Tha Mambokings do Wolkenmagneting and Schienenersatzverkehring
Wir erinnern uns: Eine Nacht im Casino Hotel Carnevale Wellness & Spa nahe der Grenze. Uaaaa, müüüüüüüüüüüde, aber erst mal Frühstück und dann noch mal nach Triest zurück, um einen „EKOL“ mit Viadukt zu bekommen.

Wettercheck aus der Suite – bonnnnnnnnnnnn!

Wir rollen über die bekannte Trasse über den Dächern gen Hafen und wagen einen Blick in den Hafenbahnhof, wo gerade die Staatsbahn rangiert. Okay, keine Zeit verlieren – auf zum Viadukt.

Die Anfahrt kennen wir nun gut und müssen auch nicht lange auf den Türkenzug warten *abhak*.

Im Hafenbahnhof steht die EKOL-Garnitur blöde, wir machen uns noch etwas am Lkw-Terminal breit. Ah, da kommt auch ein ÖBB-Zug an.

Aha, „Adriafer“ – wieder was gelernt – der Hafenbetrieb hat die Bahnsparte ausgegliedert.

Einer der vielen Türkenlasters, die da rumbrummten.
Was nun? Da wir die Koperrampe bislang ja nur ohne Sonne hatten zieht es uns noch mal da hin.

Ganz oben bei Zanigrad hat man einen tollen Blick ins Tal.

Wo auch ein gemischter Zug mit Franzosenlok langschlängelt.

Weiter oben werden wir an der Standardstelle von unserem Lieblingsfernzug erwischt. Graaaaaaaaaaaaaaaade noch so geklappt!

Laaaaaaaange Warterei – Talblick auf die schiebende 541.

Ein kleiner Begleiter, der sich im Spiegel eingenistet hat und erst bei höherer Geschwindigkeit den Dienst quittiert ;-)

Wir machen natürlich am Standardmotiv noch mal Halt, wo die „Almdudler“-Werbelok beim bergaufdudeln *jodel* beobachtet werden kann.

Perfekte Zuglänge für’s Motiv, da können wir nicht meckern.
So, da wir ja abends in Ljubljana sein müssen geht’s hurtig gen Dieselstrecke über die Autobahn.

In Pivka viele E-Loks im Bahnhof, das heißt: Südfahreralarm.

Am Kirchenmotiv kommt nichts bahniniges – also muss das Gotteshaus dran glauben.

Wir ziehen um nach Gradec, wo es schon mächtig wolkt. Die Adrialok passt aber super.

Zwischendurch gibt’s natürlich einen mächtigen Schluck guter „Dukat Schokomilch“ – einer DER Gründe für Kroatien- und Slowenienurlaube *hrhrhr*.

So! Videotime! tataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Gigantisches Debakel: Der Wind pustet das Reisestativ fast um, die Lok fährt parallel mit einer Wolkenwand durch – aaaaaaaaaaaaaaaarg!

Der Nordfahrer-Personenzug droht. Stellenfund negativ, ein blöder Notschuss muss reichen.

Dieser MF 130 dient noch als Heuwender – Klasse!
Erneuter Stellungswechsel mit vorherigem Supermarktbesuch zum Bahnhof Prestranek, wo interessanterweise Haufen an AWT-Ea-Wagen rumstehen. Diese sind offensichtlicherweise slowenischer Origin und wohl im Rahmen einer sale-and-lease-back-Aktion bei den Tschechen gelandet.

Wir entscheiden uns für den Standort am Stellwerk, wo erst mal Käsebrötchen, Gurkis, Tomaten und Wurst in Stellung gebracht werden.

Wääääääääääääää, den BLG-Nordfahrer beim Semmeln & Bröseln fast versemmelt *Schreck*.

Dafür passt es beim südfahrenden Metrans-Containershuttle absolut TOP. Bei der Wolkenanhäufung ein echter Glücksschuss.

Uunser Pechbahnhof heute ist definitiv Postojna, wo nacheinander eine 2016, …

…, eine Blöbber, …

… und noch ein Zug verwolkt werden. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarg!

NEIN, teilweise Beleuchtung macht es nicht besser :-o

Ich wechsele auf den hohen Rundholzhaufen, der ganz verzüglich nach Tannenharz duftet.

Na also, klappt doch!

Und noch ein Nordfahrer – check!
Tagesausklang in Logatec, mh?

Oh, da haben wir unseren Zug überholt bekommen und bekommen noch mal vollen sound auf die Ohren.

Eisschadensschrottberg.
Full speed ballert eine GM-Lokken durch. BÄM!

Der SEV kommt längs, die „Zugbegleiterin“ will nicht geknippst werden und tut dies auch mit gut Dezibel kund :-/

Am anderen Bahnhofsende wollen wir den Tag nun endgültig ausklingen lassen. Passt auch!

Mit 2016 hintendran als Schieber. Dank Zughalt war dieser Schuß aus veränderter Perspektive noch möglich.

Tageshighlight und zudem letztes Bild dann der LTE-Zug aus Neuss mit den Craftern. Bin sssssseeeeeeeeeehr zufrieden.
Nach Sonnenuntergang gibt es noch zwei Videos.
Schnöde, leise Siemens-ER 20 – pfffffffffffffffffffffffff
Und zum Vergleich der GM-Diesel – leider nicht unter Last :-/
Licht aus, Abfahrt gen Hauptstadt. Als wir ankommen ist es schon völlig dunkel. Mietwagen an der Station abgestellt, Schlüssel eingeworfen. Georg hatte sich bezüglich doch etwas längeren Reise zum Bahnhof schlau gemacht. Bus erscheint etwas schwierig da electronic ticketing etc – wir hoffen auf ein Taxi. Wir müssen gar nicht lange warten und sind pünktlichst am Bahnhof.
Ljubljana und unsere Abfahrt gen Mitternacht – au Mann. Mangels abendlichem Spätverkehr ist da ja schnell nichts mehr los. Irgendwann schließt der Mäkkes und wir müssen das mobile Büro in eine Pinte nebenan verlagern. Ich schlürfe ein paar Milkshakes, Georg ein Bierli. Wird zudem langsam kalt und die Nacht zieht seltsame Gestalten an den Bahnhof. Mangels Pipibox im Milkshakeladen quäle ich meine prall gefüllte Blase auf den nahen Parkplatz und kann ungestört und so.
Die Warterei ist eine Qual, irgendwann ist eeeeeeeeeeeeeendlich die Abfahrt nahe. Doch große Verwirrung. Wohl nun doch SEV abschnittsweise wegen den Bauarbeiten. Ist ja bescheuert, denn wir hatten ja extra so geplant, dass wir da nicht noch reinorgeln. AU MANN!!! Diskussionen mit dem Schaffner, also nur kurz Nahverkehrswagen statt Schlafbett und in Kranj schon wieder raus. Eeeeeeeeeeeeeewigkeiten per Bus durch die Lande und erst in Jesenice wieder in den Zug – Bettbetbett!
In München trennen sich am 11.05. wieder die Wege, ich bin müde und penne auf der verregneten Fahrt nordwärts die meiste Zeit. Eine tolle Tour mit Dir, lieber Georg. Das Buch ist auch ein dickes Stück weiter gekommen :-) Bis 2015 – I hope!
Slowenien ist schön. Großartige Motive habt Ihr da gefunden.
Wäre aber schön, wenn Du da auch die Aufnahmeorte mit zum Bild dazu schreiben würdest.
Ich war ja noch nie dort… aber die Gleisanlagen wirken alle so gepflegt. Täuscht das oder sind die dort wirklich so ordentlich?
Jepp, das war (vom SEV-Bus abgesehen) ein guter Abschluss einer guten Tour!
Bis auf die bemalten Triebwagen und Reisezugwagen sind die Anlagen in Slowenien mit wenigen Ausnahmen gut gepflegt. Allerdings verwischt auch das zum Schottern verwendete helle Gestein gelegentlich den Unterschied zwischen tatsächlich relativ frisch revidierten Abschnitten (hier im Beitrag: Bahnhof Prestranek) und älterem Oberbau.
Webfundstück: Führerstandsmitfahrt) Diva?a – Koper https://www.youtube.com/watch?v=PWdBX4Gr6j0