So, der nächste Arbeitstag und achtung, wir verschießen das „Pulver“ heute gleich zum Blogbeginn! *gähn* und jaaaa, es gibt wieder Desiros *lach* aber auch M62 und eine Menge thrill!
Vorab: Das Hotelzimmer ist scheisse insoliert und bei warmen Raum muss man am Schreibtisch sitzend trotzdem Schuhe tragen, da es so kackich kalt durch die Wand kommt… Wäääääääääääääää. Zum Glück morgen Wechsel!
Und achja: Kein Fön! Weil ich noch unter der Klimaanlage die Haare versuche zu trocknen, komme ich recht knapp aus dem Hotel heraus, schieße noch zwei leckere Frühstücksdinger für umgerechnet 2 EUR (DAS sind Bäckereipreise!) und ab in die Bahn. Knaller des Tages: István steht genau vor mir. Also ich meine: 2 Minutentakt bei der U-Bahn, mehr als genug Türen, aber wir treffen uns genau!!! Hammer.
Unser heutiger Termin – leider wurde der Nachmittag abgesagt :-/ – läuft bestens, mein kleiner Übersetzer ist massiv gefordert und wir gehen mit zwei tollen News und vsl einer Lokvermittlung in die Mittagspause. Vom Geschäftsführer in das „Büfé“ (genauso geschrieben – klasse!) entführt nehmen wir eigentlich je ein so minipizzamäßig aussendes „Ding“. Unser Gastgeber, ein lebender Dampfhammer mit Lokschlosserausbildung und massivsten Oberarmen (da flutschen die Kolben nur so aus dem Motorblock), meint aber „keine falsche Scheu“ und ordert die komplette Auslage. Hahahaha!!! 9 Stück. naaa, gut! „Muss ja vorhalten“. Stimmt auch wieder.

Redaktionsteam mit ordentlicher Rollenteilung. Ich kümmere mich um das Essen – YEAH. Hihhihi

Es geht per Straßenbahn wieder eine Station zurück – kennen wir ja schon von gestern. Zwei Nummernschwestern in der Wende und im Hintergrund das centre-pompidou-esque Einkaufszentrum, wo es gestern Happahappa gab.

Zu Fuß geht es weiter zum Nyugati, wo man von einem – mittlerweile auf 2 Ebenen als Kartbahn (???) genutzten – Parkhaus eine gute Aussicht hat. Trotz tollem, wolkenfreiem Morgen ist heute der Schlonz am Start. Aaaaaaaaarg.

Wenige Meter weiter ab in den Obus. Istváns-Kreuz-und-Quer-Touren live – klasse! Die robuste *hüstel* Fahrerin scheint schweres Schuhwerk zu tragen, so hastig und garstig die die Karre durch die engen Gassen prügelt. Abschiedsbild am Keleti.

Wenn schon mal da gleich ein Bildchen. Unser „Nostalgiereisen“-Gespann Richtung Ferencváros.

Angekommen steht ein boxXpress.de-Zug abfahrbereit. Schwadde Lok *aaaarg* – Gegenlicht *aaaaaaaaaaaaaaaaarg*. István handelt bei der im Hintergrund aus dem „glory hole“ *höhööh* hängenden Fahrdiensttante eine Fotogenehmigung raus und muss deswegen auch mit ins Bild.
Die östlich liegende Fußgängerbrücke ist dann doch nicht so richtig der Brüller, wenig Verkehr. Ich nutze die Zeit für ein paar Telefonate.

István macht sich davon…

Eine 448 blubbert mit „Mischer“ herein.
Ich versuche das Bw zu entern, wo ich mindestens eine Floyd-Lok sichten konnte. Null chance. Keiner spricht meine Sprachen. Skandiertes „Niksniks“ am „Sicherheitsposten“ ist aber dann verständlich.

Schnell noch eine V 43 beim Herausgehen mitgenommen.

Ich will mir den Rangierbahnhof noch etwas genauer ansehen, Dabei kommt mir eine 1116 entgegen. Lichtung und Lüftung inzwischen recht dünkelnd und kalt. Lange wird es mich nicht mehr hier halten…

Für Onkel Malo und den gierigen Fritzsch noch eine M62. Na, die Herren? Kurz darauf gerate ich an die nächste „Niksniks“-Sperre. Also wieder retoure.

Am Bw steht dann diese deutsch-ungarische Kombi.

Na, wollen wir mal nicht schleifen lassen, wa? einer 1047 auf die Haxen gelunkt.
Der (Durchgangs-) Güterbahnhof hat sich mächtig gelichtet. Nur eine fabrikneue VTG-Kesselwagenschlange (Rückschluss: aus Glencore-Verkehren ab Foktö) wird vom Wagenmeister „bewacht“. Aha, wird also bald was kommen. Ich hoffe auf LTE. Passiert aber niks. Hab dann keinen Bock mehr, brauche wegen Rush-Hour und Co ewig heim und verdonnere eine weitere Viertelstunde an der übervollen Supermarktkasse.
So, jetzt aber in die warme Bude und Zeitung tippen!
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