Äääääääääh, we *fingerwedel* tourists – way to town?
Die Nacht war kurz *gähn*. Für heute ist schlechteres Wetter angekündigt. Das passt uns ganz gut, denn wir wollen heute den großen „Sprung“ bis Gijon wagen, unter Mitnahme von einigen Motiven entlang der FEVE.

Elektrikerkunst im Bad. War aber soweit alles okay und sauber…
Das Auschecken ein Graus. Der „nur spanis Spreken“ sitzt noch immer am Tresen und muss nun doch die Kohle entgegennehmen. Irgendwann sind wir dann doch feddich, die Karre steht noch da wo abgestellt. Koffer rein da, Georg entschwindet zum Kaffee.

First Stop am Guggenheim. Gut, dass wir so ein kleines Auto haben. Passt nämlich ohne Probleme auf den Gehweg. Ah! Straßenbahn!

Mit ganz viel Weitwinkel passt alles auf ein Bildli.

Kurzstop vor dem Guggenheim mit riesigem Blumenwuffi. Für einen Innenraumbesuch reicht´s leider mit der Zeit nicht… Next time!
Auf dem Weg zum Bahnhof verduddeln wir uns völlig, kommen dann aber irgendwann auch auf der angepeilten Bahnhofsbrücke an. Den Knubbel etwas waghalsig geparkt geht´s dann für ein paar Minuten zum Fuzz.

Kaum ist das Bild im Kasten gibt´s schon Bullenmeckerei wegen der Karre. Okay, dann weiter, Stadtrundfahrt.

Nicht weit weg ist der Euskotren-Endpunkt Atxuri. Nebenan steht in Bibobabubilbobus. Für meinen Holgamän geknipst.

Huch, der Bahnhof ist ja voll mini. Ein Eintrittsticket sparen wir uns, es gibt ein paar Bilders über die Absperrung.

Ein Wahnsinnsgebäude! Am rechten Flügel fährt die ebenfalls von Euskotren betriebene Straßenbahn von Bilbao ab. Die kann übrigens über ein ferngesteuertes Tor auf den Mitarbeiterparkplatz fahren – vsl. für die sichere Abstellung nachts.

Flitzflitzflitz – noch ein Bildchen im Straßenbild. Rechts übrigens unsre rote Kugel – passte genau in die Miniparklücke.
So, weiter geht´s: Im östlichen Stadtteil „Ariz“ kommt die FEVE an, es soll da auch ein Umschlagsterminal u.a. für die Sandzüge geben. Das wollen wir uns ansehen. Ah, irgendwann kreuzen wir das Verbindungsgleis FEVE-Euskotren – kann also nicht mehr so weit sein.

Gleisgewirr: Links das FEVE-Streckengleis, daneben das Anschlussgleis in einen Stahlbetrieb, daneben Euskotren. Rechts hinten die graue Halle gehört zur Metro. Leider niks los mit Zügen (das geht auch anders…), wir rücken nach einiger Zeit bildlos ab.

Das Terninal finden wir auch. Zunächst zwischen Häusern hindurch gesichtet, nach massivem Rumgekurve durch Einbahnstraßen auch von näher. Keine Eingangskontrolle, also huschen wir für ein paaar Fotos so herein.

Per Truck werden die Wechselbehälter mit dem Quarzsand zu den Betrieben gefahren. Lokmäßig aber nichts los, schade. Hatten wir doch eigentlich auf etwas action gehofft…

Bei der Rückfahrt entdecken wir dieses nette Motiv der Metro – im Hintergrund die Station „Bolueta“.

Eine krasse Frequenz – alle 2-3 Minuten eine Bahn – lässt uns noch etwas länger bleiben für Varianten. PASST!
So, nun aber weiter! Wir lassen den Hafen erst mal rechts und die Standseilbahn der euskotren links liegen. Im Internet lasen wir, dass mehrfach täglich Coilstransporte auf der FEVE zwischen Gijon und Bilbao laufen sollten. Na, da werden wir ja schon ein paar Bilder hinbekommen, oder?
Die Fahrt ist spektakulär. So hätten wir uns Spanien nicht vorgestellt. Sieht eher aus wie Allgäu, wobei wenige km nördlich dann das Meer liegt. Total klasse! Leider keine Bilder gemacht, aber so in der Art: LINK
In Treto wollen wir unseren ersten Coilser erlegen. Zwar hatte Georg von einer DGEG-Fahrt in den 1980er ein tolles Dammotiv erspäht, aber wir wollen erst mal am Bahnhof beim Cheffe die Lage abfragen. Also falls wir uns verständigen können ;-)

An der Zuwegung war aber ein passionierter Schweißer sehr kreativ.
Am Bahnhof Ernüchterung: Niemand da. Wir warten, Nix tut sich. grrrrrrrrrrrrrrr. Eigentlich sollten auch Personenzüge fahren, warten wir also ab, bis der Cheffe wieder kommt. Kommter aber nicht.

Wir besichtigen den Bahnhof. Bei der FEVE echt alles erste Sahne. TOP gepflegt, alles in CI, hoffentlich bleibt das unter Renfe-Verwaltung auch so!

Durch ein Fenster kann ich das Zugtagebuch knipsen – es fahren zumindest Züge. Haben wohl einen Coilser um 20 Minuten verpasst. Grrrrrrrrrrrrrrrrrr. Ein Gleisbautrupp rückt an… Nichts passiert. Weiter :-/

Leider eine Enttäuschung… Links eher an Romanian Style erinnernd ;-) Wir brecher etwas entnervt ab und fahren weiter.
Bei Gornazo verlassen wir erneut die Piste. Das Motiv sieht dann aus der Nähe dann doch nicht so gut aus. Aber egal, es kommen bald Züge. Natürlich klingelt natürlich grade dann das Telefon – Cheffe aus Hamburg… Er ist irritiert als ich „moment, *hosentaschesteck* *zugrausch* *rauskram* hallo?“ performe. Hahaha… DIENSTREISE, KEIN URLAUB sag ich nur ;-)

Geht so, kein Hammermotiv..

Nochn Zug…

Pfördibild für mein Rehlein!

Zugposition passt 100 %! Jetzt noch ein Coilser! Oder Sonne *grunz*

Wir gurken noch nach Llanes (Tipp von Spanienfachmann Helge Deutgen) und lassen Santander aus. Aber auch dort tote Hose. Okay, also stimmen die alten Fahrtzeiten wohl nicht mehr. Gibt nur herumstehende Waggons für „Dienstschotter“ zu begucken. Gut, dann weiter…

In Gijon begeben wir uns gleich auf die Suche nach dem Hauptbahnhof. Der Alte, Strandnahe ist abgekoppelt, eine Übergangslösung wurde interessanterweise auf einer Umgehungsstraße errichtet. Google Maps zeigt das sehr gut: Für Interessierte. Wir parken den Knubbel an dem Fußüberweg und warten.

Rechts übrigens der Schmalspurteil, links fährt grade ein moderner Renfe-Triebwagen auf den Breitspurgleisen ein.

Links der nun gleislose, ehemalige Stadtbahnhof, rechts der Neubau.

Auch ein „Entenschnabel“ beehrt uns…
Wir wollen schon mal in den Hafen. Morgen soll gutes Wetter werden und so steht „Streckenkunde“ an. Wie befürchtet ist aber alles abgesperrt. Wir tasten uns am Zaun lang und finden die örtliche Hafenbahnlok beim Rangieren.

Röbberbröbber. Saugeil!

Voller Einsatz – scheiss auf gutes Aussehen!
Videoversuch als Erinnerung. Ohne Stativ und Winschutz vor dem Mikro nicht so ganz optimal, aber egal: Passt!

Neben dem eingleisigen Lokschuppen diese Zefir – was für eine irre Kiste!
Mhhhh, tja, was nun? Wir beschließen, es mal von der anderen Seite zu probieren (näheres zur wundersamen Hafenarchitektur morgen). Aaaaaaaaah, hier ist also der bekannte Kohlehafen – leider keine Züge mit Loks, nur rumstehende Wagen. Ah, auch hier ein Tor. Wir schauen uns um, da aber aktuell niemand im „Kabuff“ sitzt probe ich den romanian style und fahre einfach in den Hafen. Hahhaaaaaaa, yeeaaaaaaaaaaaah!
Klappt genau 500 Meter, dann hält uns die Hafenpolizei an. Okay, war wohl zu auffällig. Wie immer: Praktisch keine Fremdsprachenkenntnisse. Nein, keine Papiere. Ich versuche es mit doof: „Äääääääääh, we *fingerwedel* tourists – way to town?“ Irgendwie raffen es die beiden sonnenbebrillten Jeepfahrer und es gibt eine Fahrt quer durch den Hafen. Hahah! Bilders zu machen trauen wir uns aber nicht *holgerstyling*.

Wir versuchen es erneut mit Bildern. Auf einer nahen Anhöhe steht ein Krankenhaus, von dort hat man bestimmt einen guten Ausblick. Jo, geht so [so sieht das mit Sonne und Zug aus].
Der Hunger treibt uns Richtung Hotel. Eingemietet haben wir uns für zwei Nächte im „Arbeyal“, das im Bewertungsbereich von booking.com einige Anstriche bekommen hatte. Jau, die Umgebung ist jetzt nicht Premium, aber die Hotelzimmer sind echt gehobenes Niveau! Wir sind zufrieden und bleiben.
Die Suche nach Essen endet im Debakel. Praktisch keine Restaurants zu finden in unserem Viertel außer einem Fischdingens, das aber nicht so genießbar ausschaut. Und das obwohl massig Leute unterwegs sind und das Viertel generell sehr belebt aussieht. Essen gehen scheint in Spanien nicht so „in“ zu sein. AU MANN! Wir rennen eine gute Stunde rum, schlussendlich gibt´s Supermarktversorgung und Buchtippung im Hotel :-/
Der Fahrttag im GPS-Log:
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Der Sound auf dem Video ist klasse!
Mh, wirkt auf mich nicht viel anders als Osteuropa. Aber Justizpalast vom Feinsten. Bei uns heißt sowas Amtsgericht …
Sooooooooooooo hätten wir den Hafenblick auch gerne gehabt: https://www.flickr.com/photos/73750782@N04/8670256706/