Yes, it´s JüLu-cooperation again! Wieder die gleiche Zeit, wieder DE 13. Nenenenennenenene! Heute sollte es ins Angertal gehen, um dort Cargoduft zu schnuppern. Natürlich fehlt es mir wieder an Futter (8 Uhr aufstehen ist einfach zu früh *ggg*) und so verlassen wir die Domstadt erst nach kurzem Besuch beim Bäcker… Knapp 45 Minuten später und nach kurzem Tankstopp sind wir vor Ort. Öööööööööööööö, wo issn die Lok. Justamente als wir beim Kalkwerk ankommen wird eine Leergarnitur vor die abfahrfertige TX-class (nur echt mit der HGK-Bestickering!) rangiert. Mischd!
Wir entscheiden uns zum Abflug Richtung Ausfahrt Flandersbach, wo man beim Weichenwechsel recht ausgiebig freigeschnitten hat :-)

Runde 30 Min VOR Plan rollt unser erstes Fotomodell heran und ist trotz aufziehender Himmelversiffung gut ausgeleuchtet!
Nü? Ja, lass mal ganz runter an den Abzweig. Ein aufgeregt umhertrippelnder Rentner führt uns, deutliche Erregung zeigend, seine „Schüsse“ auf der als „Kompaktkamera“ getarnten Zigarettenschachtel vor: „Hier kann man die Loks bis zu 6 Mal aufnehmen“. Ja, genau!
Ich markiere mal wieder den Nervösen und kraxle auf das nahe Feld und es hupt natürlich schon, bevor ich richtig Position beziehen kann. Hä? Der Holländer so früh?

Neeeeeeeeee, der frühe Franzose aus Dillingen, leider mit recht CI-fremden Zugloks. Der zwar brav in die Hocke gehende JüLu muss trotzdem herausgepixelt werden während der Rentner brav hinter dem Baum verstecken spielt. Hilfe! „Äpf“ (EPF = Europorte France) hatte ich ja total vergessen…

Für den nun doch bestimmt folgenden „trein von de Rolandland“ sollte ordentlich und sorgsam Positur bezogen werden. Passte dann auch alles :-)
Mhhhhhhhhhhh, mal so langsam an die Hauptstrecke? Jou! Machenmer.

Am „Abzwoich“ dauert es dann doch länger als wie gedacht. Nach dem Reishölzer nehmen wir reisaus und versorgen unsere Darmtrakte in gekonnter Art und Weise beim nahen Dönermann mit Füllung, Gleitsoße und verdauungsbegleitenden Duftstoffen (@JüLu: Bettina musste vor dem Abholen erst mal lüften. Also ich hatte die ganze Zeit niks gemerkt, Du?).
Nü? Lass man Bahnhof schauen. OK. Ooooooooooch nöööööööö, 7 Leute stehen da schon *stapel*. Eine Erkundung der für mich noch neuen Straßenbrücke weiter nördlich ergibt keine Motivtauglichkeit, Wedau ist dem Gast zu riskant, also dann doch zurück zum Bahnhof.
Die Meute steigert sich insgesamt dann auf 12 Leude typischer Fuzziart. Ääääääääääääääääätzend! Is ja schlimmer als in West! Eine 294 in Lz sowie eine 140 passieren das Gelage.

Etwas vor Plan kommt „unsere“ Leistung und muss noch auf den Holländer warten, ehe es dann nach kurzem Halt weiter geht. Na ja, hätte man am Abzwoich noch mal bekommen, wenn man sich gesputet hätte… Wenn… Haben wir aber nich :-/ War ne Üsselidee, sich dem gangbang hinzugeben… Grrrrrrrrrrrrrrrr…

Bevor wir über die 2 x 1.435 mm entkommen können bröbbelt noch die NIAG durch.
Beim Werk kommen wir trotz Busbremse etc doch noch vor der class 66 an. Aha, interessant. Wir parken die Karre und machen uns auf Lugung an das bekannte Motiv.

Die 66 hobelt zunächst etwas herum und kommt aber dann *spriiiiiiiiiiiiiiitz* genau in der richtigen Lücke zum Stehen. *Schnappatmung*

Ausgiebigst gelichtet werden musst Du werden, Du Loktier! Jürgen findet irgendwie kein Ende doch mich juckt es schon wegen der EH-Leistung nach Oberhausen in den Griffeln.

Achso: Künstlerisches muss noch sein! 30-1202 for you, my love!
In Flandersbach gleich – was für ein Abendlicht! – Stellung bezogen kommt Rentner 2 mit Kamera (immerhin eine objektivähnliche Ausbeulung am hochgehaltenen Plastikkästchen zu erkennen) vom Bahnhof her zu uns gelaufen und stellt sich ca 4 Meter vor uns genau ins Motiv. „Ääääääääääähm, bleiben Sie da stehen?“ Er wirft etwas in die Runde, das wohl zum Lachen sein soll… Egal, denn er gesellt sich dann doch zu uns.
*tröööööööööt* Ah, EH! Zug bleibt jedoch im Bahnhof stehen. Seems like Kreuzung.

Fast zu spät reagieren wir, aber für die werkwärts fahrende NE reicht es dann doch noch.
Rentner 2 macht sich nach einem Nachschuss auf die NE (*kreisch*) ab, um die völlig im Schatten wartende EH-Leistung zu „lichten“ und dann dort stehenzubleiben *kopfschüttel*.

Bange Minuten der fadenden Sonne vergehen und als die 541 mächtig angestrengt an uns vorbeibrummt schiesst der ferne Stern uns wohlgesonnen die volle Strahlenmenge auf das Motiv. YEAH, fuck!
*händeklatsch*. Das war doch mal was! Die Rückfahrt verläuft trotz Feierabendverkehr recht störungsfrei. Kurz flammt die Idee auf, morgen noch mal los… Neneeeeeeeeee, das wäre echt nicht gut für mein Arbeitspensum…