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Fön mit Ausfall, verflixte Kreuzung

Heute soll wettertechnisch ein fantastischer Tag werden und ich habe mir durch Arbeit bis 1 Uhr nachts genug Luft für einen erneuten Ausflug Richtung Klütz geschaffen. Die 329 501 soll rollen, es gilt ein paar Motivlücken zu schließen, eher mit Besuchen dann erst mal bis Herbst Schluss ist aus meiner Sicht.

Ich wache gegen 6 Uhr auf und überlege kurzzeitig, ob ich die morgendliche Kreuzung in Menzendorf mitnehmen soll, entscheide mich aber für Aufstehen um 8 und Abfahrt um 9.


Erster Stopp bei Buchholz, es ist jetzt schon 24 Grad *yippiiiii*.

Die weitere fahrt klappt problemnlos, in Grevesmühlen schaue ich noch am Bahnhof (ah, kein Laster an der Ladestraße abgestellt!) und beim Supermarkt (Äpfel, Brötchen) vorbei.

Ich will wieder in Stellshagen starten, wo ich einige 100 Meter Richtung Klütz gehen und den einsamen Telegrafenmasten umsetzen will, den ich das letzte Mal entdeckte. Es ist knapp 30 Grad, aber es bläst ein dermaßen heftiger Wind, dass ich dem 6er nicht von der Seite weiche und mich auf die Beine setze sicherheitshalber. Feeling wie als stände nebenan ein riesiger Fön, der einen anbläst…


Klappt alles bingobongo. Erstaunlich die hohe Anzahl an Rapsfeldern östlich der Bahn – warum nur war während der Blüte kein gescheites Wetter?


Schnell eingepackt, die Einfahrt Klütz erfordert schnelles agieren (nichts für Jan ;-). Auch das Motiv kann abgehakt werden.


Und zurück in Stellshagen der Gegenzug aus der „Jan-Perspektive“. Zuvor trete ich noch in eine tote Ratte *bäääh*, die neben der Zuwegung „brötzelt“.


Ich werde faul und nehme die Rückfahrt nur ein paar Meter weiter auf. Könnte man auch mal mit der ersten Fahrt probieren, da wär das Licht noch besser.

Nun ist Mittagspause, ich erledige ein paar Telefonate und mümmele Brötchen und Apfel. Ich will mir gleich mal Reppenhagen vornehmen, wo aber im Endbahnhof die Sonne noch nicht richtig rum ist. Ich laufe knapp 2 km Richtung Klütz und werde fündig.


Das 6er so weit zu schleifen bei nun 32 Grad ist kein Spaß, ein schönes Bild (rechts übrigens wieder Raps *grmph*) entschädigt. Volles Inselbahnfeeling, als die 329 an mir vorbeischnurrt.


Die kurze Wende ermöglicht keine großen Experimente. Die Rückfahrt ist natürlich arg gegenlichtig – ich stell‘ sie hier mal in schwarz-weiß ein.


Zurück am Bahnhof will ich zuerst Einfahrt und Bahnhofsschild und dann die Anlage in der Totalen umsetzen. Es kommt aber kein Zug. Wie bei Gunnar letztens: Ausfall! Unter der KOE-hotline niemand erreichbar, rufe gleich motzig Guttwein an – pffffffffffffff

Nun wird es arg eng mit Grevesmühlen. Das letztens probierte Motiv fällt wegen zu langer Fahrtdauer aus, also mit Stellwerk und -… aaaaaaaaarg, da ist der blöde Laster ja wieder!!! Also das auch nicht.


Völlig motivlich verhunzte Osteinfahrt – ich mache es trotzdem mal. Dokumentation!


Schon mehrfach hatte ich im Raiffeissen-Anschluss alte Wagen gesehen. Heute komme ich endlich mal zur Identifizierung.

Ich tuckere nach Grieben, wo zwei Fuzzis rumstehen – Licht ist aber völlig von vorn – was wollen die da? Bei der Anfahrt hatte ich den einen Typen aus Segeberg von letztens (Name erneut vergessen – Gunnaaaaaaaaar?) erneut getroffen. Der lachte als ich von Klütz („DA warst du???“) sprach und sauste davon – pffffffffffffff.

Zwei (!) Motive in Schönberg – ich sichte 4 Fuzzis in Menzendorf und zwei in Schönberg – kack-DSO-Hype!) vergeige ich telefonierend im Auto sitzend *fluch* und beschließe dann gleich nach Menzendorf zu fahren.


Buckow hatte ja Bilder gezeigt mit einem abgeernteten Acker, also sollte das leichter begehbar sein nun. Testschuss 18.30 Uhr. Bin überrascht, dass der Westfahrer am Stellwerk vorbeischubbert. Lerne später, dass das alle 2 h so ist. Ha!

Parke noch schnell die Links im Bild sichtbare Karre um – nun kann’s losgehen!


Die Stunde später ist der Posten schattenfrei und wird zunächst mit dem Ostfahrer gelichtet. Kann die Kreuzung nicht umgedreht werden und zur ungraden statt zur graden Stunde die „geilere“ Variante gefahren werden??? Bittöööööööööööö!


Kreuzung works auch so irgendwie. Müsste man trotzdem eigentlich mal freischneiden…

So, noch ne Stunde warten hab ich keine Bücklinge zu, die Schatten kriechen zudem unaufhörlich. 30 Minuten bis heim – bin immer wieder überrascht, wie nah das doch alles ist… So, nun reicht aber für diese Woche wieder mit Bahn.

  1. 2. Juli 2015, 23:37 | #1

    Schön!

  2. 3. Juli 2015, 06:10 | #2

    Gefällt. Wobei die Zügleins nicht mit Wangerooge vergleichbar sind. Dort hat mir die Lok damals besser gefallen.

  3. 3. Juli 2015, 18:56 | #3

    Kommentar eines allseits bekannten Verlegers aus der Grafschaft Bentheim bei DSO zu den Bildern mit der 329: „Ja, das sind tolle Bilder, aber gibt es dort überall solche erhöhten Standpunkte? Oder war eine hohe Leiter oder vielleicht ein Hochstativ im Spiel?“ Warum denn das „aber“? Soll das jetzt auch schon geächtet werden, wie Nachschüsse, Mastklatscher und digitale Bildoptimierung? Oder doch nur Neid eines Besitzlosen?

  4. 4. Juli 2015, 00:12 | #4

    Och, ich denke er grübelt da inzwischen schon mächtig drüber, als ich ihm neulich erzählte, dass das Teil ganz bequem ins Auto passte, war er überrascht.

    Die machen sich um die relative Einfachheit keine Gedanken – klar steht am Anfang eine Investition und der Verlust einer gewissen Flexibilität – aber das Ergebnis zählt. Auch vom Schrade hört man öffentlich darüber Fluchen, aber Insider haben mir geflüstert, dass der da arg dran knabbert…

    Und Arnimän, die idealerweise min. 20 min Aufbauzeit habe ich mir fix gesetzt, die Risken sind vorhanden und am Ende soll alles klappen – die Tücken sind nicht wenige, und wenn es „nur Kabel im Gras“ sind… ;-)

  5. 4. Juli 2015, 06:58 | #5

    @Willem ihm sein Urenkel
    Es gab ja sogar schon mal Diskussionen, dass 6er-Aufnahmen zu kennzeichnen seien – pffffffffffff

    @Jan
    Mir is das gar nicht unrecht wenn alle denken, das sei alles mörderschwer – so bleibt das im kleineren Kreis :-)

  6. 5. Juli 2015, 22:48 | #6

    Ich weiß doch nicht, wen du da triffst… ;-)

    Sollen die doch denken, dass die Stative sperrig und nur unter Inkaufname persönlicher Opfer zu verwenden sind. Aus meiner Sicht muss man dafür keine Werbung machen, erst recht nicht bei solchen Herren wie dem Verleger aus Nordhorn. Und den Schrade kenne ich zwar nicht, aber meinetwegen kann er gerne fluchen. Ich hätte nichts dagegen, auch zukünftig mit dem Stativ einer Minderheit anzugehören…

  7. 5. Juli 2015, 22:50 | #7

    Ach so: Es beruhigt mich ja, dass du auch Opfer eines Ausfalls geworden bist. Nach meinem Bericht stieß diese Begebenheit atellenweise auf etwas Unglauben. Und was lernt man daraus? Wenn man ernsthaft über eine Fahrt zum Zwecke des Transports von A nach B nachdenkt, dann sollte man tunlichst in Klütz starten…

  8. 6. Juli 2015, 15:34 | #8

    Schöne Bilder!

  9. 011100
    26. Juli 2015, 13:02 | #9

    Sehr schön! Insbesondere die Sach von oben gefallen mir gut.

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