Freitag der 13., eine schwarze Lok, diesiges Wetter, unausgeschlafener Fotograf, verstopfte Straßen, vergeigte Verabredungen… AU WEIA würde der Chef sagen, das klingt nicht gut. Aber es mag schlimmer klingen als es war. Nur vielleicht stimmte der Tag grade nicht.
Aber es drängte, denn der zur Beobachtung anstehende Karstadt-Express Unna – München der TX Logistik wird gegen Monatsende durch die omnipräsente Staatsbahnmaschinerie namens Railion übernommen werden. Schluss mit brobbelnden G800, bunten Loks, NE-Devotionalien in Unna, Bönen und Königsborn.
Aber schon die Anfahrt gestaltete sich hindernisreich. Zwar pünktlich um 15:15 den knechtenden Schreibtisch verlassen und den zur Mitnahme bis Unna vorgesehenen Nörgel-Normi in das NE-Mobil gepackt, sorgte die noch auf Wuppertaler Stadtgebiet eintreffende Staumeldung von 25 km rund um Hagen für Panik. AU WEIA. Eigentlich war ja ein Treffen in Holzwickede angedacht… Also erst mal durch die bekannte Wuppertaler Tal-Wurst gezwängt und ein lustiges Landstraßengegurke via Iserlohn begonnen. Holzwickede war natürlich für die Rosette und der dort wartende Telefonhaustelefonierer angesichts unserer direkten Route auf Unna verstimmt.

Aber den Herne – Unna-Kurzläufer hätten wir eh nicht mehr „auf Strecke“ bekommen, traf dieser doch kurz nach unserer Ankunft ebenfalls in Unna ein. Ah, und am Zughaken unser black baby (you were born to bear a heavy load – wie passend! Kennt aber wahrscheinlich keiner der Leser ;-)). Also ab nach Köbo aka Königsborn. Nix da. 294 742 blobbert mit einem Schrottwägelchen hinab nach Unna. Aber keine schwarze Lady kommt im Gegenzug. Also wieder retoure.

Treffen der Schwestern. Die G 800 brachte den Zugteil aus Bönen nach Unna und traf dort auf 294 742.

Sägsäg mit den Wagen aus Herne. Barallelll (wie der fränkische Einwohner es aussprechen würde) macht sich Blacky auf nach Böbo.

Wir dann auch. So, jetzt aber!

Zurück in Unna treffen TX 05 und Railion-Vorbote 152 051 aufeinander.

Kurz nach 19 Uhr geht´s dann los auf die Reise durch die Nacht. Und für mich nach Hause, an den Rechner.