Bzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
Sooooooooooooooo, heute ist erneut Fahrttag – es geht weiter nach Süden. Aber den Vormittag wollen wir noch in der Region verbringen. Auschecken problemlos, wieder Standardsupermarkt.

Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich! Klappt das mit dem Bild an der Entladung. Y E A H!

Die neue Bettung aus Kohleschlonz. Mhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Hauptsache, die Weichen klappen.

Wir hoffen nach längerer Warterei auf die 1510 mit leerem Kohlezug. Denkste, kommt als Lz. AU MANN!

Völlig gegenlichtig geht´s mit dem nächsten Zug zurück. Egal, ein paar piks und ab!

Wir schauen uns am östlichen Tunnel um, oh, Zug!

Mhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, Licht schon rum. Egal.
Wir wechseln noch mal an die Strecke.

Kaum angekommen pöppert schon ein Leerzug heran.

Wenig später dann der beladene Kohelzug aus El Musel. Och, nett hier – schön in der Sonne auf der Wiese liegen :-)

Und zum Abschied noch eine Wagengruppe des Acceleria-Koksers. TOP!!! Wir brechen auf.

Erster Stopp ist der FEVE-Konotenpunkt El Berron. Zugang mal wieder nur mit Karte – also das übliche Spiel mit dem günstigsten Ticket. Klappt, Zug kommt, knips!

Und im anderen Bahnhofseck ein Bild im Brüggeman-Style – hehehe.

Leider mit Zügen kaum umsetzbar, die Kreuzug. Früher übrigens sogar mit Regelspurgleisen, siehe DSO-„HiFo“.

Kritzkreuz.

Uuuuuund durch die Verbindungskurve. Parallel fährt ein Coilszug ein, der aber abgestellt wird und die Loks zum Tanken bröbbeln. Mist.

Wir schauen uns noch kurz am westlichen Bahnhofskopf um.

Im Hintergrund der geparkte Coilszug.

Bei Colloto entdecken wir ein ganz nettes Motiv. Ob wir das Restaurant (rotes Haus) mal testen?

Hui, Mittagessen! Caesersalat. Urige Atmo da… Klasse!

Über die AP66 geht es nach Süden. Ganz tolle Kulissen!!! Bergaufbergab, wie in den Alpen. SO haben wir uns Spanien nicht vorgestellt.

Wir wollen noch einen kleinen Abstecher machen. Georg entdeckte am Vortag eine Kohlebahn, die vielleicht noch fahren könnte. Kurzer Zwischenhalt mit Erinnerungsfoto.
Au mann, was für eine blöde Gurkerei über Land. Schätzmeister ;-) Georg (Beispiel: „Wie weit noch?“ „So 5-6 km“ wir passieren ein Schild, das 20 km anzeigt *grrrrrrrrrrrr*) prügelt mich dann doch zum Ziel. Man hofft auf Bilder like that.

Wir werden aber enttäuscht – niks geht mehr. Lange Wagenschlangen… Abends finden wir im Internet heraus, dass wohl bis zum Frühjahr noch Züge fuhren. Mist, knapp zu spät.

Wir fahren noch bis zum zentralen Bahnhof.

Neben der Werkstatt lungern noch zwei Schrottis rum.

DAS in Betrieb erleben… Leider Tore so dicht, dass man nicht hereinschauen kann, müssten noch alle Loks da sein…

Uralte Wagen. Bis in die 1980er Jahre wurde noch mit Dampf gefahren.

Reste vom Schützenfeste.
Villablino ist echt ein absolutes Kaff. Riesige Wohnburgen wohl aus Bergbauzeiten, aber was machen die Leute jetzt? Alle arbeitslos? Wahrscheinlich… Eine Atmo fast wie in Rumänien…

Auf dem Rückweg entdecken wir einen Lorenfriedhof mit 100ten Kisten aus dem ehemaligen Bergbau.

Schön sortiert aufgeschichtet. Wahnsinn. HUNDERTE!

Wir entscheiden uns für die weitere Fahrt nach Leon für die Landstraße, die sich entlang eines riesigen Stausees schlängelt und durch die Berge. Anstrengende Fahrerei aber tolle impressions.

Beim Tanken entdecken wir diese Burgermaschine. G E I L O M A T! Hamburguesa – hahaha. Und Kebabburger!

Wir fahren noch via La Robla. Da sollen täglich zwei Kohlezüge abfahren, die wir uns morgen vornehmen wollen. Huh, sieht aber alles ziemlich tot aus. Keine Kohleberge. Ob da wirklich was fährt morgen oder ob das Kraftwerk von Osten her bedient wird???

In der Nähe von Leon suchen wir noch ein paar Punkte für FEVEs. Ziemlich viel Schatten schon… Grrrrrrrrrrrrrrrr.

Atención, atención!!!

Zwei Kurzgurken… au weio… Generell ja extrem wenig Verkehr auf der Strecke im oberen Teil. 2 Zugpaare. Rund um Léon gibt es ja Stadtbahnpläne, da ist´s besser…
Die Hotelsuche ein Graus! Angeblich soll man bis hin fahren können. Die (tolle) Altstadt ist aber komplett mit Pollern abgeriegelt. Au mann! Wir umkreisen das von Einbahnstraßen umlungerte Ziel und geben nach einer Stunde auf. Karre geparkt, zu Fuß los. Das Hotel „Hospedería Pax“ gehört zu einer kirchlichen Einrichtung. Schon coool, Pfarrer mit iPad auf dem Gang…
Die Zimmer sind günstig und RIESIG!!! So, erst mal WLAN testen. Rechner an, 2 Minuten später: *bzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz*. Huch? Akku leer? Netzteil in die Steckdose *fopp* Huch? Sicherung raus? Mehrfache Versuche, Georg kommt dazu. Niks. AU MAAAAAAAAAAAAAAAAANN! Die Kiste ist doch jetzt nicht etwa freck? Verschiedenste Vwersuche scheitern – AUS! Grade jetzt in der heißen Phase vom Buch. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. (In der Woche später stellt Dell fest, dass auf dem Mainboard was durchgeschmort ist. Fast das komplette Notebook wird daraufhin auf Garantie ausgetauscht). Zum Glück für den Notfall alle Daten erst gestern gesichert – sowas zahlt sich doch immer aus :o)

Ausblick aus dem Zimmer. Toll!
Jau, dann halt nur noch iPhone-Internet die nächsten Tage und Buch-Zeitplan im Arsch. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Heute gönnen wir uns aber erst mal einen freien Abend. Es ist warm draussen, wir gönnen uns neben fußballfeiernden Espagnoles (oha: Borussia vs. Real!) ein paar Drinks als Tagesausklang. Die weitere Bucharbeit findt die nächsten Tage dann „en papier“ statt. Morgen erst mal mit Cheffe telefonieren.
Aaaaaaaaaah, ein GPS-Log :o) Sogar fast komplett ;o)
Größere Kartenansicht
Ein paar Links zur MSP:
http://www.railpictures.net/showphotos.php?railroad=Ponferrada%20Villablino%20Railway
https://www.facebook.com/pages/Ferrocarril-Ponferrada-Villablino/153203804712078
http://www.flickr.com/groups/ferrocarril_msp/
http://www.ferropedia.es/wiki/Ferrocarril_Ponferrada_-_Villablino
http://es.wikipedia.org/wiki/Ferrocarril_Ponferrada_-_Villablino
http://www.flickr.com/photos/rapidoelectro/9599003670/
http://www.openstreetmap.org/browse/way/53599807/
http://www.flickr.com/photos/rapidoelectro/12608358033/
Ein zeitweise frustrierender, aber auch ereignisreicher Tag.
Ouha… Das ist echte Arbeit! :-) Die Kreuzung, der Hit. Und – Brüggemann machts von hinten… ;-) Haste mal über Dropbox nachgedacht. Wichtige Dokumente speichere ich in der Dropbox. Ist dann quasi ein Laufwerk und der Compi kann ins Wasser fallen, egal. (Na gut nicht ganz egal…)
Unerwartete Landschaften und lustige Triebwägens. Graffity unbekannt? Diese Schienenkreuzungen kenne ich aus den USA; hier ja ein absolutes No Go.
Daß du die brüggemannsche Schule noch nicht so voll verinnerlicht hast, fiel mir schon am Vortag auf. Neben der orangen Acelor Mittal Hütte war ein schwarzhaariges Objekt im gelben Warnanzug eher unterrepräsentiert gepixelt.
@Jan
Ja, hab ich ja alles. Dank Datensicherung nichts verloren. Aber was nutzt mir die Dropbox ohne PC?
Meldest Dich an irgendeinem PC (ohne Softwareinstallation) dieser Welt an und Du kannst dort auf Deine Verzeichnisse zugreifen. Oder auch vom Handy aus. Alle Dateien mit Fahrplänen oder so speicher ich mir daheim in die Dropbox und rufe sie auffm Handy auf und änder auch mal unterwegs was und zuhause ist alle aktuell in den Dateien. Von daher muss eigentlich keiner mehr auf der Welt seine Doktorarbeit auf der Welt auffm Notebook in der Bahn liegenlassen.
@Jan
äääääääääääh, das ist doch alles nicht praktikabel. Woher einen PC in Spanien bekommen? Und Manuskript per iPhone lektorieren???
@Arne Wo welche PC zur Verfügung stehen, weiß ich ja nicht – hängt immer von den besuchten oder begleitenden Personen ab… ;-)
Und vom Handy aus kann man das ja auch per Mail an eine beliebige Adresse senden. ;-) So vom Gedankengang her, weissu? :-D