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Rumänien 2026 – am „heiligen Ort“

Das Hotel ist kulinarisch verankert. Frühstück a la Carte (niks für Vegetarier) und eine Brauerei gegenüber.

Der heutige, irre heiße Tag beginnt mit einem Besuch der Werkstatt der Constronic, die sich der Diesellokinstandhaltung verschrieben hat. Schwierig zu finden liegt die Werkstatt auf dem Gelände eines Betonwerkes. Machte etwas viel Aufwand, da hin zu kommen. Naja, irre Bude jedenfalls. Ein Gleis mit voll ausgestatteter Werkstatt ohne groß Trennwände oder so. Irre laut. Obligatorisch das Treffen mit dem Chef, die Führung übernahm dann ein englisch sprechender Elektroniker einer Fremdfirma, die an einem Kutter schraubte.

Eigentlich war ja der Vormittag für die Leute von Softronic eingeplant, aber die hatten kurz vorher abgesagt. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Weiter geht die Fahrt gen Kraftwerk, doch laut Personal vor Ort heute keine Züge. Trotzdem drei Weichenwärterposten und zwei Loks (zweimännig!) rund um die Uhr besetzt. Naja… Schon was arg oldschool. Bei Ford war niks zu sehen leider.

Nach kurzem Mittagssnack geht es dann zu DEM Ort! Schon fast ein Jahrzehnt geplant konnte endlich über „Vitamin B“ aus Frankfurt am Main ein Termin bei Reloc eingetütet werden. Neben Geschäftlichem möchte ich natürlich unbedingt durch die Hallen und Knipsen sowie Nummern sammeln. Eine riesige Anlage! 750 Mitarbeiter, direkter Nachfolger des auf der anderen Straßenseite liegenden und verfallenden Electroputere-Werkes.

Fazit: Der Besuch war IRRE! Präsident der Bude ca mein Alter, leidenschaftlicher Subaru-Fan. Kam aus der Automobilindustrie und leitete dort die Entwicklung des Dacia Dusters. Das Werk hat eine irre Fertigungstiefe. Die machen alles. Drehgestelle, Motoren, Hochspannungskammern, HU, Neubau. Rund 70 Loks vor Ort. Stark! Mein Glück: Als Chef andere Sachen zu tun bekommt werde ich einem Ingenieur überlassen, der auch Deutsch sprach. Er habe bei Electroputere die „Tür zugemacht“ berichtet er. Deutsch hatte er gelernt, da er über Jahre die Inbetriebnahme der Kutter sowie die Versuche mit der E-Lok bei der KEG betreute. Es war soooooooooo interessant! Jedenfalls wandern wir durch das Gelände, er erzählt und ich knipse. Alle zufrieden. Es geht dann noch mal in größerer Runde an das Geschäftliche, Teil 2 und nach 4 Stunden ist man sichtlich schockiert, dass ich schooooooooooooooon los wölle. Nächstes Mal bitte ganze Woche, dann hätte man ausreichend Zeit. Andere Welt dort…

Weiter ging es dann via Kraftwerk (Loks von anderer Seite) erneut nach Slatina, wo im Abendlicht mit etwas Warterei auf bessere Ausleuchtung noch ein paar Kutter gelichtet wurden. Tagesziel war Pitesti, wo dann weiter geschaut werden sollte.

Das Hotel Metropol mit Rezeption in einem Mini-Supermarkt leider arg runtergekommen. Klima klappte nicht, Internet lahm. Und abenteuerliche Installationen im Bad :-o

Abendrunde durch ein nettes Städtchen mit Supermarktbesuch sowie nächtliches Gewitter.

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