Wetterberichte, OHE/Heide und Arne. Keine gute Mischung, wie mindestens der Keti weiß. Nachdem ein Todesfall in der Familie den Einsatz beim „Spritzzug“ über OHE-Gleise in 2019 vereitelte, die 2018er Tour mit einer verdengelten Felge und einem verlorenen iPhone „bezahlt“ wurde, gab es heute „nur“ ätzendes Wetter zu vermelden. Zwar bereitete die Vorhersage bis vorgestern noch 13 Sonnenstunden, real waren es dann viele, viele weniger.
Dies hielt mich auch davon ab, für den „Spritzzug“ Celle – Soltau – Winsen – Niedermarschacht – Winsen – Hützel – Lüneburg bis Celle vorzufahren. Los bin ich eigentlich trotz miesester Vorhersage nur, weil statt der ätzenden „Zonen-V 100“ die hübsche 295 951 vor dem Spritzer hängen sollte. Also länger schlafen und mit Sohnemann aufstehen. Um 7 los, um 8:30 in Soltau bei geschlossener Wolkendecke. ÄCHZ. Containerzug noch nicht da, also noch mal an die Strecke zurück. Kam nichts. Bin dann bis Wardböhmen vorgezogen und sah von der Autobahn natürlich, wie der Containerzug grade in’s Logistikcenter drückte – grrrrrrrrrrrrrr.

Tja, mh, hat sich nicht unbedingt gelohnt.

Da Soltau Süd auf dem Weg nach Hambostel lag hab ich da noch Einfahrt & Waggons dokumentiert.
Fast, wirklich fast hätte ich hier abgebrochen, denn die Bundeswehr transportierte mit zahlreichen, gepanzerten Fendt 720-Traktoren + Krampe-Kippern etwas vorbei. Da juckte auch der Finger.

In Hambostel schimmelte schon der Lukner rum und wurde so auch Zeuge eines Dramas. Eine gefühlt riesige Wolkenlücke wabberte über uns umher während wir warteten und dann der eingetroffene Zug gefühlt eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig im Bahnhof stand.

…. P L O N K – natürlich bei Ausfahrt WOLKE. Da es merklich aufriß bin ich gefrustet, aber fotogeil eiligst weiter. Le Lukki hat aufgegeben und ist heim – hatte wohl seine Eier vergessen ;-)

In Abzweigbahnhof Hützel ärgerte ich mich wieder über das zugekrautete, ehemalige Empfangsgebäude…

… und stand überraschenderweise am Wunschmotiv 2 in Lübberstedt alleine.

Das obligatorische Foto in Winsen OHE und zappzerapp weiter ge-moverd (höhö)

Da – in Mover – war der Bautrupp noch mächtig am werkeln, was beinahe zu Katastrophe 2 führte: Es sollte nämlich die Drohne ausgeführt werden, die nach eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewiger Warterei schon piepte als der laaaaaaaaaaaaaaaaaangsam aneiernde Zug in der Ferne hupte. Also full speed zurück, landen, Akkutausch, aufsteigen uuuuuuuuuuuuuuuund…

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhh! Moment, sehe ich da nicht Schafe?

my“pic of the day“ :-)

Ich sause noch etwas nebenher…

In Niedermarschacht fährt man wirklich bis zum BÜ beim Bock und setzt dann um.

Die Ausfahrt gelingt leider nicht so wie gewünscht.

Dafür überzeugt Fahrenholz mit gleich drei Motiven Dank Langsamfahrt.

Zapp

Zipp

Im Galopp weiter nach Tönnhausen, wo die Brücke wegen Baum nur so Spitz geht.
Ich umfahre Winsen und bleibe in Pattensen an diesem wunderschönen Fendt von 1988 hängen:


In Garlstorf steht am ersten BÜ ein Pickup mitten im Bild, also schnell einen weiter. Passt, dürfte aber die letzte Wolkenlücke sein…

Ha, in Lübberstadt gelang noch ein Übersichtsfoto bei Sonne, es wurde ein Joghurt schlundiert und dann die nahe A7 gen Heimat erklommen.