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Ringrinring, tha FUCking Mambokings calling

Wäääääääääääääääääääää, müde!


Schon um 6:45 geht mein Wecker, denn ich will die Micotra-Abfahrt nach Villach dokumentieren, während „le Rhönglär“ nebenan noch ruhig schlummert…

Am Bahnhof ist noch wenig los, ich knipse etwas am rumstehenden Zug rum und mache mich dann an ein schönes Motiv an der Ausfahrt mit einem Wasserturm. Aus der falschen Richtung kommt ein Güterzug – auch sonst ist es hier eher unfotogen – müssen wir nicht noch mal extra hin.


Uh, zuerst noch eine Ausfahrt der FUC – eine kommunale Kleinbahn, deren *öhm* gewöhnungsbedürftige Abkürzung von der befahrenen Strecke Udine – Cividale stammt. Als RFI-Kürzel hat man sich – besser ist das – „UC“ gesichert. Ich freue mich, dass anscheinend trotz neuer GTWs auch die alten Fiat-Triebwagen noch zum Einsatz kommen.


Sitzt, passt – der kurze Grenzüberschreiter macht sich auf den Weg. na, lohnen wird sich das sicher nicht, das 2-Sitzwagen-Zügli.


Zurück im Hotel muss noch dringend gearbeitet werden. Das Problem der „anderen“ italienischen Steckdosen hatten wir ja schon gestern bemerkt. Nur im Bad ist ein „normaler“ Stecker, eigentlich für Rasierer gedacht, aber es tut’s auch das Laptop dran. Da meine Stromleitungen nicht lang genug sind, muss halt im Bad getippt werden *grunz*.

Fabulöses Frühstück mit viel Gegiggel und einer großen Kühltheke mit allerlei Köstlichkeiten. Wir wollen den Tag mit einem Besuch des FUC-Bw beginnen, um den Fahrzeugbestand möglichst komplett abzufrühstücken. Stefano hat zudem grobe Fahrtzeiten für den Güterzug nach Bottenicco gemailt – das wollen wir keinesfalls verpassen.

Im Bw *rumorgel* angekommen gelingt es uns mit viel Geduld und „Händ en Föß“ bis zum Chef vorzudringen. Ein richtiger Bär ist das und verweist uns gleich an seine Sekretären, ein wahrlich rassiges Gerät. Die hat natürlich keinen Bock, mit uns schwitzigen Fuzzis auf Pömps durch das Bw zu stöckeln und delegiert das schön an einen Werkstattjuffel, der auch etwas Englisch kann.


Eine der beiden „Brillen“ der FUC hatte wohl einen Unfall und bekommt die Fronten schön gepinselt.


Die GTW sind zwar neu, aber laufen wohl nur als Verstärker – die Grundlast liegt wohl weiterhin bei den Fiats.


Erst 2011 erfolgte die Reaktivierung des Güterverkehres auf der FUC-Infra. Man hatte gleich große Pläne und hat über 50 Containertragwagen beschafft. Mangels folgender Umsetzung muckeln die nun überall ungenutzt rum. Au Mann :-/


Noch ein schneller Blick auf die kleine Werkstatthalle, in die wir leider nicht rein dürfen.


Blick nach Osten, auch hier ist noch ein kleiner Schuppen vorhanden.


Ach, stimmt, eine DE 424 haben die auch noch. Ein klasse Fahrzeug – dieses Exemplar ist leider nicht betriebsfähig.


Noch mal die Werkstatt – unglaublich, was da gebastelt wurde.


Alsx wir uns los machen wollen kommt passend ein Fiat längs – den nehmen wir auch noch mit – klar.


Bei der Motivsuche ist eine tolle Brücke über den Torrente Torre leider nicht umsetzbar, als probieren wir es gleich dahinter auf einem Damm. Check!


Der in der Nähe mähende John Deere 5500N muss auch mit ins Bild :-)


Mhhhhh, kein Güterzug. Seltsam. Wir suchen eine Stelle für den nächsten Personenzug und werden mit Torrente Malina im Vordergrund fündig.


Wir wollen bezüglich des Güterzuges auf Nummer sicher gehen und machen uns an den Haltepunkt Bottenicco, wo auch im dortigen „Railport“ einige Tragwagen vor sich hin schimmeln.

Mhhhhhhhhhhhhhhh, Leute mit Warnweste treffen ein. Dindinding, Schranken runter. DER GÜTERZUG. Also doch! Maaaaaaaaaaaaaann, dann hatten wir den in einem der Kreuzungsbahnhöfe überholt – ääääääääääääääääätz.


Ein kleiner Sprint, die Einfahrt passt.


Ja, okay.


Und rückwärts Richtung Industriegebiet.


Und rein mit der Coilswurst.


Noch ein Bildchen von der Seite, bevor der Zug auf Werksgelände verschwindet.


Am Bü in Remanzacco passt es dann 100 % – hier der Güterzug – rmph.


Am Morgen hatten wir schon ein tolles Mohnblumenfeld gesichtet, dass nun mit einem der Personenzüge gelichtet werden kann. Hier gut zu erkennen: Die Übergänge zwischen den beiden Wagen.

So, Tagesordnungspunkt 2 steht an. Nicoletta von InRail hatte uns einen Güterzug versprochen, der ab Udine Parco verkehren sollte. Das schauen wir uns doch gleich mal an. Zwischenzeitlich sind auch hier die Wolken verschwunden – TOP! Aber waaaaaaaaaaaaaaaaarm isset – bööööööööööööö.


Ah, check, eine der drei InRail G 1000 BB haben wir also schon mal. Nur kein sonstiger Zug. Also telefonieren. Sei noch nicht da, erst später. Okay. Wir lichten schon mal einen Bazug mit Köf, den es aber später noch mal besser im Licht gibt.


Wir wollen uns noch den neuen Endbahnhof anschauen und nehmen die nächste Personenzugfahrt gleich dort mit. Im Bahnhof konnten wir leider nicht nach Motiven schauen, war etwas arg knapp – grrr.


Der neue Bahnhof, etwas vor dem bisherigen Streckenende gelegen ist modern-funktional. Fast im Kontrast dazu der alte Fiat-Triebwagen – wohl eine Art Denkmal.


Sogar eine kleine Tankstelle hat es dort.


Und auch hier muggelt ein GTW rum.

Leider keine weiteren Zugfahrten in absehbarer Zeit, also geht es nach einem Einkauf im modernen Einkaufscenter nebenan wieder an die Strecke.


Check, passt! Auch wenn wir arg matschepampelige Füße bekommen. Georgs leckre Fruchteinkäufe (Erdbeeren) werden auch massiv dezimiert ;-)

Erneutes Anklingeln bei Nicoletta – können dann wie geplant am Nachmittag unser Fotöli durchziehen!


Zurück in Parco steht da nun der angekündigte Schrottzug. Als wir die Gleise überschreiten wird zunächst wild gehupt. Wir können unser Ansinnen erklären, alles roger.


Nochmal die G 1000 – jetzt in bester Sonne. Die Farbgebung verrät es: Früher lief die Lok bei SBB Cargo.


Auch die Köf noch mal im besser ausgeleuchteten Winkel.


Portrait für Mr. Kabelitz.

Die Abfahrt des Güterzuges wird nicht weiter verfolgt, denn wir wollen auf jeden Fall noch zu SerFer im Norden der Stadt! Natürlich vergurken wir uns massiv, aber werden dann doch fündig. Fuzzis kennt man ja sicher hier schon, es wird ein „Mitgeher“ organisiert. In die Hallen dürfen wir nicht, eine Reihe mit Loks steht von der Sonne her ungünstig, aber der Rest rockt.


Eine Kielerin ohne Latschen.


Mehr als eine Hand voll G 2000-2 BB stehen rum, mieterlos. Ein finanzielles Debakel für Alpha Trains.


Eine rund Badoni.


ex DB 323 577


Noch eine Deutsche: ex DB 280 008.


Und gleich die nächste aus heimischen Landen: ex DB 311 238


Sieht aus wie eine Deutz, ist aber ein Greco-Lizenzbau.


Henschel


Nochmal Badoni.


Noch eine Köf: ex DB 323 769


Blick auf die noch recht neue Werkstatthalle.


Herkunft nicht bekannt, schade.


Noch so eine Greco.


Eine Jung R 42 C, die schon nach Italien geliefert wurde.


Italienkrams.


Noch ne Greco.


Und ein V 90-lookalike.


Recht original kommt die ex DB 323 538 daher.


So, Runde beendet, auf das hintere Gelände müssen wir nicht unbedingt. Diese Denkmal-Badoni nehmen wir noch mit. Grazie!


Niks verpasst groß, auf die Zweiwegekisten sind wir nun mal nich so scharf.

Nebenan hatten wir einen Bauzug mit mehreren V 100 gesehen. Leider wohl auf Privatgelände stehend. Bevor wir Fotos machen können fliegen wir wieder vom Gelände. Blöd… Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

Wir postieren uns dann an einer Straßenüberführung mit Mohnfeld im Hintergrund und hoffen auf Güterzüge. Die kommen erst mal nicht. Dafür aber die Polizei, die wissen will, was wir da machen. Schnell geklärt.


Sicherheitshalber nehmen wir auch mal einen Personenzug mit.


Dann rollt es endlich. Cream-189 (GEIL) mit Kombiverkehrszug nach Triest.


Da nach längerer Warterei nichts kommt wollen wir weiterziehen. Just als wir wieder unten sind kommt eine ÖBB 1216 mit Intermodalzug aus Wels – Check!


Zweiter Versuch bei den V 100 – nur Penetranz gewinnt – und wir werden phrenetisch gefeiert. Sooooooooooooooooo kann´s laufen. hihihih


Wir schauen noch mal in Parco vorbei, wo jetzt auch die zweite Brille steht mit 1216 im Hintergrund.


Portrait – und da keine weiteren Aktivitäten zu erwarten dann Weiterfahrt.


Wir tuckern die SR 56 entlang und entdecken bei Lucinico ein passendes Motiv. Hihihihi, sieht nur so aus, als stünde er auf dem Auto.


Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewige Warterei, dann endlich ein Güterzug. Wir nehmen noch ein paar Personengurken mit und tuckern dann weiter,


In Gorizia hat es dies tolle Viadukt über den Isonzo. Leider während dem Warten nur ein Personenzug.

Spontane Idee ist noch mal ans Viadukt nahe Triest zu tucken für das Abendlicht.


Nach längerer Parkplatzsuche werden wir mit einem Wahnsinnsausblick belohnt!


Krasser Standpunkt mit enger Straße links und Abgrund rechts.


Tagesabschluss mit Personenzug – leider kein Cargo. Egal – was für ein Wahnsinnslicht.

Übernachtung im „Casino Hotel Carnevale Wellness & Spa“ kurz hinter der Grenze. Mehr oder weniger eine Autobahnraststation gibt es hier aber für 45 EUR Luxuszimmer (Hotelslogan: „affordable luxury“) pur – hihiiih. Spa checken wir nicht, dafür gibt es ein fettes Abendessen im recht leeren Restaurant mit anschließender Arbeitssession.

GPS-log klappt mal wieder nicht – grrrr.

  1. 12. November 2014, 23:14 | #1

    Jepp, gute Ausbeute an dem Tag.

    Nebenbei hatten wir ja in Udine Parco auch Bud Spencer und Terrence Hill in ihren neuen Aufgaben als Rangierer und Lokführer getroffen ;)

    Die Stelle in Triest fand ich trotz des gar nicht so geringen Autoverkehrs (mit großen Stadtbussen) angenehm; den Standpunkt in Gorizia (auf der parallelen Straßenbrücke) weniger.

  2. 13. November 2014, 07:19 | #2

    Tolle Ausbeute und erfreulich wenig Graffiti.

    Gruß Matthias

  3. 011100
    13. November 2014, 14:37 | #3

    Der Fotopunkt in Triest ist aber gar nicht trist.

  4. Frank G.
    13. November 2014, 17:11 | #4

    Ahh ja. Also doch eine Denkmallok bei SerFer in Udine. Auf das Joch sollte ursprünglich die Kö I. Aber die hätte man erstmal aufarbeiten müssen. Die Badoni haben sie ja wohl einfach nur umgesetzt, die sieht so aus, wie sie zuletzt noch auf den Gleisen stand.

  5. 16. November 2014, 20:45 | #5

    Italien fast ohne Graffiti. Das ist ja sehr schön.
    Mir gefallen natürlich die Brillen am besten.

  6. 19. November 2014, 00:58 | #6

    Fantastische Bilder… und die komplette SerFer-Abräumung! Alleine die 311 238 wäre mir eine fahrt dorthin wert, von der 280 008 mal ganz zu schweigen. Will Gutti die nicht auch nehmen, um eine kleine Parade zu machen? Harhar….

  7. Michael Böttcher
    20. November 2014, 15:48 | #7

    Klasse Fotobeitrag, schwer, eines heraus zu heben – das Mohnblumenfeldbild vielleicht?! :-)

    Die alten Klassiker aus deutschen Landen sind ja die Hämmer! :-)

  8. 29. Dezember 2014, 17:11 | #8

    Warum sind denn die ganzen Portraits noch nicht bei uns online? ;-) Ansonsten fett Ausbeute. Mal sehen wann ich meine Familie auch mal zu einem Italien-Urlaub überredet bekomme :-)

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