Licht mehr hat. Egal! Der Sound auf der starken Steigung  ist einfach HAMMER!


Wir schaffen es wirklich – die Überholung gelingt und wir bekommen das Schrittempo fahrende sechsachsige Soundmonster erneut in Verd. BINGO!


Ach: Unser Auto – @Sonny: Fimschfarben – hehehe.


Die  ab Verd südwärts schotternde 644 kann bei der Bedienung des Silos zwecks „Neubetankung“ ebenfalls abgegriffen werden.


Und bald kommt auch die 2016 hinterher. Wir sind zufrieden und fahren zurück nach Borovnica.


Am Viaduktpfeiler ist Schumarkt – hihi.


Ein ganz schönes Monstrum ist das gewesen.


Mehrsprachige Tafel. Wer von Euch mehr wissen will -> WIKI


Und auch das Fisheye darf mal zum Einsatz kommen.

Mhhhhhhhhh, wät nu? Die Steigung bis Verd scheint bis auf wenige Ausnahmen zugewachsen – also schauen wir mal in der großen Kurve hinter dem Bahnhof. Juiiiiiiiiiiiiii, klasse. Und nach längerer Kraxel- und kurzer Warterei kommt auch gleich ein Zug … wäääääääääääääääää Gleisbaumaschine!!!


Es gibt aber auch Bergfahrer: U.a. mit LTE-Mietlok, der wohl schon in Ljubljana umgespannt wurde.


Mit mächtig „Röhr“ nehmen wir auch noch diese Lieferung slowakischer Coils mit.


Geht auch so. Noch lange hören wir den Bergfahrer.

Da zwischenzeitlich eine Doppel-Lz runtergekommen ist, stehen die Zeichen für Bergfahrer gut. Wir wollen uns mal umschauen zwischen Bahnhof und Kurve. Viel Gegurke, aber immer passt es nicht richtig: Mal sind Bäume im Weg, dann stehen wir hinter einer Baumreihe auf der falschen Seite des Flusses – aaaaaaaaaaaaaaaaaarg.


Am Südkopf des Bahnhofes werden wir fündig – graaaaaaaaaaaaaaaade noch so rechtzeitig als ein Kohlezug ausfährt. Mannomann, das war knapp.


Reichlich E-Power ist inzwischen angekommen.


Die u.a. diesen hübschen Getreidezug heranschleppte.

Ich bin geierig auf das Viadukt und bekomme Georg überredet. Wir parken das Auto direkt am Bauwerk und peilen die baumlose Lichtung an, die wir gesichtet hatten. Der Aufstieg: Eine Qual bei dem warmen Wetter. Konditionslos wuchte ich meinen massigen Körper über die ganzen umgefallenen Bäume immer höher und höher. Zapperlot, wo war das denn, wo wir hinwollten? Immer in ständiger Befürchtung eines Zuges, den wir ja innerhalb des Blätterwald knicken könnten.

Wir finden die Stelle nicht und landen irgendwann auf der anderen Seite der Schlucht. Auch okaaaaaaaaaaay.


Mit viel Orgelei – ideal ist dieser Baum am Klippenrand nicht – und nach langem Warten kommt dann in knapp 2 Stunden nur dieser Nordfahrer…


… während auf der Hauptstrecke irgendwie mehr geht… Grrrrrrrrrrrrrrrr. Egal – wir haben eh viel zu bereden und im Schatten lässt es sich aushalten.

Irgendwann ist dann gut und wir wurschteln uns über zahlreiche umgefallene Bäume wieder talwärts. Müssen wir noch mal hin ;-)

Bei der Überlandfahrt begegnen uns zahlreiche Plakate, die für einen Auftritt der „Mambo Kings“ werben. Irgendwie müssen wir beide lachen. Hahaha, Mambo Kings-Konzert, das wär ja was für uns „Tanzbären“. Eigentlich sind wir ja die real Mambo Kings – hahaha. Immer wieder wird die Begrifflichkeit in den folgenden Tagen für Brüller sorgen & wir haben ganz eindeutig unser Tourmotiv gefunden :-)


Kurzer Zwischenstopp in Logatec, wo dieser extrem gut aussende Bahndienstwagen stationiert ist.


Auch hier das obligatorische Oberleitungsschrotthäufchen.


Und ein TVT in Paradestellung. Güterzüge: Fehlanzeige.

Wir fahren weiter. Am Bahnhof „Planina“ neben der noisy Autobahn gibt es (zuglos) Salat und Co. ehe wir dann bis Rakek vorfahren. Im Bahnhof einige Jungz am rumlümmeln – das lässt ja auf Personalwechsel o.ä. hoffen. Mhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.


Große Überraschung: Der Fernzug nach Maribor fährt doch. Hah! War bisher nicht bekannt – hätten wir daaaaaaaaaaaaaaaas mal gewusst.


Wir bleiben noch etwas und hoffen auf Güterzüge – wir werden nicht enttäuscht.


Bis Ivanje Selo bekommen wir die trübe Tasse dann doch nicht mehr und müssen dort mit einer 2016-Garnitur Vorlieb nehmen.


Man bleibt auch nicht undokumentiert ;-)


Alles sehr ländlich da – der Eisbruch wird abenteuerlichen Gespannen abtransportiert.


Im Ort selbst ein VW Käfer Sammler mit einigen Schrottmodellen rund um seinen Hof.


Im schön in der Kurve gelegenen Bahnhof Postojna steht eine Blöbber eher fotoungünstig – und ein Holzhaufen :-)


Musste reichlich quatschen, damit die überholende Fuhre ins Bild passt.

Sooooooooooooo, ein toller erster Tag geht somit zu Ende und wir machen uns über die Autobahn nach Koper ins Hotel. Im „Vodisek“ haben wir eigentlich zwei Luxus-Suiten mit Balkon etc. zum kleinen Preis gebucht. Georg hat auch so eine, aber ich treffe auf ein 15 qm Zimmer. Ey, neeeeeeeee! Gibt dann zum Überfluss reichlich Diskussion am Tresen, angesichts der anstehenden Arbeit am Buch wird nach zugesagter Preisreduktion auf Schorschs Balkon diniert und gearbeitet.


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  1. 10. Juni 2014, 11:27 | #1

    Sehr schöne Eindrücke – und Brüggemannstyle ist nur echt von hinten… ;-)

  2. Frank G.
    10. Juni 2014, 16:42 | #2

    Und wie hast Du es geschafft den Lieferwagen auf dem Bahnsteig in Lub… ähh Ljul, ach verd.. Laibach gegen zwei Mädels einzutauschen ;-)

  3. 10. Juni 2014, 20:44 | #3

    Bei den Mambo-Kings ist ja auch für jeden was dabei. So rein optisch mein ich … ;-)
    Und der TVT ist ja obernüdelich!

  4. 10. Juni 2014, 21:00 | #4

    Sehr schöne Bilder aus Slowenien. Ihr habt doch hoffentlich auch ein paar Bilder von den schönen Loks der Reihe 363 gemacht.

  5. 10. Juni 2014, 21:00 | #5

    Mambo Kings rule! Ein erfolgreicher erster Tourtag.

  6. 10. Juni 2014, 21:26 | #6

    Klar, waren aber eher rar…

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