Je kunt hier niet parkeren!
Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarg, müde! Ich habe gut aber kurz geschlafen und gönne mir erst mal ein ausgiebiges Frühstück. Rolandrail.nl war so nett einige Tipps für heute rauszusuchen – mal sehen, was es dazu gibt. Mietwagen – anders geht das hier bei einer Hafenlänge von ca 30 km nicht – ist eh erst ab 9 bestellt.
Die Abholstation ist nicht weit weg, ich komme mit dem jungen Mann an der Desk ins Gespräch. Der hat auch mal im Logistikbereich bei der Port Authority gearbeitet und das Warten auf die Unterlagen ist somit ausnahmsweise mal mehr als Smalltalk. Die Karre steht im sonst recht leeren Bahnhofsparkhaus und wird flugs mit dem iPad als Navi bestückt. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich den GPS-Logger geladen daheim vergessen hab? *grummel*

Na, ja, jedenfalls geht es erst mal Richtung Europoort, wo Captrain was abholen soll um 10. Niks zu sehen, also erst mal weiter zur Broekmannschen Köf.

Kurz kommt die Sonne raus, aber der Hintergrund lässt nichts Gutes erwarten. Es ist sogar Schnee gemeldet *doublekreisch*.
Da ein Vormittagstermin verschoben werden musste hab ich 2 Stündchen Zeit.

Ich ende dann doch auf der Maasvlakte und lichte erst mal mein kleines Opelgefährt.

Da sich nebenan partout kein Zug blicken lassen will mach ich ja mal „Gunnar the shipman“. Hyade (irgendwie kann ich zu den einzelnen Schiffen nicht so lange Geschichten erzählen wie das „Original“).

So ein Bulkdingens.

Noch so was.

Die Anne.

Und die A(r)nimar.

Ich tuckere noch etwas weiter – Pecaro.

Grmph – ausgerechnet jetzt kommt ein Zug. TrainServices mit nicht bekannter Leistung.

Bei einsetzendem Graupel & Regen dann RRF mit ersten Wagen leer – aaaaaaaaaaaaaaaaarg!
Am Europoort sehe ich die Gaskessel nun im Bahnhof stehen. Aha, also ist Captrain doch tätig geworden.

Niks mehr los bei Schenker.

Check one two – DANKE Roland!

Ich wechsele ein paar Worte mit dem Tf – es soll dann gleich losgehen.
Motivunkundlich wie ich bin orgele ich etwas ziellos durch die Gegend, werde dann aber fündig. Karre auf einer Wiese abgestellt und los.

Zwischendurch hatte es mal wieder gehagelt.
Neben mir hält ein Polizeiauto. Zunächst versuchen die beiden erregten (schnell wird mir klar, dass es nicht mein sportlich-durchtrainiertes Äußeres ist) Damen auf niederländisch mit mir zu kommunizieren. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Die Lautstärke der nach wie vor in der Karre sitzenden Ladies erhöht sich. Ich: „Deutsch!“. Ich merke am Gesichtsausdruck: FEHLER. Blaulicht an, sie steigen aus. Man könne Englisch. Okay! Was ich hier machen würde? Fotos. Dürfte man nicht. Ach? Ja, Terrorgefahr. Achso? Und ob das mein Auto sei. Nein, Mietwagen. Auf Wiesen parken dürfte man auch nicht. Achso? Ich werde in den Van gebeten – Kontrolle der Unterlagen. Uff! Sie verstehen nach wie vor nicht, was ich mit dem Fotoapparat will. Erneuter Erklärungsversuch mit ich sag mal määääääääßigem Verständnis. Bei voller Sonne fährt der Captrain-Zug an uns vorbei. Mit der Kontrolle solle ich Verständnis haben, so von wegen Paris und so. Ach! Ich zeige meinen Presseausweis. Interessiert die Maulige nicht. Könne man einfach fälschen. Ach? Funktionskontrolle des Autos inkl. komplette Innenraumkontrolle. Die Ladies merken, wie ich langsam genervt werde. Ob ich was dagegen hätte, wenn Sie mich fotografieren würden. Ääääääääääh, ja!!! Mittlerweile blockiert die Bullenkarre schon sicher 15 Minuten die Straße. Nu is aber gut. Es gibt einen handgeschriebenen Verwarnungszettel. Jouuuuuuuuuuuuuuuuuuuu! :-(

Bei der Fahrt zum Termin sehe ich LOCON anrattern.

Full Stop. Foto.

Der restliche Tag dann mit vier Terminen, u.a. bei diesen hier.
Die Übernachtung im Hotel de Sluiskop in Pernis. Schien mir verkehrsgünstiger als Innenstadt. Das Abendessen im Restaurant ist grandios! Die Zimmer aber wohl nur mit Pappe abgetrennt, man hört vom Nachbarn jedes Gehüstele. Zeitung bis halb 2 morgens – ächz!