Am Samstag wurden drei für die SBB Cargo bestimmte Alstom Prima H3 für Zulassungsfahrten nach Meyenburg gebracht. Zusammen mit der noch immer rotierenden 221 145 ein Grund, um kurz vor 6 gen Prignitz aufzubrechen. Wie immer eine tolle Fahrt in den Sonnenaufgang.

Der Fototag beginnt gemeinsam mit Ingolf in Liebenthal. Der Lichtspot wandert und erfordert mehrfaches Umziehen. Kurz vor Licht aus wegen dem Abgasschatten des Kronotex-Schornsteines biegt das rote Ei mit der bekannten Mannschaft röhrend um die Ecke!

Zurückdrücken in das Werk. Anstehende Telefonate lassen mich die Ausfahrt einsparen und ich düse gleich nach Jabel. Interessanterweise nur „Switi“ unterwegs außer mir – der befürchtete Fuzzi-Ansturm bleibt wohl (zum Glück) aus.

SCHOCK. Erstmals in zig Jahren der treuen Dienste hängt sich die Software der Kamera auf. Somit bleibt an der schönen Stelle nur der „Testschuss“. Tag gelaufen? IWO! Weida, weida!

Es geht nach Meyenburg, wo die zukünftigen Schweizer grade verkabelt werden.

Pünktlich bin ich in Pritzwalk zurück, wo (wieder) Frau Kallies Dienst hat. Man erinnert sich. Zusammen mit Switi klären wir das zu nutzende Gleis ;-) Vor lauter Laberei vergessen wir fast den Zug. Hochstativaufbau in 30 Sekunden – Klick – weiter. Uff!

Ich mache keine heiklen Versuche und ziehe gleich bis Rosenhagen vor, wo am Montag noch der Mais steht (Mittwoch war er weg).

Schon immer mal wollte ich in Weisen die zonige Ladestraße mit Betonplatten machen. Check! Unter mir liegt sogar noch ein Gleis – vielleicht sieht man das im Winter besser.
Mittagspause, Telefonate, Mails. Weiter.

Noch ein „Wolltichimmermal“ für den nachfolgenden (leeren) Biodieselzug: Perleberg BÜ mit illustren Immobilien sowie wunderschönem Garten rechts.

Lichtmäßig geht der natürlich sonst blöde ab. Ausfahrt Pritzwalk, dann noch mal Meyenburg.
Ernüchterung! Papiere fehlen, es geht nicht mehr auf Strecke heute.
Ich tanke (@Peter: Wieder mit Eis ;-) und übergebe für den späten Nachmittag an den jüngst wieder eingetroffenen Ingolf. Die Straßensperrung bei Falkenhagen hält mich von einem weiteren Treffen ab – ich biege gleich auf die A24 ab und bin kurz nach 16 Uhr bei den Jungs, die grade vom Maisfeld inklusive gemopsten Kolben heimkehren. Toller Spätsommerausklang mit der Familie. Tschööö 221 145.