Es ist ja mittlerweile eine kleine Tradition bei mir, im Oktober nach Kroatien abzumachen und so geht es auch heute nach einer ätzend-wurschteligen Chefredaktionsvertretung kurz nach 15 Uhr mit der S-Bahn zum Flughafen. Überraschend leer kann ich mit dem Koffer gleich durch gehen zu einem Counter und es bleibt Zeit für einen Frappucino bei Starbux. Unglaublich, ich glaube der erste Flug in meinem Leben, wo es nicht knapp ist…
Platz 23 F ist gebucht, mitten in zwei Schulklassen. Gott sei Dank dauert das Spektakel ja nur knapp 90 Minuten, dann ist auch schon wieder Aussteigen angesagt. Wahnsinn, 29 Grad! Heute wurde mal ein neuer Autovermieter angeboten, der den Wagen im Rahmen eines „Meet & Greet“ übergeben will. Aha. Ein Opi mit Schild wartet auch schon auf mich und ab geht es zum bereitstehenden Fiesta. Mit massig Macken überzogen gilt „Don´t worry about damages“ – ahaaaaaaaaaaa… Licht geht vorne auch nur eines, Tank ist praktisch leer. Kein gutes Gefühl – Hauptsache die Karre hält.
Also erst mal tanken – zum Glück kenne ich mich ja nun aus. Blick auf die Uhr: Ah, da könnt ich doch glatt den Perkovic-Pendel mitnehmen. Abbiegen an der unfallträchtigen Kreuzung in Kastel Stari und ab zum Bahnhof.

Muss nicht lange warten, das Röhren war schon einige Minuten zu hören.

Licht aus, Halt!

20 Uhr, die hübsche Kirchenbömmel legt los, Jugendliche spielen vor dem Gotteshaus Basketball. Der Schrankenwärter – einer von zwei vor Ort – kuckt fern. Knapp eine Stunde Pause.
Ich mache mich ab, das Hotel an der Hauptstraße ist schnell gefunden. Der Blog entsteht unter nervigem Mückenbesuch auf dem Balkon bei 29 Grad. I LIKE! Morgen kommt das Rehlein – Wochenhöhepunkt!