Rampe frei für die Mambo Kings!
Wir haben bezüglich des Wetters genau die richtige Wahl getroffen, denn am heutigen Tage soll es durchgehend bedeckt sein. Also reiht sich an ein pompöses Frühstück („There are croissants left at the buffet? NO! They´re all for the Mambo Kings!“) maximaler Hotelaufenthalt zum Arbeiten.
Folglich verlassen wir erst nach 12 die Bude und können nur mit Müh und Not die für den Parkplatzdienst abgestellte MILF / Vicky-Vette-lookalike davon überzeugen, dass wir 2 Nächte im Hotel hatten, folglich auch 2 Tage dort parken könnten. Egal, klappt!
Wir wollen noch mal zum Hafenrangierbahnhof als Start, dann an die weltberühmte „Rampe“.

Als wir ankommen schiebt grade eine 642 einen DB Schenker-Autozug Richtung Hafen. Check.

Nach kleiner Warterei folgt ein Zug gen Pivka. Check.

Lustigerweise haben wir neben dem Vorgängermodell unserer Kiste geparkt.
Jo, nun ab in die Berge. Zielsicher leitet uns das Navi in die kleine Ortschaft Hrastovlje, wo DER Hotspot der Rampe zu finden ist, den wir auch gleich entdecken.

Zunächst gibt es einen „New Holland 55-8“ für die Augen.

Geeeeeeeeeeeeeeeenau richtige Zuglänge. Die Cerkev sv Trojice hat schon einige 1000 Bilder ertragen müssen. Es werden wohl Reisebusse mit Touris erwartet, jedenfalls haben alle Büdchen geöffnet.

Der Zugverkehr ist dicht, das Wetter bleibt übel. Ich beschränke mich mal auf eine kleine Auswahl an Bildern.

Die Fahrt hoch nach Zanigrad ist abenteuerlich. Vom Regen ausgewaschene Schotterpisten sind fast eher was für Jeeps, aber unsere Karre packt das. Es gibt sogar Gegenverkehr zu erleben – thrilling!!!

Mit einiger Kraxelei kreuz und quer durch abgetrennte Ziegen- und Schafweiden finden wir auch den höchsten Punkt. Check! Okay, der Runterweg wird eröffnen, dass es auch einfacher geht.

GEILOMAT, genau passend zum Graz-Koper-Shuttle. Yiiiiihaaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Unten am Bahnhof passen wir dann noch einen leeren Kohlezug auf dem bekannten Damm an der Feuerwehrstation ab.

MUSS-Halt bei diesem Trecker.

Jetzt noch einen Nordfahrer auf der anderen Dammseite – fehlendes Sonnenlicht sei Dank.
Inzwischen ist es dann doch fast 4 und wir machen uns weiter Richtung Triest, das ja nur einen Katzensprung entfernt ist. Von der Autobahn hat Georg einige SerFer-Loks gesichtet, also gleich gewendet und den Bahnhof Aquilinia fast im ersten Anlauf gefunden. Komische Gegend ist das – so ganz wohl ist’s mir wegen dem voll beladenen Auto nüch.

Für die Statistiker: T 2617 / K 122 mit frischer Revision.

K 128

Ohne Nummer irgendwie.

T 1637

K 028
Soooooooooooooooo, schnell weiter! Schon bald sind wir im Hafengebiet, das aber ziemlich abgeschottet erscheint. Leider hatte der Besuchstermin nicht geklappt – next time!

Beim Herumstreunen noch ein Bildchen eines Trenitalia-Autos mitgenommen. Sonst gibt es wenig zu sehen. Blöd.

Die Lokparade war irgendwie nicht hinzubekommen ohne Oberleitungsbrimbamborium. Egal. Wir brechen ab und suchen unser Hotel auf.
Suchen ist das richtige Stichwort, denn irgendwie verhampeln wir uns völlig im Gewirr der Einbahnstraßen. Zickizacki. Mahahahahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan. Irgendwann klappt es aber dann doch. Und: Die „Residence Le Terrazze“ ist eine gute Wahl. Große Zimmer und Küche etc. Draußen im Flur wird zwar noch massig gebaut, aber ejaaaaaaaaaaaaaaaaaal. Wir wollen ja nur pennen.
Karre muss noch mal umgeparkt werden, einige Sucherei, doch wir werden sogar ganz nah fündig. Check!

Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuund arbeiten! Problemfall: Adaptersteckdosen vergessen. Bei der Suche entdecke ich am Kühlschrank eine, die gleich für die Laptops missbraucht wird – hehehe.
Es folgt dann noch ein Stadtrundgang – ziemlich menschenleer irgendwie, aber toll – und das Abendessen. Wir haben Glück und landen in einer typisch italienischen Pizzeria. Kaum Deko, eng bestuhl, extrem laut. Wagenräder servieren die da – Wahnsinn! Um halb 2 falle ich müde ins Bett.
GPS-logger hat übrigens mal wieder den Dienst verweigert :-/
Die Ausstattung der „Residenzen“ war eh super: Adapterstecker hatte ich auch an Mikrowelle und Waschmaschine…